Krebsforum Lazarus

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Mäuse haben es leichter ... :-)

Autor Thema: Übelster Sadismus gegen Krebskranke  (Gelesen 5341 mal)

Khan

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Übelster Sadismus gegen Krebskranke
« am: 19. Februar 2013, 04:43:24 »

Ich sags gleich: Das ist nur was für Leute mit starkem Magen! Die Bilder nämlich, die in dem Artikel in
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7675
gezeigt werden, sind sowas von gottserbämlich, da kann Einem schlecht werden. Da ist einer Frau die Nase weggeätzt worden. Mehrere Tage lang hatte sie "Schwarze Salbe" draufgeschmiert. Obwohl sie starke Schmerzen davon bekam, hat ihr "Therapeut" sie angewiesen weiterzumachen.

Als sie es nicht mehr ausgehalten hat, kam sie gerade noch rechtzeitig ins Krankenhaus. Sie hat knapp überlebt. Die Nase nicht.

"Schwarze Salbe" ist ein Verbrechen. Seit über 20 Jahren sind die Gefährlichkeit und die grausamen Folgen der "Schwarzen Salbe" bekannt. Trotzdem gibt es immer wieder Vollidioten, die sie Krebskranken andrehen. Die Einen machen es aus reiner "Menschenliebe", die Anderen aus Geldgier. Beide Sorten Verbrecher wissen haargenau, was "Schwarze Salbe" anrichtet. Die Warnungen sind im WWW weit verteilt und die Händler, die das Zeug verkaufen, wissen genau, daß sie es nicht dürfen. Und warum sie es nicht dürfen. Aber es kümmert sie nicht. Es sind skrupellose Sadisten schlimmster Sorte, die über Leichen gehen.
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Glückspilz

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Schwarze Salbe und MMS sind übelster sadistischer Betrug gegen Kranke
« Antwort #1 am: 06. Juni 2014, 12:39:24 »

Gestern brachte rbb Kontraste einen Bericht.

Hier ist das Video in der Mediathek zu sehen:
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/431796_kontraste/21709156_kontraste-vom-05-06-2014


Der Text der Sendung:

http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-05-06-2014/aetzende-alternativmedizin-angebliche-wundermittel-gefaehrden-patienten.html

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Do 05.06.2014 | 21:45 | Kontraste
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Ätzende Alternativmedizin - Angebliche Wundermittel gefährden Patienten

Das Mittel "Miracle Mineral Supplement", kurz MMS, soll wahre Wunder bewirken. Dabei ist es nur Chlordioxid oder Chlorbleiche, die zur Desinfektion von Schwimmbädern eingesetzt wird. Aber der "Erfinder" von MMS, Jim Humble, und seine Anhänger behaupten, es könne fast alle Krankheiten heilen - von Malaria bis hin zu Autismus bei Kindern. Doch Humble und seine Anhänger gehen noch weiter - und propagieren bei Haut- und Brustkrebs eine "Schwarze Salbe", die den Chirurgen ersetze. Ein Rat mit fatalen Folgen. Obwohl beide Mittel in Deutschland verboten sind, floriert das Geschäft mit der falschen Hoffnung auf Heilung.

Sanfte Medizin liegt voll im Trend. Doch ein Mittel, das zurzeit angepriesen wird und illegal kursiert, ist das Gegenteil von sanft: MMS, eine scharfe Chemikalie. Tausende vertrauen diesem Mann und seinen Wundermitteln – die angeblich gegen fast jede Krankheit helfen sollen. Monatelang haben meine Kollegen Caroline Walter und Christoph Rosenthal  verdeckt in dieser sehr speziellen Alternativszene recherchiert. Was sie entdeckt haben, ist schockierend: Hier wird mit dem Leben von Schwerkranken gespielt.

Intensivstation der Berliner Tropenmedizin: Hier endete die Afrika-Reise von Nico R. Diagnose: Malaria Tropica.

Der junge Mann stand kurz vorm Nierenversagen. Schuld daran ist das alternative Wundermittel „MMS“, mit dem er die Malaria behandelt hat. Trotz Heilversprechen wirkte es überhaupt nicht.

Nico will nicht erkannt werden. Die Anhänger von „MMS“ reagieren aggressiv auf jede Kritik.

