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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mobilfunk - Handys, Schnurlos-Telefone(DECT) usw.


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Alex
14.02.07, 23:09
.
Zur Einleitung empfehle ich diesen Artikel... (http://www.wahrheitssuche.org/handy.html)

...und wem's dann noch nicht reicht, der wird dann hier (http://www.das-gibts-doch-nicht.info/seite06.php) bestens 'bedient'...

Vielleicht kennt hier ja jemand noch 'seriöse und unabhängige' Studien, die die gesundheitliche Unbedenklichkeit belegen?


Gruß
Alex

Friedenstaube
15.02.07, 11:11
nicht gerade eine Studie die die Unbedenklichkeit belegt, aber aufschlussreich, weil sie die Auswirkung der Strahlen auf die Hirn-Blut-Schranke (einer meiner Lieblinge) beschreibt..
Ausserdem spannend, wie man durch weglassen von Halbsätzen so eine Studie auslegen kann ...

http://www.elektrosmognews.de/news/moresalford03.htm

LG
Friedenstaube

Carmen
23.02.07, 12:40
Hier gibt es umfassende Informationen zum Thema Mobilfunk, Hochfrequenz und Elektrosmog in Europa:

http://www.buergerwelle.de/deutsch_start.html

Liebe Grüße

Carmen

Dolphi7
24.02.07, 11:02
:teddy: Hallo, in diesem Zusammenhang fällt mir ein, was ich immer schonmal fragen wollte:

Wenn man ein eingeschaltetes Handy in unmittelbarer Nähe eines eingeschalteten Radios liegen läßt hört man schon vor dem Klingelton Störgeräusche aus dem Radio und weiß, aha, da ruft einer an oder es gibt eine SMS. DAS kann ich mir noch irgendwie erklären.
Aber meine Ratlosigkeit bezieht sich darauf, das ein Handy manchmal ohne das jemand anruft aktiv ist, also es gibt mehrmals am Tag Störgeräusche wenn das eingschaltete Handy neben dem eingeschalteten Radio liegt. Einfach so und das auch bei allen Netzen. Wenn das Handy per Funk die Uhrzeit korrigieren oder kontrollieren würde wie das bei Funkuhren üblich ist, würde ich das verstehen, aber die Uhrzeit wird manuell eingestellt.
Ich frage mich die ganze Zeit, ob jedes Handy zu bestimmten Zeiten geortet wird und wir somit überwacht werden.
Ich weiß das ich theoretisch andere Handybesitzer über ihr Handy orten kann, muß man aber beantragen bzw. braucht das Einverständnis des anderen wenn die Person volljährig ist. (Man kann also theoretisch minderjährige Kinder "überwachen", feststellen wo sie sich "rumtreiben" - oder ihr Handy liegengelassen haben :icon_wink: ).
Aber wer kontrolliert ansonsten die Handys ??? Oder was soll das Signal ??

Dolphi :teddy:

Bergfix
24.02.07, 12:09
Hallo Dolphi

Du solltest das Handy bei Nichtgebrauch ausschalten, denn auch im Stand-by-modus sendet das Handy in unregelmäßigen Abständen Signale ab, um das Mobilfunknetz über den momentanen Standort zu informieren.
Noch schlimmer wird dieser Umstand im fahrenden Zug oder im Auto, wo sich das Handy ständig meldet um den nächsten Umsetzer zu orten. Ich habe mein Handy meist ausgeschaltet, was meine Freunde veranlasst mich via Hausanschluss anzurufen. Ist lediglich eine Sache der Gewohnheit.

Hier ein informativer Link " Bürgerwelle (http://www.buergerwelle.ch/deutsch_start.html) "


Gruß Sam

Carmen
25.02.07, 16:20
Diesen Bericht sollte man auch noch dazu lesen:

http://www.zeitenschrift.com/news/Mobilfunkstudie-301006.pdf

Liebe Grüße

Carmen

Dolphi7
25.02.07, 17:13
Hallo Sam, klar, bei Nichtgebrauch schalte ich die Handys auch ab. Mein Partner ist aber leider manchmal bis zu 2 Wochen weg und hat dann stundenweise (je nachdem wo ist und wie das Wetter ist) kein Netz, bzw. es funktionieren nicht jeden Tag alle Netze, ein bestimmtes (ich glaube bei Ostwind), manches Mal die ganzen 2 Wochen nicht.:sauer:
Feste Zeiten ausmachen geht überhaußt nicht....
Bei mehreren Handynetzen sind Flat oder Partnerverträge nötig, da kann er mich auch nicht immer teuer auf dem Festanschluß anrufen. Das bedeutet dann, das ich in diesen "schweren Zeiten" ständig von Strahlung umgeben bin, toll finde ich das auch nicht.......:buhu:

Ich hab mich nur gewundert, warum ständig Signale gesendet werden. Das mit der Zugfahrt oder beim Reisen verstehe ich das noch, aber wenn ich den Standort stundenlang nicht verlasse......?:cool:


Danke Carmen, da sieht man wieder mal das Geld wichtiger ist als die Gesundheit....:flop:

LG
Dolphi

Bergfix
25.02.07, 18:09
Hallo Dolphi

Ich hab mich nur gewundert, warum ständig Signale gesendet werden. Das mit der Zugfahrt oder beim Reisen verstehe ich das noch, aber wenn ich den Standort stundenlang nicht verlasse......?:cool:


Das wundert mich sehr! Bei gleichbleibendem Standort wird dein Handy kaum ständig den nächsten Umsetzer abfragen,
ausser bei sehr schwachem Signal oder einer Spionage-Software :icon_wink: (du wirst angerufen ohne es zu bemerken und so belauscht).

