Krebsforum Lazarus

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Autor Thema: Der Offene Brief von Susanne Reichardt  (Gelesen 936 mal)

Glückspilz

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Der Offene Brief von Susanne Reichardt
« am: 01. Juli 2015, 19:05:14 »

Ich kopiere hier nur den Brief. Zu den Hintergründen bitte den Link zum TG-1 anklicken.

Wie Menschen in der Hand von Pfuschern in den Tod gebracht werden, mit welcher Eiseskälte und Skrupellosigkeit, niemand kann das besser als Ärzte und Heilpraktiker...

Hier wird zwar ein Heilpraktiker beschrieben, aber im Hintergrund der Affäre stehen mindestens eine, möglicherweise SIEBEN (uns namentlich bekannte) Kliniken in Deutschland, die von raffgierigen und käuflichen Politikern vor der Verfolgung durch die Justiz geschützt werden.


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Der Brief von Susanne Reichardt

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Mit diesem “Trauma”, werde ich noch die restliche Zeit meines Lebens zu tun haben, umso wichtiger erscheint mir, darüber zu schreiben.

    Mein Name ist Susanne Reichardt, ich bin 55 Jahre alt und in zweiter Ehe, seit 2008, mit Siegfried Heinz Albert Reichardt, Heilpraktiker, verheiratet. Aus meiner ersten Ehe, die 27 Jahre hielt, habe ich fünf Kinder.

    Als ich diesen Mann kennengelernt habe, hatte ich anscheinend eine “dunkelrosa” Brille auf. Für Fremde und Patienten ist er ein Mann mit unheimlich viel Fachwissen, da er stundenlang und überzeugend reden kann, in Wahrheit ist er aber ein notorischer Besserwisser, der keine andere Meinung neben sich duldet. Im privaten Umfeld ein regelrechter Tyrann, wenn es nicht nach seinem Kopf geht.

    2010 habe ich in meiner linken Brust eine Veränderung in Form eines kirschkerngroßen Knotens festgestellt.

    Mein Mann, der “Heilpraktiker” ist und nach eigenen Angaben über 20 Jahre Erfahrung mit Krebspatienten hat, hat mir versichert, daß es sich dabei nur um eine harmlose Zyste handelt. Meine Bitten, es bei einem Gynäkologen abklären zu lassen, wurden ignoriert (“die Ehefrau eines Heilpraktikers braucht keinen Arzt”, sagte er). Ich bekam von Ihm eine homöopathische Creme zur Behandlung (Antimas selz von Asconex) und habe fleißig eingecremt und dem auch vertraut.

    Egal, wie ich argumentiert habe, ob es eventuell doch Krebs sein könnte, wurde ich darauf hingewiesen, daß ich doch überhaupt keine Ahnung von Medizin habe.

    Bis zum August 2013 durfte ich zu keinem Arzt oder Gynäkologen, da das, laut seiner Meinung, alles nur Scharlatane sind und alle Ärzte ja mit der Pharmaindustrie zusammen arbeiten.

    Die vermeintliche “Zyste” wurde aber immer größer, härter, war nicht mehr verschiebbar und ich hatte sehr viele Schmerzen. Zu der Zeit habe ich sehr viele Schmerztabletten genommen, die ich mir aber heimlich besorgen mußte, da dies von meinem Mann nicht erlaubt worden wäre.

    Nach langen Auseinandersetzungen mit meinem Mann durfte ich dann zu einer praktischen Ärztin (Fr. Dr. F. in Kirchberg) um mir eine Überweisung für eine Frauenärztin zu besorgen. Die empfohlene Ärztin (Fr. Dr. D.) war in Bingen am Rhein.

    Schon beim ersten Blick auf meine Brust sagte die Ärztin: das ist bösartiger Brustkrebs.

    Nun wurden meine schlimmsten Befürchtungen bestätigt und ich hatte endlich eine “Diagnose”. Trotzdem man im ersten Moment komplett geschockt ist, dachte ich damals, endlich hilft dir jemand, endlich nimmt jemand deine Ängste ernst und redet dir nicht nur ein, daß du dir das alles nur einbildest.

    Die erste Reaktion meines Mannes war natürlich: Ärzte können sich auch täuschen…, es ist ja noch lange nichts bewiesen…, es passieren so viele Ärztefehler… usw.
    Auf die Aussage hin: Du hast bei mir eine Falschdiagnose gestellt und somit verhindert, daß ich frühstmöglich behandelt werden konnte, kam die Antwort: ich habe in meiner Praxis keine bildgebenden Verfahren, also Ultraschall. Es waren für ihn immer die anderen schuld, er konnte sich immer sehr gut aus allem rausreden.