Nico R.
 „Ich hab dem vertraut, dem MMS, und hab halt auch darauf vertraut, dass es wirkt. Und hab dadurch gar nicht mitgekriegt, wie brenzlig meine Situation war tatsächlich.“

Die Ärzte konnten Nicos Leben gerade noch retten. Und er ist nicht der Einzige, der uns von dieser Erfahrung mit MMS berichtet.

Das angebliche Wundermittel „MMS“ – man mischt es aus den Chemikalien Natriumchlorit und Salzsäure. Dabei entsteht Chlordioxid, ein aggressives Desinfektionsmittel. Das soll man dann trinken.

Der Amerikaner Jim Humble propagiert „MMS“ seit Jahren als Medizin.

Erst vor kurzem kamen Hunderte Interessierte zu einem Kongress nach Hannover, um ihn zu erleben. Dort verbreitet er die immer gleiche Geschichte.

Jim Humble
 „Wir haben Tausende Fälle von Malaria behandelt und wir hatten 100 Prozent Erfolg damit.“

Humble behauptet, mit MMS könne man fast alle Krankheiten heilen – von Asthma, über Aids bis hin zu Krebs.

Was das Mittel im Körper anrichtet – das erfahren wir beim Giftnotruf in Mainz. Hier melden sich immer wieder MMS-Geschädigte, berichten von starken Durchfällen und Übelkeit.

Dr. Andreas Stürer
 Giftinformationszentrum Mainz
 „Wir würden das aufgrund der Chemikalien, die hier dem Körper zugeführt werden, als Verätzung bezeichnen. Das ist einfach eine Schädigung der Schleimhäute und gegen die sich der Körper wehrt, indem er einfach versucht, es dann durch Erbrechen heraus zu befördern oder eben durch den Durchfall.“

Zum Test haben wir eine Bluse mit einer normalen MMS-Dosis beträufelt – nach wenigen Minuten ist die Farbe weggeätzt.

Doch auf dem MMS-Kongress boomt das Geschäft mit der Hoffnung auf Heilung, die Bücher finden reißenden Absatz.

Wir sind undercover dort, und geben uns als Anhänger des Wundermittels aus.

Wir haben ein persönliches Beratungsgespräch bei Jim Humble. Und erzählen, dass einer von uns an Leukämie erkrankt sei und wollen wissen, was jetzt zu tun ist.

Jim Humble
 „Alle Leute, die mit Leukämie zum Arzt gehen, sterben letztlich.“

Er rät uns stattdessen:

Jim Humble
 „Steigere dich auf drei Tropfen MMS jede Stunde.“
 KONTRASTE
 „Aber wie weiß ich, dass MMS funktioniert?“
 Jim Humble
 „Weil du dich besser fühlst!“

Für die 20 Minuten Beratung mussten wir 100 Euro bezahlen.

Auf seinen Auftritt haben viele gewartet – Andreas Kalcker, führender Kopf der deutschen MMS-Szene. Er lamentiert gern über die große Verschwörung gegen MMS.

Auch bei Kalcker haben wir ein teures Beratungsgespräch. Unser Vater habe Darmkrebs und die Ärzte raten dringend zur Operation. Er empfiehlt uns dagegen eine Hinhaltetaktik, um die OP hinauszuzögern.

Andreas Kalcker
 „Sagt zu den Ärzten: Ja, ja nächstes Jahr. Die Operation – nach dem Urlaub, dem Sommerurlaub, dem Winterurlaub. Dann – ach machen Sie noch mal eine Untersuchung, ist schon so lange her. Ich kann erfahrungsgemäß sagen, dass Darmkrebs sich sehr gut behandeln lässt mit MMS…“

Bei Darmkrebs keine Operation zu machen – diesen Ratschlag hält der Berliner Krebsspezialist Dr. Peters für absolut fahrlässig.

Dr. Uwe Peters
 Onkologe
 „MMS ist gefährlich, denn man behandelt Patienten mit einer Substanz, für die es keine wissenschaftlichen Nachweise für die Wirksamkeit gibt. Die Patienten verpassen die Zeit, in der man die Erkrankung heilen könnte – und diese Zeit kann man nachher unter Umständen nicht mehr aufholen, sie können an der Erkrankung versterben.“

Der Verkauf von MMS als Arzneimittel ist in Deutschland verboten – trotzdem können wir es getarnt als Desinfektionsmittel über das Internet bestellen.

Auf dem Alternativ-Kongress ist dieses Buch der Bestseller: Autismus heilen mit MMS. Als wir undercover unterwegs sind, lernen wir Mütter kennen, die ihre Kinder nach dem Buch behandeln und ihnen Chlordioxid verabreichen: Wie diese Frau ihrem 12-jährigen.