Was es alles gibt !!! :grin:


Gruss Sam

itede
25.02.07, 21:27
Sam schrieb:
Bei gleichbleibendem Standort wird dein Handy kaum ständig den nächsten Umsetzer abfragen.

Hmh. Hat denn das Handy eine Art Bewegungsmelder ?

Viele Grüße
itede

Bergfix
25.02.07, 22:18
Nein! Das Handy sendet Signale aus um eine Rückmeldung des nächstgelegenen Umsetzers zu bekommen. Je nach Signalstärke wird dann der Umsetzer beibehalten oder gewechselt. Bei Auto- und Zugfahrten kommt das leider seeehr oft vor. :sauer:

Gruss Sam

yorick
26.02.07, 12:15
Genau so ist das. Das Mobiltelefon muss sich in Abständen beim Netz melden, damit das Netz das Telefon im Bedarfsfall finden kann. Logischerweise lässt sich daher jedes angeschaltete Handy theoretisch mindestens bis auf den nächsten Funkmast genau orten lässt. Das muss auch so sein, weil anders das Mobiltelefonieren nicht funktioniert. Wem diese Tatsache Überwachungsparanoia verursacht, der sollte lieber die Finger von den Dingern lassen. Obwohl natürlich "Ich-werde-überwacht-Angst Haben" enorm identitätsstiftend sein kann...

Y.

Chancy
26.02.07, 14:22
Für Leute, die Frieden und Stille lieben: die telefonlose Schnur.

Gruß Chancy:kaffee:

itede
26.02.07, 14:27
Spielen Länge und Material eine Rolle, Chancy ?

Bergfix
26.02.07, 14:46
:grin: :grin: :grin:

Friedenstaube
26.02.07, 20:39
Obwohl natürlich "Ich-werde-überwacht-Angst Haben" enorm identitätsstiftend sein kann...

Y.

"identitätsstiftend" - was ist denn DAS ? Wie Ich es verstehe weiß ich schon.. aber wie hast DU es gemeint yorik ?

VG
Friedenstaube

yorick
26.02.07, 21:32
Ich kann die Frage nicht nachvollziehen. Ich meinte das wörtlich.

Y.

Friedenstaube
26.02.07, 22:22
yorick bitte .....

yorick
26.02.07, 22:50
@F:
Was ist denn das Problem? Du sagst doch selbst, dass Du verstehst, was ich meine. Was soll ich denn da noch erklären?

Y.

Bergfix
26.02.07, 23:11
ÜBRIGENS IST DAS IM INTERNET NICHT VIEL ANDERS !!

Stichwort: GOOGLE


Google kennt Konto und sexuelle Vorlieben

Mit G-Mail etablierte Google im vergangenen Jahr ein weiteres Spitzel-Instrument. Alle E-Mails eines Nutzers werden lebenslang mitgelesen und analysiert, obwohl die Sender der Nachrichten solchen Analysen nie zugestimmt haben. Jede E-Mail wird lebenslang von Google gespeichert. Google verfügt damit über mächtige Instrumente, um weltweit ein immer genaueres Profil eines jeden Nutzers zu erstellen. Ob die finanzielle Situation, die politischen Meinungen oder die sexuellen Vorlieben – Google weiß alles über seine Nutzer. Dieses US-Unternehmen, das keiner gesetzlichen Kontrolle unterliegt wie wenigstens noch im begrenzten Umfang die amerikanischen Geheimdienste CIA oder NSA, ist damit fast allwissend und in gewisser Weise mächtiger als jede Spionageorganisation der US-Regierung.

Als der amerikanische Google-Kritiker Daniel Brandt 2002 entdeckte, dass die CIA auf ihren Websites ein Cookie versteckt hat, das jeden Besucher identifizieren und seine Surfgewohnheiten ausspionieren konnte, musste der US-Geheimdienst das Cookie wieder entfernen (siehe: www.google-watch.org/krane.html (http://www.google-watch.org/krane.html) ). Die anschließende Entschuldigung eines CIA-Sprechers und sein Hinweis auf ein Versehen waren pure Augenwischerei, denn im Bedarfsfall genügt ein Anruf des US-Geheimdienstes bei Google, um von jedem Google-Nutzer überall auf der Welt ein fast täglich aktualisiertes Profil zu erhalten.

