Krebsforum Lazarus

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Mäuse haben es leichter ... :-)

Autor Thema: Ein Hoffnungsschimmer, Neues aus der Forschung  (Gelesen 2329 mal)

Glückspilz

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Ein Hoffnungsschimmer, Neues aus der Forschung
« am: 21. November 2010, 12:33:22 »

Das poste ich ich doppelt. Hält besser.  8)

Die wohl größte Alternative überhaupt ist Forschung. Bei manchen Krebsarten ist sie bitter, bitter notwendig und noch immer so furchtbar weit von einer brauchbaren Therapie entfernt. Aber man darf die Hoffnung niemals aufgeben. Niemals!

Bei DocCheck gibt es einen Newsletter. In der letzten Zeit kamen öfter Meldungen über Ergebnisse bei der Krebsforschung. Ob die Artikel gut sind, ist eine andere Sache. Wenigstens hat man einen Ansatz, wo man sich weiter informieren kann.

Immunition für den Krebskampf
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Antikörper gelten als Wunderwaffe im Kampf gegen Krebs. Doch nicht immer können sie die tödliche Krankheit besiegen. Forscher wollen nun eine weitere Klasse von Antikörpern als Therapeutika einsetzen, mit denen die Immunabwehr aktiviert werden soll.
von Dr. Thorsten Braun

http://news.doccheck.com/de/article/200789-immunition-fuer-den-krebskampf/


"Stop and Go" auf der DNA
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Das Genom von Lebewesen mit Zellkern weist eine charakteristische Struktur auf: Die fadenförmige DNA wickelt sich zu Nukleosomen auf. Diese Struktur bestimmt mit, welche Gene an- oder ausgeschaltet werden und damit auch, welche Proteine hergestellt werden.

http://news.doccheck.com/de/article/200861-stop-and-go-auf-der-dna/


Enzym schützt Zellen vor Ablagerungen
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Forscher haben herausgefunden, dass Zellen durch Immunoproteasom vor Ablagerungen geschädigter Proteine geschützt werden. Standardproteasomen als auch Immunoproteasomen fungieren in Zellen als Recyclinganlagen für fehlerhafte Proteine.

http://news.doccheck.com/de/article/200883-enzym-schuetzt-zellen-vor-ablagerungen/


Forscher ebnet Weg für neue Blutkrebs-Therapie
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Forscher erforschen die Rolle des Chromosoms 21 bei der Blutbildung. Sie wählten es aus, weil es bei vielen Kindern mit Leukämie Veränderungen aufweist. Darüber hinaus erkranken Kinder mit Down-Syndrom wesentlich häufiger an Leukämie als gesunde Kinder.

http://news.doccheck.com/de/article/200862-forscher-ebnet-weg-fuer-neue-blutkrebs-therapie/


PSA: Auch nicht besser als der Finger?
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Glaubensgrundsätze gibt es nicht nur in Religionen. Auch die Medizin ist nicht frei davon. Ein bekanntes Dogma lautet: Krebsvorsorge rettet Leben. Das ist nicht immer falsch, aber auch nicht immer richtig - beste Bedingungen also für Streit. Ein Paradebeispiel: IGeL-Liebling PSA-Test.
von Dr. Thomas Kron

http://news.doccheck.com/de/article/201591-psa-auch-nicht-besser-als-der-finger/


Wirkstoff hemmt Tumorwachstum in der Maus
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Forscher haben einen neuen Weg aufgeklärt, mit dem der Körper unter anderem die Zellteilung reguliert. Mit Hilfe eines spezifischen Wirkstoffs konnten sie in diesen Mechanismus eingreifen und so das Tumorwachstum in Mäusen
verlangsamen.

http://news.doccheck.com/de/article/201599-wirkstoff-hemmt-tumorwachstum-in-der-maus/


Nerven bewahren mit Kalziumkanalblockern
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Göttinger Wissenschaftler entschlüsseln Mechanismen und finden einen Weg, um der Zerstörung von Nervenzellen nach Verletzungen entgegenzuwirken.

http://news.doccheck.com/de/article/201600-nerven-bewahren-mit-kalziumkanalblockern/


Methode vereinfacht genetische Modifikationen
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Forscher haben eine Methode entwickelt, welche die genetische Modifikation von embryonalen Stammzellen aus Mäusen stark vereinfacht. Die Fachzeitschrift "Nature Methods" stellt die neue Technologie in ihrer aktuellen Ausgabe vor.

http://news.doccheck.com/de/article/201601-methode-vereinfacht-genetische-modifikationen/


Rätsel gelöst: Gene gezielt abgeschalten
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Zellen lesen nur diejenigen Gene ab, die gerade benötigt werden. Die übrigen werden chemisch markiert und dadurch gezielt stillgelegt. Wissenschaftler entdecken, wie diese Markierungen an die richtige Stelle im Erbgut platziert
werden.

http://news.doccheck.com/de/article/201602-raetsel-geloest-gene-gezielt-abgeschalten/


Brustkrebs: Botenstoffe beeinflussen Prognose
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Das Immunsystem spielt eine entscheidende Rolle dabei, ob Krebs entsteht und sich ausbreitet. Forscher zeigten, dass sich die Prognose von Brustkrebspatientinnen verbessert, wenn tumorspezifische T-Zellen durch Signalmoleküle aktiviert werden.
von Dr. Thorsten Braun

http://news.doccheck.com/de/article/199222-brustkrebs-botenstoffe-beeinflussen-prognose/