Mutter
 „Vor drei Tagen, da hat er sich davon fast übergeben und ihm ist immer schlechter geworden. Und da hat er solche Ränder unter den Augen gehabt.“

Doch sie will ihrem Sohn weiter MMS geben, denn er sei ein Zappelphilipp.

Autistische Kinder wie dieser Junge leben in ihrer eigenen Welt, manche sprechen kein Wort. Heilung versprechen sich diese Mütter dabei von einer speziellen MMS-Therapie.

Mutter
 „Ich habe meinem Sohn jetzt vier Monate viermal am Tag einen Einlauf mit MMS gemacht. Zuerst war er schon irgendwie so ein bisschen durcheinander und überrascht.“

Und diese Mutter führt schon bei ihrer 4-jährigen Tochter Einläufe mit Chlordioxid durch.

Mutter
 „...alle zwei Tage Einlauf. Ich müsste noch öfter Einlauf machen.“
KONTRASTE
„Wie kriegst du deine Tochter zum Einlauf?“
 Mutter
 „Wenn der Wille stark genug ist und du strahlst ja aus, es gibt jetzt keine Alternative, dann wehren die sich auch nicht.“

Die Mütter halten sich streng an die Regeln von Andreas Kalcker und der Amerikanerin Kerri Rivera. Das Duo verbreitet die These: Autismus sei eine Folge von Impfschäden und Parasiten im Darm der Kinder. In ihren Vorträgen zeigen sie Bilder von angeblichen Würmern, die nach den Einläufen aus den Kindern herauskommen.

Dieses Schulungsvideo aus dem Internet zeigt, wie die Chlordioxid-Einläufe gemacht werden – so traktieren Eltern ihre Kinder monatelang.

Der renommierte Kinderpsychiater Prof. Schulte-Markwort ist entsetzt über diese Therapie. Denn es gäbe keinen einzigen Hinweis, dass Parasiten die Ursache von Autismus seien.

Prof. Michael Schulte-Markwort
 Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
 „Solche Prozeduren sind Kindesmisshandlung. Sie sind nicht nur eine überflüssige Behandlungsmaßnahme, sondern sie sind Kindesmisshandlung. Kinder werden körperlich misshandelt durch die Einläufe, und sie werden psychisch misshandelt, dadurch dass die Eltern immer wieder Grenzüberschreitungen vornehmen müssen. Anders funktioniert es ja nicht.“

In der deutschen Facebook-Gruppe präsentieren Eltern – was sie nach dem Stuhlgang an vermeintlichen Würmern finden.

Wir legen die Fotos Dr. Stürer vom Giftnotruf Mainz vor. Er erkennt darauf die Folgen einer ständigen Darmverätzung.

Dr. Andreas Stürer
 Giftinformationszentrum Mainz
 „Das ist die Schleimhaut, die sich abgelöst hat, mit dem entsprechenden Schleim. Und auf dem einen Bild sind sicherlich auch Blutanteile. Das ist eine massive Schädigung des Darms.“

Die Mütter erzählen uns überzeugt, dass sich ihre Kinder anders verhalten würden – nach den Einläufen.

Mutter
 „Früher ist mein Sohn los gerannt und du musstest ihm hinterher rennen. Jetzt gehe ich raus und der bleibt neben mir stehen und wartet auf mein Kommando.“

Prof. Michael Schulte-Markwort
 Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
 „Wenn ein Kind danach, nach diesen Torturen und nach diesen Maßnahmen aufmerksamer erscheint, dann ist das nach meiner Einschätzung nur die Folge einer Strafaktion. Anders kann ein Kind das gar nicht auffassen.“

Je tiefer wir in die MMS-Szene vordringen, desto gefährlichere Abgründe tun sich auf. Auf der Seite vom Jim Humble-Verlag stoßen wir auf die sogenannte „Schwarze Salbe“. In Deutschland ist sie genau wie MMS verboten. Trotzdem findet sie viele Anwender.

Wir filmen verdeckt bei einem Vortrag zur „Schwarzen Salbe“. Die Heilpraktikerin Heike O. zieht viele Zuhörer an. Mitorganisator ist ein führender Kopf der MMS-Szene.

Die Heilpraktikerin behauptet: man könne Haut- und Brustkrebs mit der Schwarzen Salbe heilen. Sie zeigt Fotos von einer Brustkrebspatientin, deren Knoten mit der Salbe herausgeätzt wurde.