    Für mich begann dann damals der Untersuchungsmarathon in der Radiologie in Bingen und in der Horst Schmidt Klinik in Wiesbaden, die auch ein Brustzentrum haben. Es wurde eine Mammographie gemacht, ein Ct Thorax, Ct Abdomen, ein Knochenzynthigramm und in der Brustsprechstunde von Fr. Dr. L. eine Stanzbiopsie.

    So hatte ich im September 2013 schon alle Ergebnisse, mit dem Befund, daß der Tumor, der inzwischen exulcerierend (offen) war, bereits 6,4 x 5,1 x 7,2 cm groß war mit Infiltration des Sternum (Befall des Brustbeines). Die Lymphknoten und die rechte Brust waren unauffällig.

    Als mögliche Therapie wurde mir eine Chemotherapie mit Taxol weekly, mit Avastin und mit dem Bisphoshponat Zometa vorgeschlagen. Dadurch hätte man erreicht, daß der Tumor kleiner wird und der Rest operativ entfernt werden konnte.
    Mein Mann aber hat mir diese Therapie verboten, mit der Begründung: die wollen Dich nur umbringen…, es gibt Studien, daß kein Arzt an sich selber oder an einem Familienmitglied eine Chemotherapie machen würde…, außerdem bringt das alles garnichts für dich, sondern nur der Pharmaindustrie…

    Für mich brach eine Welt zusammen. Ich hatte mir so sehr gewünscht, richtige ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen zu dürfen. Ich hatte soviel Hoffnung, aber es wurde mir nicht erlaubt.

    Nochmehr wurde dieser egoistische Mensch in seiner Meinung bestätigt, als er erfahren hat, daß ich mir wegen meinem nicht mehr so guten Zahnstatus alle Zähne im Oberkiefer (entfernen lassen muß, um während der Zometabehandlung keine unerwünschten Nekrosen und Entzündungen zu bekommen, die dieses Mittel erzeugen kann.
    Ab diesem Zeitpunkt war er voller Eifer dabei, mir immer wieder die negativen Seiten einer Chemotherapie zu erklären. Ich wurde jeden Tag mit meiner Krankheit konfrontiert, es gab kein “normales” Leben mehr, der Psychoterror artete in Psychofolter aus.

    Im Oktober war ich für 9 Tage in der Biomed Klinik in Bad Bergzabern. Beim Vorgespräch mit Dr. M. wurde mein Therapieplan festgelegt, der aus einer metronomischen Therapie bestehen sollte, das heißt, naturheilkundliche Mittel in Kombination mit Xeloda, außerdem sollte ich noch Tiefen- und Oberflächenhyperthermie bekommen. Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wußte, war, daß man diese Art von Behandlung alle 12 Wochen wiederholen soll, damit es etwas bringt. Das heißt viermal im Jahr nach Bad Bergzabern, aber auch das hat er mir verwehrt. Auf einmal war für diese lange Strecke unser Auto zu alt und ein Risiko so viele Kilometer zu fahren. Der Vorschlag von mir, den Zug zu nehmen, wurde verworfen.

    Somit stand, nach meiner Entlassung aus dieser Klinik, für meinen Mann fest, daß er nun meine Behandlung übernimmt. Er wollte die Wundversorgung machen, alle “Medikamente” besorgen und mir eine Liste erstellen, was und wie ich etwas einnehmen soll.

    Es waren in der Regel 35 bis 38 Tabletten täglich, Kapseln, Globuli oder Nahrungsergänzungsmittel, dazu noch zu einem Drink angerührtes Reishipilzpulver, Vitamine, Mineraltabletten, Schüssler Salze, Enzyme, Kolloide, Aprikosenkerne (bis zu 60 Stück am Tag), Kurkuma, Grüntee usw… auch das jetzt so umstrittene Mittel MMS, das den Magen verätzen kann mußte ich nehmen. Er hat auch über eine Bekannte, die Zahnärztin ist, die “Schwarze Salbe” besorgen lassen mit der ich den Tumor einschmieren sollte, damit der dann aus meinem Körper “fällt”. Jeden Tag sollte ich mit einem Teststreifen die Übersäuerung meines Körpers testen, war der Grenzbereich überschritten, gab es zusätzlich Alkala N. Immer wieder gab er mir auch was anderes, ich kam mir vor wie ein Versuchskaninchen. Meinen offenen Tumor habe ich immer selber reinigen und verbinden müssen.