Nervenzellen wachsen in Reih' und Glied
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Forscher haben eine Möglichkeit entwickelt, Nervenzellen in einer Kultur geordnet wachsen zu lassen und daran grundlegende Mechanismen des Gedächtnisses zu erforschen. Sie ließen sie auf einer fotolithografisch strukturierten Platte aufwachsen.

http://news.doccheck.com/de/article/199386-nervenzellen-wachsen-in-reih-und-glied/


Beitrag zur internationalen Krebsbekämpfung
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In der Nature berichtet ein 200-köpfiges Autorenteam über die Ziele und Rahmenbedingungen des "International Cancer Genome Consortium". Ziel ist es, die genetischen Veränderungen in den wichtigsten Tumorformen zu analysieren.

http://news.doccheck.com/de/article/199385-beitrag-zur-internationalen-krebsbekaempfung/


Schwanger und Chemo: Geht das?
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Können Frauen mit Brustkrebs im Falle einer Schwangerschaft schnell mit Chemotherapie behandelt, eine Gefährdung des Ungeborenen also ausgeschlossen werden? Eine auf der European Breast Cancer Conference vorgestellte Studie eröffnet neue Perspektiven.
von  Vlad Georgescu

http://news.doccheck.com/de/article/199402-schwanger-und-chemo-geht-das/


Chlorid-Kanäle und empfindsame Nervenzellen
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Es wurde schon lange ein Zusammenhang zwischen dem Chlorid-Kanal ClC-2 und Epilepsie vermutet. Forscher deckten nun Funktionen des ClC-2 Kanals auf: Sie klärten die Bedingungen, unter denen Chlorid-Ionen durch die Kanäle aus Nervenzellen austreten können.

http://news.doccheck.com/de/article/199449-chlorid-kanaele-und-empfindsame-nervenzellen/


ZNS-Lymphom: Therapierfolg mit Kombi-Chemo
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Forscher vermelden einen Fortschritt bei der Therapie von ZNS-Lymphomen: Mehr als acht Jahre nachdem 65 Patienten mit einer speziellen Form der Chemotherapie behandelt wurden, scheinen ein Drittel aller Studienteilnehmer und die Hälfte der unter 60jährigen geheilt.

http://news.doccheck.com/de/article/199447-zns-lymphom-therapierfolg-mit-kombi-chemo/


Ein Kontrastprogramm bietet das Laborjournal: http://www.laborjournal.de Das blickt oft und gründlich hinter die (ge)schön(t)en Fassaden.


Niemals die Hoffnung aufgeben! Niemals!
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1290367188 »
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Machmit

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Ein Hoffnungsschimmer, Neues aus der Forschung
« Antwort #1 am: 21. November 2010, 13:19:24 »

Da sich die Forschung unheimlich schnell weiterentwickelt, ist es zu empfehlen, dass man sich seinen Paraffinblock nach der histologischen Untersuchung aushändigen lässt. Die Kliniken bewahren die Blöcke zwar einige ( bis zu 10) Jahre auf. Das wird aber sehr schlecht dokumentiert. Auch aus Tumorgewebe in Paraffin kann man noch Proben entnehmen, wenn man eine Neuerkrankung oder ein Rezidiv hat. Und die Möglichkeiten dazu werden immer besser.
Besser noch wäre es, wenn man das Tumorgewebe einfrieren würde. Denn tiefgefrorenes Gewebe kann man natürlich besser untersuchen, da es nicht mit Paraffin verunreinigt ist. Auf diese Möglichkeit wird leider in den Kliniken viel zu wenig hingewiesen. Wenn eine OP ansteht, sollte man sich auf jeden Fall erkundigen.
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Ein Hoffnungsschimmer, Neues aus der Forschung
« Antwort #2 am: 21. November 2010, 13:39:23 »

Zitat von: 'Machmit','index.php?page=Thread&postID=167#post167'
Besser noch wäre es, wenn man das Tumorgewebe einfrieren würde.

Das halte ich für eine SEHR gute Idee. Wie sieht es mit Material aus den Diagnosen VOR einer Erkenntnis auf Krebs aus? Zum Beispiel Blutproben? Dann könnte man später vielleicht sehen, wie sich einzelne Stoffe, zum Beispiel Botenstoffe, im Lauf der Zeit entwickelt haben oder welche Zellen beteiligt waren. Wenn jemand in einem gefährlichen Beruf arbeitet oder in der Familie Krebs gehäuft auftritt, könnte man die Entwicklungen vergleichen und dadurch viel früher die Alarmzeichen erkennen.
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40_Fieber

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Ein Hoffnungsschimmer, Neues aus der Forschung
« Antwort #3 am: 21. November 2010, 19:51:59 »

Zitat von: 'Machmit','index.php?page=Thread&postID=167#post167'
Besser noch wäre es, wenn man das Tumorgewebe einfrieren würde. Denn tiefgefrorenes Gewebe kann man natürlich besser untersuchen, da es nicht mit Paraffin verunreinigt ist. Auf diese Möglichkeit wird leider in den Kliniken viel zu wenig hingewiesen. Wenn eine OP ansteht, sollte man sich auf jeden Fall erkundigen.
Das nennt sich Kryo-Schnitt. Eingefroren wird bei -80°C. Der Vorteil ist, daß man bei Kryos eine Immunhisto machen kann.

Diese Maschine macht saumäßig viel Spaß. Man braucht aber Handschuh, wenns mal länger dauert:

http://www.gmi-inc.com/Leica-CM3000-Cryostat.html
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