Heike O.
 Heilpraktikerin
 „Nach 27 Tagen sieht man, der Tumor kommt heraus. Ich finde, so sauber kriegt es kein Chirurg hin. Wenn man die schwarze Salbe anwendet, kann man die Operation vermeiden.“

Später erfahren wir, dass die Salbe höllische Schmerzen verursacht.

Im Vortrag schwärmt die Heilpraktikerin: die „Schwarze Salbe“ sei sogar ein Diagnose-Werkzeug. Schmiert man sie drauf – reagiert sie nur auf Krebs.

Heike O.
 Heilpraktikerin
 „Wenn sich die Stelle entzündet, kann man davon ausgehen, dass Tumorgewebe vorhanden ist. Passiert nichts, dann war da auch nichts. Die Salbe trennt zwischen gesunden und kranken Zellen. Phantastisch.“

Wir fragen die Heilpraktikerin, ob sie noch weitere Patienten mit Haut- und Brustkrebs mit der Salbe behandelt hat. Sie bestätigt das.

Wir lassen die „Schwarze Salbe“ von Dr. Heuermann prüfen, er leitet die Arzneimitteluntersuchungsstelle in Nordrhein-Westfalen.

Dr. Matthias Heuermann
 Landeszentrum Gesundheit NRW
„In der schwarzen Salbe enthalten ist Zinkchlorid. Zinkchlorid ist eine aggressive Chemikalie, die zu Hautschäden führt, ganz unspezifisch und zum Absterben der Haut bei wiederholter Anwendung. Ferner ist enthalten ein Pflanzeninhaltsstoff, der selber krebserregend ist. Von daher halte ich das Ganze für eine bedenkliche Zubereitung, die würde ich bei mir selber nicht anwenden.“

Doch viele Patienten vertrauen den falschen Versprechen – die Folgen sind Löcher und schlimme Narben.

Dass es sogar tödlich enden kann – berichtet uns Krebsspezialist Dr. Herzog. Schon mehrmals suchten Geschädigte der „Schwarzen Salbe“ bei ihm Hilfe. In seiner Klinik verbindet er Schulmedizin mit Naturheilverfahren. Ihn regt es auf, wenn Quacksalber mit Menschenleben spielen.

Auf diesem Video sieht man ein großes Loch im Kopf eines Patienten, das Hirn pulsiert.

Dr. Alexander Herzog
 Fachklinik Bad Salzhausen
 „Ein Fall auf dem Video ist mit einem Hautkrebspatienten, der leicht hätte operiert werden können. Er hat von seiner Frau über ein halbes Jahr klang diese Salbe aufgetragen bekommen. Die Salbe hat sich ins Gehirn hinein gefressen uns letztendlich zum Tod des Patienten geführt. Hier sieht man eine Patientin mit Brustkrebs, wo die Salbe auch aufgetragen wurde, mit der Behauptung, jetzt kommt der Krebs heraus. Die Patientin kam zu mir mit einem riesigen Tumor, eiternd und blutend, sehr schmerzhaft. Und wie dieses Ding so groß geworden ist, das war immerhin ein Zeitraum von eineinhalb Jahren. In dieser Zeit sind auch Metastasen gewachsen, das heißt, die Patientin hat hier ihre Heilungschance vertan.“

Wir suchen die Praxis der Heilpraktikerin auf und wollen mit ihr über die Vorträge zur „Schwarzen Salbe“ reden. Heike O. gibt sich ahnungslos, tut so, als hätte sie nie irgendwas über die Salbe behauptet.

KONTRASTE
 „Warum gefährden Sie Patienten mit einer Salbe, die nachweislich bei Krebs nicht wirksam ist?“
 Heike O.
 Heilpraktikerin
 „Wissen Sie eigentlich, worüber Sie reden? Ich möchte mit Ihnen nicht darüber reden, weil wir konträre Meinungen haben.“
 KONTRASTE
 „Sie gefährden Patienten.“

Die Behörden prüfen jetzt den Fall.

Bundesweit gibt es zahllose Heilpraktiker, die diese gefährlichen Therapien ebenfalls praktizieren – seit Jahren unbehelligt.

 

Dass man dieser Szene nicht Herr wird, ist auch kein Wunder. In jedem Bundesland sind andere Behörden für die Kontrolle solcher gefährlichen Wundermittel zuständig. Und selbst, wenn wir die Behörden, wie etwa in Berlin, auf das Problem aufmerksam machen, bleiben sie tatenlos. Vielleicht wachen sie jetzt ja mal auf!