Während Google behauptet, Datenschutzbestimmungen von Bürgern zu respektieren, verschweigt das Unternehmen, dass es nach dem amerikanischen „Patriot Act“, der als Folge der Anschläge von 11. September 2001 zur Bekämpfung des Terrorismus von Präsident Bush unterschrieben wurde, dazu verpflichtet ist, auf Verlangen entsprechender Regierungsstellen alle gespeicherten Daten an diese weiterzugeben. Dafür reicht bereits ein Verdacht aus – eine gerichtliche Anordnung ist nicht erforderlich. Der internationale Nutzer von Google wird nicht informiert. Das Unternehmen ist verpflichtet, über den Vorgang absolutes Stillschweigen zu wahren.

Amerikanische Geheimdienste umgehen das ihnen scheinheilig qua Gesetz auferlegte Verbot illegaler Datensammlung und Bespitzelung faktisch durch Privatisierung einer solchen Spionage und können anschließend – wiederum durch Gesetze wie den „Patriot Act“ gedeckt – auf Privatunternehmen wie Google, Yahoo, Microsoft oder Amazon zurückgreifen, die im Gegensatz zur CIA durch keine gesetzlichen Restriktionen eingeengt werden. Auch im militärischen Bereich ist der Privatisierungstrend auf dem Vormarsch, wie zuletzt der Einsatz von Privatarmeen und Söldnertruppen im Irak-Krieg gezeigt hat. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtete darüber unter der Überschrift „Die Privatarmeen des Pentagon“ in seiner Ausgabe vom 28. März 2003, der UN-Sonderberichterstatter für das Söldnerwesen, Enrique Bernales Ballesteros, erst kürzlich in einem Interview mit der Deutschen Welle - www.dw-world.de (http://www.dw-world.de) . Vorteil solcher Privatisierungen ist, dass die weißen Westen staatlicher Institutionen und ihrer Repräsentanten – wenigstens formaljuristisch – sauber bleiben, wenn es zu kriminellen Handlungen kommt

Link -> http://medic.heim.at/


Gruss Sam

Friedenstaube
26.02.07, 23:41
"identitätsstiftend " yorik... Denn dahinter vermute ich /erhoffe mir mehr als nur "den Finger auf die Wunde gelegt zu haben" und dann Tschüss...

VG
Friedenstaube

yorick
27.02.07, 19:39
:gruebel: Ich bin immer noch nicht viel schlauer. Ich habe nämlich weder eine Ahnung, was du so vermutest bzw. erhoffst, noch was der Finger bzw. die Wunde ist.

Y.

Carmen
28.02.07, 14:40
Noch ein Artikel aus "Natur und Medizin":

Dr. med. Michael Ptok

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger machen sich Sorgen wegen der steigenden Zahl von Mobilfunk-Antennen zur Versorgung der Handys. Die Betreiberfirmen dieser Technik verweisen regelmäßig auf die Einhaltung der – zur Zeit – gültigen gesetzlichen Werte nach der sog. BImSchV (s.u.). Bei verschiedensten Untersuchungen gab es jedoch Hinweise auf biologische und gesundheitsbedenkliche Effekte unterhalb der festgelegten Grenzwerte, so dass diese zu hoch erscheinen und daher in anderen Ländern konsequenterweise abgesenkt wurden (Italien, Schweiz). Im Folgenden sollen dazu einige Erläuterungen gegeben werden.

Handys haben in wenigen Jahren eine rasche Beliebtheit und rasante Verbreitung gefunden. Es gibt ca. 50 Mio. Handys in Deutschland. Die Vorteile wie Mobilität und Notfall-Erreichbarkeit sind eindeutig, über mögliche Gefahren wird – vor allem in der Werbung – nicht gesprochen. Zur Versorgung der Mobiltelefone ist ein elektromagnetischen Feld (EMF) notwendig, das von den Sendemasten abgestrahlt wird. Viele dieser Masten sind auf hohen Wohnhäusern und anderen Gebäuden in Stadtzentren montiert. Daher ist die Frage einer Gesundheitsgefährdung besonders kritisch zu stellen.

Grundsätzlich existieren zwei Gefahrenbereiche:

- durch die Benutzung eines Handys (durch eigenes Verhalten vermeidbar oder verringerbar),
- durch die Sendemasten (durch eigenes Verhalten nicht vermeidbar).

Zur Zeit werden Handys durch die sog. GSM- Technik versorgt. In Zukunft soll die UMTS- Technik verwandt werden, der Ausbau dieser Technik hat bereits begonnen, nachdem die Versteigerung der entsprechenden Lizenzen 100 Milliarden Euro in die Staatskassen gebracht hat. UMTS wird z.B. die Übertragung von bewegten Bildern auf Handys ermöglichen, dazu werden jedoch wesentlich mehr Sendemasten benötigt. Nach Schätzungen von Experten soll die Anzahl der jetzt vorhandenen 33.000 auf ca. 80.000 steigen.