    Diese Form der “Therapie” habe ich ein Jahr lang durchgehalten mit dem Ergebnis, daß überhaupt kein einziges “Mittel” irgendeine Veränderung bewirkt hat. Im Gegenteil mir ging es immer noch schlechter, der Krebs nahm immer mehr Raum ein und die Schmerzen waren unerträglich. Ich hatte ein schweres Lymphödem (lt. Therapeutenliste der GfbK [Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.], auf der mein Mann steht, bietet er Lymphdrainage an) und konnte den linken Arm kaum noch bewegen, außerdem Kurzatmigkeit und Herzrasen. Sobald ich eine Treppe laufen wollte, hatte ich auch im linken Bein schlimme Schmerzen, die er mit einem Retterspitzumschlag heilen wollte. Ich konnte mich dann nur noch im Schlafzimmer im Bett aufhalten, da ich überhaupt nichts mehr tun konnte.

    Für meinen Mann stand fest, daß alles nur an mir liegen würde, da ich immer noch nicht “gesund” bin. Er hat sogar vermutet, daß ich seine “Medikamente” garnicht nehmen oder wegschmeißen würde, das war aber nicht so. Außerdem hat er mir empfohlen zu meditieren, Reiki zu machen oder den Heilstrom von Bruno Gröning in Anspruch zu nehmen. In der ganzen Zeit war er sehr herrschsüchtig und bestimmend. Durch den ausbleibenden “Heilerfolg” mußte er sich auch immer wieder andere erfundene Rechtfertigungen und Lügen ausdenken, aber er hätte niemals zugegeben, daß er seine Kompetenzen als Heilpraktiker überschritten hat. Er war immer der Meinung entweder eine naturheilkundliche Behandlung oder eine schulmedizinische. Ein Miteinander hätte es für Ihn nicht gegeben.

    Im September 2014 war ich psychisch so fertig, daß ich keinen anderen Ausweg mehr sah, als dem Ganzen ein vorzeitiges Ende zu setzen. Für mich gab es nur noch diesen Ausweg, um endlich von den Schmerzen, seiner körperlichen Gewalt und dem täglichen Psychoterror befreit zu sein.

    Ich besorgte mir eine Flasche Rotwein, Schlaftabletten hatte ich schon und einen Zettel, um einen Abschiedsbrief zu schreiben. Das merkte auch mein Mann und hat daraufhin kurzentschlossen den Notarzt angerufen und mich in die Psychiatrie einweisen lassen. Das war für ihn das Beste, was ich tun konnte, denn so konnte er überall erzählen wie geisteskrank ich doch nun auch schon bin.

    Im Krankenhaus hat sich schon beim Vorgespräch mit einem Psychiater herausgestellt, daß ich im Kopf klar und gesund bin, aber sehr verzweifelt. Nachdem ich ihm auch noch geschildert habe, welche Umstände mich zu dieser Kurzschlusshandlung veranlasst haben, sagte er wortwörtlich: ich glaube, ihr Mann gehört hierher und nicht sie.
    Er hat dann umgehend veranlasst, daß ich auf die gynäkologische Station aufgenommen wurde, da mein allgemeiner Gesundheitszustand sehr schlecht war.

    Während meinem fast vierwöchigen Krankenhausaufenthalt in der Hunsrück-Klinik in Simmern, habe ich dann erfahren, daß der Krebs bereits so fortgeschritten war, daß ich nur noch 6 Wochen zu leben hätte. Auch wurde mir gesagt, daß ich nicht mehr laufen darf, da der linke Oberschenkelknochen schon so porös ist, daß er bei Belastung bricht. Das hieß: Rollstuhl.

    Ich konnte und mußte von heute auf morgen mit einer Chemotherapie beginnen, da der Krebs sich im kompletten Oberkörper ausgebreitet hatte, durchs Brustbein hindurch und auch schon das Herz angegriffen hatte. Meine Herzleistung war deshalb sehr vermindert und es war bereits eine Wasseransammlung in einem Herzbeutel.

    Nach dem Krankenhausaufenthalt wurde ich zur Kurzzeitpflege in das Seniorenheim Vitalis in Simmern untergebracht. Mein Mann hat mir versprochen, daß er mir während dieser Zeit im Erdgeschoss des Hauses ein Zimmer behindertengerecht ausbauen wird, in dem ich mit dem Rollstuhl zurechtkomme.