Beitrag von Caroline Walter und Christoph Rosenthal
Stand vom 05.06.2014
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Man könnte vor Wut die Wände hochgehen. Daß Politik und Justiz die Betrüger JAHRELANG wissentlich davonkommen lassen, ist der Gipfel der Dreistigkeit. JAHRELANG!!! JAHRELANG geht das schon so. Überzeugt Euch: im TG-1 wird darüber berichtet.

"Das war mal ein Gesicht, Ihr VOLLIDIOTEN!"
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8217

""Schwarze Salbe", ein schweinischer Betrug an Krebskranken"
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7675



Zitat aus dem Psiram-Blog:

http://blog.psiram.com/2014/05/miracle-mineral-supplement-der-wahnsinn-geht-weiter

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6. Juni 2014, 10:28 | #8

@Tobi

Die Heilpraktikerin am Ende ist ja wohl der Gipfel an Dreistigkeit/Verlogenheit.

   Heike Otten, Heilpraktikerin
   Auf der Lay 12
   53547 Dattenberg

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030er
6. Juni 2014, 10:31 | #9

   http://www.anony.ws/k4y5
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[*/QUOTE*]


Wehrt Euch!

Erstattet Strafanzeigen gegen die Täter!

Erstattet Strafanzeigen gegen ihre Komplizen in Politik und Justiz!

« Letzte Änderung: 06. Juni 2014, 12:45:46 von Glückspilz »
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müßte ich grün sein.

Glückspilz

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Säureangriff auf Kinder!
« Antwort #2 am: 29. Juni 2014, 13:17:54 »

Am 26.6.2014 gab es eine Fortsetzung der Berichte.

Hier ist das neue Video in der Mediathek zu sehen:

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/431796_kontraste/22078200_aetzende-alternativmedizin-das-geschaeft-mit-dem

Der Text der Sendung:

http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-26-06-2014/aetzende-alternativmedizin--das-geschaeft-mit-dem--wundermittel-.html

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Do 26.06.2014 | 21:45 | Kontraste
 
Ätzende Alternativmedizin: Das Geschäft mit dem 'Wundermittel' MMS geht weiter

Das Mittel "Miracle Mineral Supplement", kurz MMS, soll wahre Wunder bewirken. Dabei ist MMS eine aggressive Chemikalie, Chlordioxid, die auch zum Bleichen von Textilien eingesetzt wird. Doch die Anhänger von MMS behaupten, es könne fast alle Krankheiten heilen - von Malaria bis hin zu Autismus bei Kindern. KONTRASTE zeigte in der vergangenen Sendung, wie Eltern ihren Kindern sogar Einläufe mit MMS machen. Doch das führt zu gefährlichen Verätzungen. Trotzdem geht das Geschäft mit dem ätzenden "Wundermittel" einfach weiter. Weil es keine Bundesbehörde gibt, die in solchen Fällen die Kontrolle und Überwachung übernimmt, kann die MMS-Szene unbemerkt von kommunalen Behörden agieren.

Selten hat ein Beitrag bei unseren Zuschauern derart Entsetzen ausgelöst wie der über das vermeintliche Wunderheilmittel MMS. In der vergangenen Sendung hatten wir berichtet, wie Scharlatane in Deutschland dieses Mittel vertreiben, das angeblich gegen alle möglichen Krankenheiten helfen soll - in Wirklichkeit aber eine ätzende Chemikalie ist! Die Reaktionen der Zuschauer waren einhellig: Wie kann das angehen, warum greifen die Behörden hier nicht ein?! Unsere Autoren Caroline Walter und Christoph Rosenthal sind dieser Frage erneut nachgegangen und stiessen dabei auf weitere unglaubliche Details.

Hannover. Hier trafen sich Ende April Hunderte Anhänger des angeblichen Wundermittels „MMS“. Der Amerikaner Jim Humble propagiert es als Mittel gegen fast alle Krankheiten.

Jim Humble
„Wir kamen hierher, um die Menschheit zu retten.“

 MMS – dahinter verbirgt sich die ätzende Chemikalie Chlordioxid: gemischt wird sie aus Natriumchlorit und Salzsäure. Eigentlich ein Desinfektions- und Bleichmittel. Trotzdem soll man es trinken. MMS könne angeblich Krebs oder Malaria heilen. Doch mehrere Malariapatienten, die darauf vertrauten, sind so in Lebensgefahr geraten. Denn MMS wirkte nicht.