Durch elektromagnetische Felder entsteht Wärme, dies wird bei der Mikrowelle zum Erhitzen ausgenutzt. In der Gesetzgebung zur Begrenzung der EMF wird bis heute nur der Wärmeeffekt berücksichtigt. Ein kurzer Vergleich zeigt die für Deutschland gültigen Grenzwerte nach der 26. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung im Vergleich zu anderen Ländern bzw. angestrebten Vorsorgewerten:

900 MHZ (D-Netz) 1800 MHZ (E-Netz)
26. BImSchV 4.500 mW/ m2 9.000 mW/ m2
Italien 100 mW/ m2 100 mW/ m2
Schweiz 40 mW/ m2 40 mW/ m2
Salzburger Vorsorgewert 1 mW/ m2 1 mW/ m2


Die bei uns gültigen Grenzwerte reichen nach Meinung des Gesetzgebers, d.h. der Bundesregierung, aus, nachgewiesene Gefahren zu vermeiden. Jedoch gibt es auch bei Einhaltung dieser Grenzwerte und zum Teil weit unterhalb zahlreiche Hinweise auf Gefahren für Menschen und Tiere. Sie entstehen weniger durch die Wärmewirkung = thermische Effekte, als vielmehr durch das elektromagnetische Feld = athermische Effekte, bzw. können z.Zt. noch gar nicht erklärt, wohl aber beobachtet werden. Zum Teil wird auch heute noch das Vorhandensein von athermischen Auswirkungen völlig geleugnet. Eine Vielzahl von Untersuchungen belegen jedoch Wirkungen auf biologische Systeme.

Erklärend muss hinzugefügt werden, dass die medizinische Forschung technischen und pharmakologischen Neuerungen immer „hinterherläuft“, wobei bei Medikamenten strenge Regelungen bestehen. Das hat insbesondere zwei Gründe.

Lange Latenzzeiten von der Exposition gegenüber einer schädigenden Substanz bis zum Auftreten von Krankheitserscheinungen. Bei Tumoren kann diese Zeit von 10 – 30 Jahren dauern. Das bedeutet, die Gefährlichkeit einer Belastung kann unter Umständen erst nach Jahrzehnten abgeschätzt werden.
Es wird eine Vielzahl von möglicherweise belastenden Stoffen auf den Markt gebracht, ohne ausreichende Prüfung auf Verträglichkeit. Es bleibt den Forschern überlassen, sich dieser Themen anzunehmen.

Bevor eine Schädigung bewiesen ist, gibt es vorher – oft noch aus verschiedensten Gründen angezweifelt – Hinweise auf Schäden. Bei jedem Medikament, das aus dem Verkehr gezogen werden musste, gab es ebenfalls vor dem Beweis eine Vielzahl von Hinweisen auf die Gefahr.

Auch von daher ist die Forderung zur Einführung eines Vorsorgewertes, der sich an den Hinweisen orientiert, richtig, im Gegensatz zum Grenzwert, der sich nach den Beweisen ausrichtet.

Einige dieser bis jetzt beobachteten Effekte sind:

- Abnahme des Kurzzeitgedächtnisses (Verminderung von Acetylcholin als Gehirn-Botenstoff, besonders im Vorderhirn),
- Störungen des Langzeitgedächtnisses,
- Veränderung des Schlafes mit Reduktion der unbedingt notwendigen Traumphasen (REM Phasen),
- Erhöhung des Ruheblutdruckes um 5-10 mm Hg,
- vermehrte Durchlässigkeit der Blut-Hirnschranke,
- erhöhtes Risiko für bösartige Tumore (Karzinome) des lymphatischen und Blut bildenden = hämatopoetischen Systems, des Gehirns und der Brust,
- Gehirntumore scheinen besonders auf der Seite, an der überwiegend telefoniert wird, zu entstehen,
- Müdigkeit, Kopfschmerzen, Brennen der Haut, Wärme an oder hinter dem Kopf steigen mit zunehmender Gesprächsdauer (Untersuchung bei über 10.000 Teilnehmern).

Alle oben aufgeführten Wirkungen sind entnommen einer Arbeit von Dr. Oberfeld, Prof. Mosgöller und Prof. Kundi in der Österreichischen Ärztezeitung vom 7.4.2000. Im Oktober 1998 fand in der Universität Wien ein mit internationalen Wissenschaftlern (u.a. aus USA, Kanada, Neuseeland, Schweden, Polen, Deutschland) besetztes Symposium statt. In ihrer Deklaration stimmten die Beteiligten darin überein, dass „biologische Effekte im Niedrig-Dosis-Bereich (=sog. athermische Effekte)“ wissenschaftlich gesichert sind. Dieses Wiener Symposium wurde von Prof. Kundi, Institut für Umwelthygiene, Dr. Schinner, Institut für Risikoforschung und Prof. Mosgöller, Institut für Histologie und Embryologie, beide an der Universität Wien tätig, geleitet.

