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Alt 21.07.09, 14:39   #1
Bob
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Standard Melatonin und Brustkrebs

Schalf, Melatonin und Krebs

Es gibt eine Reihe von Gründen für die Annahme, daß schlechte Schlafgewohnheiten tatsächlich zu einem erhöhten Brust- und Prostatakrebsrisiko beeitragen können. Hauptbeleg hierbei ist ein neue norwegische Studie welche dokumentiert, daß blinde Frauen ein deutlich geringeres Brustkrebsrisiko aufweisen als sehende. Der beschützende Effekt trat nur bei komplett blinden Frauen während kein Effekt bei Frauen mit gradueller Sehfähigkeit festgestellt werden konnte.

Mit Hilfe des norwegischen Krebsregisters identifizierten die Autoren der Studie zunächst 296 blinde Frauen. Die Brustkrebswahrscheinlichkeit betrug bei ihnen Frauen nur 64% der Brustkrebswahrscheinlichkeit von sehenden Frauen, d.h. der schützende Effekt entsprach 36% Verringerung. Bei Frauen welche ihr Augenlicht verloren hatten, bewor sie 54 Jahre alt waren, betrug die Brustkrebswahrscheinlichkeit im Vergleich zu Frauen mit voller Sehfähigkeit sogar nur 51%. Oder andersherum gesagt: Ihr Brustkrebsrisiko war um die Hälfte reduziert!

"Unsere Ergebnisse unterstützen die Melatonin Hypothese" sagten die norwegischen Forscher. Gemint ist damit, daß die Studie eine Hypothese unterstützt, welche besagt, daß Melatonin vor Brustkrebs schützen kann. Eine finnische Untersuchung von 2006 konnte übrigens einen ganz ähnlichen Effekt bei Männern mit Prostatakrebs feststellen.

Nacht und Melatonin

Also worum geht es ist diese Melatonion Hypothese von der die norwegischen Forscher sprechen eigentlich? Melatonin ist ein menschliches Hormon welches täglich von der Hypophyse (oder auch Hirnanhangdrüse) am Gehirn produziert wird. Gesunde junge und erwachsene Menschen produzieren jede Nacht 5 bis 35 Mikrogramm Melatonin. Die produzierte Menge verringert sich mit dem Lebensalter. Das mag verantwortlich sein für altersbedingte Schlafprobleme.

Melatonin wird machmal auch als das Schlafhormon bezeichner, obwohl das so nicht korrekt ist. Seine Erzeugung steht nämlich nicht in Verbindung mit dem Schlafzykus, obwohl es sehr wohl dazu beitragen kann einzuschlafen und gut durchzuschlafen. Melatonin wird vielmehr bei Dunkelheit erzeugt, unabhängig davon ob eine Person schäft oder wach ist. Entsprechend leitet sich sein Name von dem griechischen Wort melas ab welches für schwarz steht. Theopretisch könnte man also die ganze Nacht wach sein (und z.B. bei Dunkelheit Radio hören) und dabei trotzdem die normale Menge Melatonin erzeugen.

Bei Abenddämmerung ist das abnehmende Sonnenlicht ein Signal für die Hypophyse, mehr Melatonin zu produzieren. Der Spiegel dieses Hormons steigt entsprechend in den folgenden Nachtstunden stetig, erreicht sein Maximum um ca. 2 Uhr nachts (ca. 3 Uhr bei älteren Menschen) und fällt zum Morgen hin wieder steil ab. Um 8 Uhr morgens hat der Melatoninspiegel wieder seinen tagesüblichen Wert erreicht.

Wird nächst Woche fortgesetzt...

Frei nach Ralph Moss' Cancerdecisions.com
__________________
"But the doctors in the past, as the review of the evidence showed, branded Jenner, Semmelweis, Oliver Wendell Holmes, Sr., Pasteur, Lister, Koch and Keen as charlatans...this question on a novel cancer cure is too important to leave purely to doctors..."
US Senator Paul Douglas, Congressional Record, 1963
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