Den Toxikologen Prof. Stahlmann wundert das nicht. MMS verursacht nur eines – Nebenwirkungen wie starke Durchfälle und Verätzung von Schleimhäuten. In Industriebetrieben würden Arbeiter deshalb vor Chlordioxid geschützt.

Prof. Ralf Stahlmann
 Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Charité Berlin
„MMS ist eine Chemikalie, kein Arzneimittel. Weder die Wirksamkeit noch die Verträglichkeit sind geprüft und nachgewiesen. Man kann nur dringend davor warnen.“

Vor einigen Tagen wieder in Hannover – ein MMS-Workshop, angeboten von Ali Erhan, der zum harten Kern der Szene gehört. Wir nehmen verdeckt daran teil. Erhan schwärmt von MMS:
„Wir wissen, dass es wirkt und wir wissen, dass es nebenwirkungsfrei ist …
 Jetzt wird euch langsam klar, was für ein Potenzial in MMS und Chlordioxid drin ist, warum die so dagegen schießen. Super billig, super breitbandig, das ersetzt 'ne halbe Apotheke.“

Aber er kann keine einzige Studie zur Wirkung von MMS bei Krebs oder anderen schweren Krankheiten nennen. Stattdessen berichtet er von angeblichen Malariaheilungen und behauptet:
„Der Erreger ist im Blut und dann ist er mit MMS auch weg.“

Erhan leitet die Teilnehmer an, die Chemikalie direkt hier anzuwenden. Wir sollen es mischen und einen Atemzug von dem hochgiftigen Chlordioxidgas nehmen. Das sei wunderbar. Dann fordert er auf:
„Augen Ohren Nase. Das machen wir jetzt praktisch. Mit einer Pipette zwei Tropfen in jedes Auge.

Schließlich animiert Erhan die Teilnehmer das Zeug auch zu trinken.

„Wir gurgeln und zischen das dann auch nochmal runter.“

Ein Schluck reicht uns, es schmeckt grauenhaft. Bedenken spielt Erhan herunter:
„Die einzige Nebenwirkung, die ich kenne, ist, dass man möglicherweise länger lebt.“

Dieses Seminar kostet satte 290 Euro. Nach der Übung verkauft er noch ein MMS-Produkt – für 60 Euro pro Packung. Fast jeder greift zu.

Wir sind beim Gewerbeaufsichtsamt in Hannover. Es ist zuständig für die Überwachung solcher Mittel. Hier kennt man das Thema MMS bereits und Herrn Erhan ebenso. Aber von dem Workshop hat die Behörde nichts mitbekommen.

Uwe Licht-Klagge
 Gewerbeaufsichtsamt Hannover
„Wenn Herr Erhan über Heilwirkung von MMS oder angeblicher Heilwirkung von MMS berichtet und gleichzeitig das Mittel entgeltlich und unentgeltlich abgibt, dann wäre das ganz klar verboten und würde einen Verstoß gegen das Arzneimittelrecht darstellen. Das wäre auch als Straftat zu bewerten.“

Eine Straftat, die unbemerkt geblieben wäre – weil lokale Aufsichtsbehörden oft überlastet sind. Ihnen fehlt schlicht das Personal zur Überwachung der MMS-Szene. Die agiert vor allem übers Internet – und darauf ist das Kontrollsystem offenbar noch nicht eingestellt.

Uwe Licht-Klagge
 Gewerbeaufsichtsamt Hannover
„Wir haben im Bereich der Länderbehörden durchaus auch Internetbeobachtung jetzt gezielt eingesetzt, aber die flächendeckende oder dauerhafte Beobachtung scheitert letztendlich an den personellen Ressourcen.“

Wir haben Ali Erhan nach dem Seminar angeschrieben, auf konkrete Fragen hat er nicht geantwortet. Er bestreitet, Heilversprechen gemacht zu haben.

Und er verweist uns auf ein Werbevideo – das die Erfolge mit MMS belegen soll. Es geht um diesen Feldversuch in Uganda. 154 Malariakranke seien mit MMS geheilt worden. Das behauptet Leo Koehof – der Verleger von MMS-Büchern. Aber stimmt diese Geschichte?