In der „Salzburger Resolution“ von 2000 fordern 19 internationale Wissenschaftler statt der bisherigen - zu hoch angesetzten Grenzwerte – einen Vorsorgewert von
1 mW/ m2 einzuführen, bei dem die beschriebenen Auswirkungen auf Mensch und Tier nicht mehr vorkommen.

Die wissenschaftliche Aufmerksamkeit gegenüber EMF ist natürlich nicht auf Österreich begrenzt. In Deutschland existieren Arbeiten u.a. von Prof. Löscher, Direktor des Institutes für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie der Tierärztlichen Medizinischen Hochschule Hannover und von Prof. Käs, Wissenschaftliche Einrichtung für Elektronik und Radar, Universität der Bundeswehr, München. Sie zeigen Veränderungen bei Tieren wie vermehrtes Verwerfen = Fehlgeburten bzw. Missgeburten, reduzierte Milchleistung, Verhaltensauffälligkeiten. Nach einem Umstellungsversuch, bei dem die
Tiere in einen anderen Stall in größerer Entfernung zu dem Sendemast gebracht wurden, verschwanden die Symptome völlig, beim Zurückbringen traten sie wieder auf. In einem Thesenpapier 2001 kommt Prof. Löscher zusammenfassend zu dem Ergebnis, dass es eine Reihe von Tendenzen bei Mobilfunk-exponierten Milchkuhbeständen gibt, die Besorgnis erregend sind und dringend der weiteren Abklärung bedürfen.

Auch die Bundesärztekammer sieht einen erheblichen Forschungsbedarf. Prof. Eckel, Präsident der Ärztekammer Niedersachsen und Vorsitzender des Ausschusses „Gesundheit und Umwelt“ dringt darauf, dass ein vorbeugender Gesundheitsschutz eingehalten werden muss. Nach seinen Ausführungen sind insbesondere die Folgen der neuen UMTS – Technik und der dazu notwendigen Sendeanlagen noch nicht zu überblicken (lt. Ärzteblatt, Heft 15, 13.4. 2001).

In einer Stellungnahme empfiehlt die „Umweltkommission der Dt. Akademie für Kinder- und Jugendmedizin“, dass Sprechzeiten so kurz wie möglich gehalten werden sollten und Jugendliche und Kinder nur in Ausnahmefällen Mobiltelefone gebrauchen. Vor unnötig langer und häufiger Benutzung wird dringend gewarnt.

Prof. König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, empfahl ebenfalls, dass Kinder unter 16 Jahren möglichst wenig mit einem Handy telefonieren.

Welche Handlungsspielräume gibt es?

Der rasanten Vermehrung der Funktürme muss nicht tatenlos zugesehen werden. Dies beweisen mehrere Aktivitäten. Neben einer Reihe von Bürgerinitiativen gibt es eine Stellungnahme der Umweltbeauftragten der Evangelischen Kirche von Deutschland, EKD, die eine sehr sorgfältige Prüfung empfiehlt, eine große Anzahl von Ausschluss-Kriterien erarbeitete und insbesondere eine Umrüstung / Neuaufstellung nach UMTS Technik praktisch ausschließt.

Nach einer Broschüre der Verbraucherberatung NRW ist entsprechend der Bauordnung in diesem Bundesland die Aufstellung von Sendemasten in reinen Wohngebieten im Allgemeinen nicht zulässig. Nach einem Verwaltungsgerichtsurteil in Düsseldorf musste ein bereits installierter Mast wieder abgebaut werden.

Ein besonderes Problem, das auch wissenschaftlich schwer zu fassen ist, betrifft die Elektrosensiblen, d.h. die Menschen, die auf EMF empfindlicher reagieren.

Zuweilen werden diese als „Ökochonder“ diffamiert. Dass manche Menschen auf bestimmte Stoffe in vermehrter Weise reagieren, ist jedoch lange bekannt. Mit dem gleichen Recht müsste man Heuschnupfen-Allergiker dann als „Pollen-Chonder“ bezeichnen.

Die Frage, ob sich die neue Technik im geplanten Maß durchsetzen kann, entscheiden die Endverbraucher, d.h. die Handy-BenutzerInnen. Wenn es gelingt, den Gebrauch der Mobiltelefone auf die zuerst angeführten Vorzüge „Erreichbarkeit in dringenden Fällen“ zu beschränken, wäre viel gewonnen.

Zusammenfassend soll hier nicht einer Technikfeindlichkeit das Wort geredet werden. Solange vom Gesetzgeber jedoch die „lauen“ Grenzwerte und nicht die „strengen“ Vorsorgewerte in die Tat umgesetzt werden, können folgende Empfehlungen gegeben werden.

- Möglichst wenig und möglichst kurz mit dem Handy telefonieren.

- Wo immer möglich, vom Festnetz telefonieren.