    Am 03.11.2014 holte er mich dort ab und brachte mich nach Hause. Zu meinem Entsetzen war jedoch nichts fertig, alles war noch eine Baustelle. Ich konnte mich in diesem Zimmer überhaupt nicht aufhalten es herrschte dort ein Chaos von Schmutz, Werkzeug, alte Möbel, keine eingebaute Türen…usw. Diese ganzen Versprechungen entpuppten sich als die größten Lügen.
    Im Seniorenheim hat er dem medizinischen Dienst noch versichert, daß er meine Pflege und Versorgung übernehmen wird, das habe ich schriftlich.

    Mir blieb also nichts anderes übrig, als auf meinem Hinterteil die Treppe in den ersten Stock hochzurutschen, mich robbend ins Schlafzimmer zu begeben und dort meine Tage zu verbringen.

    Ich bekam keine ärztliche Hilfe, der ambulante Pflegedienst, der meine Wundversorgung übernehmen sollte wurde von ihm abbestellt, die tägliche Trombosespritze hat er mir nicht gegeben, das habe ich dann selber gemacht, er hat mir bei der Pflege (waschen und anziehen) kein einziges Mal geholfen und nach zwei Tagen bekam ich dann auch kein Essen und Trinken mehr, das war dann am Donnerstag, dem 06.11.2014.

    Mir ging es bis zum Abend diesen Tages so schlecht, da ich auch keine Schmerzmittel nehmen konnte, daß mir nichts anderes übrig blieb als die Polizei anzurufen und um Hilfe zu bitten. Als die kamen und meinen sehr kritischen Gesundheitszustand sahen alarmierten sie sofort den Notarzt. Mein Mann, den die Polizei gebeten hat, mir eine Tasse Tee zu bringen und er dazu außerstande war, mußte einen Alkoholtest durchführen lassen, durch den sich bestätigen ließ, daß er an diesem Tag (und nicht nur an diesem) 3,3 Promille Alkohol hatte.

    Durch die “Rettung” der Polizei und des Notarztes überlebte ich die Nacht, die ich in der Notaufnahme des Krankenhauses verbracht habe, daheim wäre ich gestorben, er wollte mich buchstäblich “verrecken” lassen.

    Die Polizei und die Ärzte im Krankenhaus haben mir nahegelegt, auf keinen Fall zu meinem Mann zurückzukehren. Somit haben meine Kinder und ich beschlossen, daß ich in ihrer Nähe, eventuell in einem Pflegeheim, unterkommen soll. Sie haben mich dann am Sonntag, den 09.11. aus dem Krankenhaus abgeholt und nach Stuttgart mitgenommen, zuvor in Metzenhausen, bei meinem Mann, noch den Rollstuhl, den Toilettenstuhl, ein bißchen frische Wäsche und zwei dicke Jacken geholt. Ich konnte in Stuttgart bis Anfang Mai bei meinem Schwiegersohn wohnen.

    Das Fazit von allem ist, daß ich als Ehefrau und seine Patientin keine Chance hatte, meine eigenen Entscheidungen zu treffen, da er mit seiner dominanten Art auch keine Widerworte geduldet hätte, ich war eine Gefangene in seinem “System”. Mir wurde alles genommen, was das Leben lebenswert macht, so auch der Kontakt zu meinen Kindern und Freundinnen, den er strikt unterbunden hat. Er hat mit meiner “Gesundheit” ein ganz ganz böses Spiel betrieben und ist sich auch jetzt immer noch keiner Schuld bewußt. Er hat nie eingesehen, daß sein “Fachwissen” nicht ausreicht um mir helfen zu können. Er hätte mir freiwillig nie erlaubt mich schulmedizinisch behandeln zu lassen, obwohl ein Heilpraktiker schwer kranke Patienten zum Arzt schicken muß (VGH Bad-Wü vom 02.10.2008 Aktenzeichen 9S 1782/08). Für neue Therapieformen aus der Schulmedizin war er nie offen.

    Ich habe ihn, seit ich in Stuttgart bin wegen unterlassener Hilfeleistung und Körperverletzung angezeigt. Mein letzter Wunsch ist (ich bin im Endstadium), daß dieser Mensch nie mehr einen Hilfesuchenden “behandeln” darf.

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mehr:
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Und es ist Mord.
Gespeichert
Würde ich von Licht leben,
müßte ich grün sein.