Nach unseren Recherchen wurden die Gesundheitsbehörden in Uganda getäuscht – ebenso wie das dortige Rote Kreuz. Ihnen hatte man weisgemacht, dass der Feldversuch ein Projekt zur Wasserreinigung sei. Dass es in Wirklichkeit um einen Versuch an Menschen ging, mit Chlordioxid in einer hohen Dosis, darüber kein Wort.

Selbst Schwangeren und Kindern wurde die Chemikalie verabreicht. Gerade unterernährte Kinder können von dieser Dosis schlimme Durchfälle bekommen. Das kann sogar tödlich enden – erklärt uns Malaria-Experte Prof. Pietsch.

Prof. Michael Pietsch
 Abteilung für Hygiene und Umweltmedizin, Universitätsmedizin Mainz
„Ich erschrecke, weil ich davon ausgehe, dass den Kindern ja nicht wirklich geholfen wird, sondern, dass sie noch geschädigt werden. Und diese Kinder leben ja schon unter schwierigen Bedingungen und haben ja auch durch ihre Unterernährung eine ganz, ganz problematische Situation, gesundheitlich. Was da gemacht wird, ist Scharlatanerie und es ist im höchsten Maße unethisch.“

Er hatte das Ganze mit organisiert – der Belgier Klaas Proesmans. Er distanziert sich inzwischen von diesem Werbevideo, es erzähle nicht die ganze Wahrheit. Vor allem widerspricht er der Behauptung, 154 Malariakranke seien durch MMS geheilt worden. Dazu schreibt er uns:
„Es gibt keinen Beleg, dass die Menschen geheilt waren. Sie haben nur keine Symptome an diesem einen Tag gezeigt. Weitere Untersuchungen wären nötig gewesen.“

Doch die habe es vor Ort nicht gegeben. In dem Video behauptet MMS-Verfechter Leo Koehof, ein Arzt hätte die Heilungen sogar bestätigt. Dazu Proesmans:
„Es war nie ein Arzt an diesem Versuch beteiligt.“

Leo Koehof unternahm sogar noch einen weiteren Feldversuch an 200 Waisenkindern in der Region. Ohne die Behörden darüber zu informieren.

Skrupellos, was die Gesundheit von Kindern angeht, sind auch diese beiden MMS-Vertreter: Ihre Behauptung: Mit MMS könne man Autismus heilen. Sie empfehlen Eltern, ihre autistischen Kinder mit Chlordioxid-Einläufen zu behandeln. Denn Autismus sei angeblich durch Würmer und Parasiten verursacht. Doch, was sie als Würmer ausgeben, sind keine - es ist vor allem abgelöste Darmschleimhaut. Das bestätigen uns etliche Experten.

Dr. Andreas Stürer
 Giftinformationszentrum Mainz
„Es kommt einfach zu einer Schädigung, von einer Reizung bis Verätzung der Darmschleimhaut und das führt dann unter anderem zu einer chronischen Entzündungsreaktion. Das kann man im Prinzip als Misshandlung des Kindes bezeichnen.“

Aber die Warnung wird ignoriert. In der geschlossenen Facebookgruppe bestärken sich weiterhin Hunderte Eltern, die Einläufe zu machen. In der Recherche stoßen wir auf dieses Video von Eltern, die im Stuhlgang ihres Sohnes nach angeblichen Würmern fischen. Der Vater berichtet vor einer Woche über seinen Sohn:
„Er ist weinerlicher als zuvor und empfindlicher, wahrscheinlich die Parasiten...“

Wir finden ein Foto des 8jährigen mit seiner Mutter. Und beschließen die Eltern zu besuchen. Wir wollen erfahren, warum sie ihrem Kind das antun. Sie bitten uns herein. Aber sie wollen nicht erkannt werden. Die Eltern erzählen uns von der Schockdiagnose Autismus, ihr Sohn habe viel geschrien, keine Ruhe gegeben. Da hörten sie vom Heilversprechen durch MMS, von den Einläufen und Würmern.