- Nicht jede angebotene technische Neuerung (UMTS) ist für jedermann/jederfrau wirklich nötig. Im Zweifelsfall bei der alten Technik bleiben.

- Städte und Gemeinden auffordern, sich den Empfehlungen der EKD anzuschließen und aus vorsorgenden Gründen bis zur genaueren Klärung auf öffentlichen Gebäuden keine neuen Sendemasten bzw. deren Erweiterung zu erlauben.
- Genau zu schauen, ob bereits installierte Sendemasten den Bauordnungs-Vorschriften entsprechen.

Das Argument, wir stünden bereits jetzt unter der Strahlung von Radio- und Fernseh-Sendemasten, ist nur bedingt richtig. Messungen in der Stadt Salzburg belegen, dass die Strahlung durch Felder für die Handys schon jetzt – ohne UMTS – 10- bis mehr als 100-fach über denen von Radio/TV liegen.

Zuletzt soll noch auf die schnurlosen Funktelefone innerhalb einer Wohnung eingegangen werden. Diese benötigen eine Basisstation, die mittels Kabel am Festnetz angeschlossen ist, ihrerseits aber mittels elektromagnetischer Wellen in einer Reichweite von bis zu 300 m zu den mobilen Empfangsgeräten sendet. Im Gegensatz zu einem abschaltbaren Handy strahlen diese Hausanlagen 24 Stunden am Tag, egal ob telefoniert wird oder nicht. Auf der einen Seite erscheinen diese Telefone sehr praktisch zu sein, sie stellen jedoch nach Meinung von Experten oft eine stärkere Strahlungsquelle dar als die großen Mobilfunksender auf Wohnhäusern und Masten. Der Ruf nach einem Verbot dieser Telefone mit dem DECT oder GAP Standard ist bereits laut geworden.

Literatur kann beim Verfasser angefordert werden.
Dr. med. Michael Ptok
Arzt für Allgemeinmedizin,
Naturheilverfahren,
Chirotherapie, Umweltmedizin
An der Reegt 25
33611 Bielefeld


Liebe Grüße

Carmen

Friedenstaube
28.02.07, 18:26
:gruebel: Ich bin immer noch nicht viel schlauer. Ich habe nämlich weder eine Ahnung, was du so vermutest bzw. erhoffst, noch was der Finger bzw. die Wunde ist.

Gut, dann sage ich es Dir, obwohl ICH zuerst gefragt habe wie DU es gemeint hast und von Dir keine Antwort bis jetzt bekommen habe. Aber da Du genau das gleiche Interesse haben könntest verstanden zu werden wie ich habe DICH zu verstehen, bitteschöönnn, also ich zuerst. Um des Friedens Willen...

Also : Du geheimnisvoller Finger hast geschrieben :

Wem diese Tatsache Überwachungsparanoia verursacht, der sollte lieber die Finger von den Dingern lassen. Obwohl natürlich "Ich-werde-überwacht-Angst Haben" enorm identitätsstiftend sein kann...

So langsam machen sich immer mehr Menschen Gedanken über die Auswirkung der Mobiltelefone auf die Gesundheit, kaum jemand macht sich (noch) große Gedanken über die Möglichkeit der Überwachung durch den Staat. Und wenn, dann läuft er Gefahr als paranoid zu gelten.

Wobei man ja nicht unbedingt ANGST vor der technisch machbaren Überwachung haben muss. Es reicht schon, dass eine grundsätzliche Überwachung aller Bürger durch den Staat einem "gegen den Strich" gehen könnte und man deswegen dagegen ist...

So und nun : wenn man aber an dem Syndrom " Ich-werde-überwacht-Angst Haben" leidet und sich Gedanken darüber macht WARUM man daran leidet - nicht nur wegen wer bin ich sondern WER SIND WIR, wer ist der Staat... wer sind die Überwacher und warum, wozu.... - könnte es ....

und hier endet meine "Interpretation".

Ach noch was : Finger Du, Wunde Überwachung...

LG
Friedenstaube

Carmen
20.03.07, 10:32
Die Wahrheit über Mobilfunk:

http://www.oekosmos.de/article/view/779

Liebe Grüße

Carmen

Chancy
24.03.07, 07:18
Moin,

hier abba nun die richtige Wahrheit über Mobilfunk :grin:


Ist ein Handyverbot an Kliniken Abzocke?

Mobiltelefone gefährden Medizintechnik auf normalen Stationen nicht / Uniklinik Frankfurt schafft Verbot ab

FRANKFURT AM MAIN. Im Uniklinikum der Johann Wolfgang von Goethe Universität in Frankfurt am Main ist das Telefonieren mit Mobiltelefonen seit kurzem erlaubt. Ausgenommen sind Intensivstationen und OP-Bereiche. In vielen anderen Krankenhäusern gilt das Verbot indes weiter - obwohl sich Auswirkungen auf Medizintechnik-Geräte nicht nachweisen lassen. .....

Quelle : http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/03/16/050a1202.asp?cat=/news

Gruß Chancy:yingyang:

Bergfix
29.04.07, 17:41
In Russland wurde ein recht einfacher,
aber beeindruckender Versuch mit Eiern gemacht.

Zwei Leute nahmen ein Handy, steckten es in eine Zigarettenschachtel,
damit man es aufstellen konnte und stellten ein Ei dazwischen! Und was ist passiert?


Nach 5 Minuten nichts!

Nach 10 Minuten nichts!


:bigsmilie17:


Nach 65 Minuten ---> hier geht's weiter (http://www.zeitenschrift.com/news/sn-29606-handyei.ihtml)




Gruss Sam

ColonelKate
29.04.07, 18:44
....was erzeugt ein Handy!? WÄRME!
Was passiert, wenn man etwas flüssiges Wärme aussetzt!?
Richtig, die Flüssigkeit verdampft - und im Falle von Eiweiß wird es eben hart.
Ei a la Handy - guten Apetit. Oder eine neue Variante vom russischen Ei:icon_wink: :D

Das erinnert mich an das Experiment, mit dem die magenzerfressende Wirkung von Cola nachgewiesen werden sollte.
Man legte ein Stück rohes Fleisch in ein Glas Cola - und das Fleisch begann, sich auf zu lösen.
Lag mal Fleisch in normales Wasser; da passiert dasselbe, nur dauert es länger.....

Sehr amüsiert

CK

Bergfix
29.04.07, 19:00
ColonelKate....was erzeugt ein Handy!? WÄRME!

Hallo Kerstin

Da die Strahlung eines modernen Handys im Mikrowellenbereich liegt
handelt es sich dabei offensichtlich um einen Mikrowellenherd,
welcher von den Benutzern täglich und über längere Zeit an den Kopf gehalten wird … :buhu: :buhu:



Gruss Sam

ColonelKate
29.04.07, 19:41
....werden sogar zu therapeutischen Zwecken eingesetzt und erzeugen Wärme, sonst könnte man sie ja nicht zum Kochen verwenden.

Ich bestreite ja nicht, daß ständiger Gebrauch eines Handys ungesund sein kann, aber das angeführte Experiment ist sicherlich ungeeignet, dieses zu beweisen.

Liebe Grüße

Kerstin

Friedenstaube
09.05.07, 23:49
... und die Stalford-Studie ist nicht aussagekräftig weil sie an Ratten gemacht wurde...

Wenn wir schon ohne Handy nicht auskommen wollen, dann meine ich, müssten die Hersteller einfach Wellen aussuchen die das Rattengehirn nicht durchlöchern und unser Gehirn nicht verkochen...

Das Dumme ist nur, dass man auch dann wenn man selbst ohne Handy in der Lage ist zu leben mitbetroffen ist - die Sendemasten beglücken alle mit ihren Strahlen...

Es sind aber nicht nur die Handystrahlen... In unserer Nachbarschaft ist ein Betrieb mit einem Mordsdrumm von einer Sendeantenne - für den Betriebsfunk damit die LKW´s überall erreichbar sind. Man - ich weiß nicht ob es das Gesundheitsamt oder andere Behörde war - hat den Anwohnern geraten wegzuziehen... Super Lösung...

Aber : wir leben in einer verseuchten Welt - auf ein Handy kommt es da gar nicht mal mehr an... Zumal die Strahlen die es aussendet ja sogar zu Therapiezwecken verwendet werden...

Ach ja....

Wenn die Handys eh schon genehmigt sind.. was soll man sich da noch groß mit irgendwem/irgendwas herumplagen.... Als Laie.sowieso eh´nicht.. Die Experten werden es schon richten... So Gott will....

LG
Friedenstaube

EX-SURVIVOR
25.05.08, 09:58
Liebes Forum,

vor einiger Zeit habe ich aus gegebem Anlass (wohne seit über 30 Jahren neben einer Hochspannungsleitung, zwischen mehreren Mobilfunkmasten, neben den Sendemasten des Polizeifunks und habe eine vermehrte Häufung von Krebserkrankungen ,einschliesslich meiner eigenen,in unserem Stadtteil festgestellt), angefangen, Infomaterial zu dem Thema zu sammeln, um demnächst über die GAL eine "kleine Anfrage" erwirken zu können. Teile hiervon hatte ich auch schon in einem anderen Forum reingesetzt.


Der "Elektrosmog" besteht aus den folgenden 5 Strahlungsbereichen:

Elektrische Wechselfelder (Niederfrequenz)
Magnetische Wechselfelder (Niederfrequenz)
Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz)
Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik)
Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik)


Man unterscheidet in niederfrequenten Strahlen (NF) und
hochfrequenten Strahlen (HF).


1.) NF:

niederfrequente elektrische und magnetische Felder begegnen uns im Alltag in vielfältiger Form. Quellen statischer Felder sind z.B. Gleichspannungsanlagen, elektrifizierte Verkehrssysteme, die mit Gleichstrom betrieben werden (z.B. Straßenbahnen), die Magnetschwebebahnen, Lautsprecheranlagen, Heizdecken, Dauermagneten z.B. an Namensschildern, und auch die sog. "Magnetheilmittel" wie Magnetpflaster, Magnetkissen, -decken, -bänder oder -gürtel.