Der Vater sagt:
„Ein ganz normaler Arzt würde niemals erkennen, ob ein kleiner Junge Parasiten hat.“

Auf die Frage, ob er die angeblichen Würmer zur Untersuchung mal in ein Labor gegeben habe:
„Da drüber möchte ich nichts sagen.“

KONTRASTE
„Was da rauskommt, ist halt kein Parasit, das ist Darmschleimhaut. Das sind Schäden am Darm. Die Langzeitschäden muss man doch als Eltern mit bedenken...“
Vater
 „Wir nehmen das in Kauf. Wenn Sie sagen, dass es Langzeitschäden sind, dann sagen Sie das.“
KONTRASTE
 „Aber jetzt haben Sie ja auch selber im Facebook geschrieben, er ist weinerlicher, er ist gereizter seit den Einläufen.“
Vater
 „Ja, die erste Zeit klar.“
KONTRASTE
 „Aber normalerweise ist es ein Zeichen, dass es einem Kind nicht gut geht?“
Vater
 „Wenn wir heutzutage keinen Glauben hätten … ich muss doch an irgendwas glauben.“
KONTRASTE
 „Aber haben Sie den Einlauf auch selber gemacht?“
Vater
 „Bei mir selbst, noch nicht - nein.“

Sie beenden das Gespräch, und wollen nicht wahrhaben, dass sie ihrem Kind schaden.

Wir erfahren, dass in mehreren Fällen bereits Jugendämter eingeschaltet wurden – wie dieses in Monheim. Hier wurde sofort reagiert.

Annette Berg
 Jugendamt Monheim
„Vor kurzem haben wir den Hinweis bekommen, dass Eltern hier in unserem Zuständigkeitsbereich ihren drei Kleinkindern MMS verabreichen. Wir haben ganz klar entschieden, dass dieses Mittel a) gesundheitsgefährdend ist und die Gabe an Kinder eine Kindeswohlgefährdung darstellt und dementsprechend sind wir dann auch vorgegangen. Und das haben wir genauso gewertet wie eine Misshandlung, eine Missbrauchssituation und sind entsprechend auch den Eltern begegnet.“

Für die Kinder wurde ein langfristiges Schutzkonzept aufgestellt, regelmäßige Untersuchungen beim Kinderarzt sind Pflicht. Und die Ergebnisse werden vom Jugendamt überprüft.

Der Behörde war MMS vorher völlig unbekannt, sie fing mit der Recherche bei Null an. Und wie wir feststellen müssen, geht es auch anderen Aufsichtsämtern bei MMS so - es gibt keinerlei Vernetzung untereinander und keine zentrale Zuständigkeit.

Das macht es den MMS-Quacksalbern leicht, ihr skrupelloses Geschäft mit der Hoffnung weiter zu betreiben.

Was man braucht, wäre eine zentrale Stelle, die sich um das gefährliche Treiben kümmert. Das Bundesgesundheits- ministerium allerdings stiehlt sich aus der Verantwortung: Als wir nachfragten, bekamen wir nur die schnöde Antwort: Das sei Sache der Länderbehörden. So ist das also im Föderalismus.



Beitrag von Caroline Walter und Christoph Rosenthal
Stand vom 26.06.2014
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Zitat:

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Erhan leitet die Teilnehmer an, die Chemikalie direkt hier anzuwenden. Wir sollen es mischen und einen Atemzug von dem hochgiftigen Chlordioxidgas nehmen. Das sei wunderbar. Dann fordert er auf:
„Augen Ohren Nase. Das machen wir jetzt praktisch. Mit einer Pipette zwei Tropfen in jedes Auge.
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[*/QUOTE*]


Hauptopfer dieser Sadismusexplosion, die man eher in einem Nazi-KZ vermutet hätte, sind Kinder. Wie mit Kindern umgegangen wird, zeigt bereits der Filmbericht vom 5.6.2014 deutlich:

http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-05-06-2014/aetzende-alternativmedizin-angebliche-wundermittel-gefaehrden-patienten.html

[*QUOTE*]
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Mutter
 „...alle zwei Tage Einlauf. Ich müsste noch öfter Einlauf machen.“

KONTRASTE
„Wie kriegst du deine Tochter zum Einlauf?“

Mutter
 „Wenn der Wille stark genug ist und du strahlst ja aus, es gibt jetzt keine Alternative, dann wehren die sich auch nicht.“

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Brutale Gewalt gegen Kinder, und denen die Lunge, den Darm, und nun auch noch die Augen verätzen.

Das ist ein Verbrechen. Aber nicht nur das! Es ist organisiertes Verbrechen. Der Staat und alle seine Organe sind in der Pflicht, dieses Verbrechen SOFORT zu stoppen. SOFORT! Ohne Wenn und Aber, ohne Ausreden, ohne Abschieben auf andere Kompetenzen (zum Beispiel auf die Länder).

« Letzte Änderung: 29. Juni 2014, 13:20:43 von Glückspilz »
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Würde ich von Licht leben,
müßte ich grün sein.