2.) HF:

Die meisten modernen Kommunikationsmittel nutzen hochfrequente (HF) Strahlung zur Übertragung von Bild, Ton und Daten. Rundfunk und Fernsehen sind aus dem Alltagsleben nicht mehr wegzudenken, schnurlose Telefone erhöhen die Bequemlichkeit beim Telefonieren im Haus und im Garten, Kleinkinder werden im Kinderzimmer mit Babyphonen überwacht, Computer werden über Wireless LAN (WLAN) und Bluetooth untereinander und mit Peripherie-Geräten vernetzt, Polizei und Feuerwehr nutzen ein eigenes Funknetz zur Kommunikation über größere Entfernungen. Den stärksten Anstieg in der Nutzung erfährt aber seit einigen Jahren der Mobilfunk. Mit der UMTS-Technologie zur schnellen Übertragung von Bildern und Daten wird die Nutzungshäufigkeit noch weiter ansteigen.

Weitere HF-Quellen:

Radar

Mikrowellenkochgeräte

Warensicherungsanlagen

BOS-Funk (Behörden u. Organisationen mit Sicherungsaufgaben-Polizei etc.)

Freie Sprechfunkdienste und Amateurfunk




Von vielen offiziellen Stellen und ganz besonders von den Elektrizitätsversorgungs-Unternehmen wird noch geleugnet oder ignoriert, daß die sogenannten niederfrequenten Felder unserer Stromversorgung auf den menschlichen Organismus einen Einfluß haben. Dabei widerspricht es doch dem gesunden Menschenverstand, wenn in der elektronischen Industrie und im Automobilbau verstärkt mit immensem Aufwand versucht wird, die Produkte nach Kriterien der EMV (Elektro-Magnetische Verträglichkeit) störungs- bzw. ausfallsicher zu machen und von gleicher Seite sowie den beteiligten Wissenschaftlern eine Beeinträchtigung von biologischen Systemen, z.B. des menschlichen Körpers, fast durchweg verneint wird.


Internationale Wissenschaftler und Studien bestätigen Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen durch Elektrosmog:

Chronische Kopfschmerzen
Schlafstörung
Herzrhythmusstörungen
Potenzstörungen
Rheumatische Beschwerden
Chronische Müdigkeit
Infektanfälligkeit
Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
Lernprobleme
Depressionen und Selbstmorde
Gedächtnisstörungen
räumliche Desorientierung
verringerte Immunreaktion
DNA-Schaden und Veränderung der DNA Reparatur Kapazität
Gehirntumoren
Leukämie und andere Krebserkrankungen
Fortpflanzungsprobleme, Fehlgeburten, Herzrhythmusstörungen
Herzinfarkte
Blutdruckänderungen

Diese entstehen (wahrscheinlich) wie folgt:

Die Zellen lebender Organismen weisen eine natürliche elektrische Ladung auf, die für ein normales funktionieren menschlicher Gewebe unerlässlich ist, und bereits auf sehr schwache elektromagnetische felder ansproicht.
Hierdurch können Moleküle verlagert u. beschädigt werden u. Kettenreaktionen auf molekularer Ebene passieren.
Die elektrische Stabilität des Organismus würde verändert u. die Polarisation der Zellen beeinträchtigt.
Diese daraus resultierende Disharmonie könne unter anderem zur abweichung der hormonellen Aktivität führen und
das Verhalten von Krebszellen verändern!


Am schadenauslösenden Mechanismus seien freie Radikale beteiligt, welche Eiweisse und Zellmembranen beschädigen, Gene und DNA verstümmeln und den Spiegel von Antioxidationshormonen wie Melatonin senken(AHA!).

Ausserdem würden enzymatische u. biochemische Prozesse beeinträchtigt, und es sei erwiesen, dass sich die Histaminfreisetzung unter Einwirkung von Funkstrahlen verdoppelt.

Funkwellen u. ihre destruktiven Begleiter, die freien Radikale, bringen den Kalziumspiegel der Körpers durcheinander, und zwar vor allem im Zentralnervensystem, im Gehirn und im Herzen. Das wirke sich auf Zellwachstum, -reproduktion und -teilung aus und auf die Signalübermittlung zwischen dem äußeren Teil der Zelle u. dem Zellkern im Inneren.


Wie schon erwähnt:

Der Körper kann einer bestimmten Strahlungsmenge standhalten, (kumulative Wirkung von elektromagnetischen Feldern),kommen aber weitere Einflüsse hinzu, kann damit "das Fass zum Überlaufen gebracht werden"!

Wie fast immer im Leben http://www.erieping.de/forum/images/smilies/cool.gif , kommt es auch hier auf die Menge an.

Also, müssen wir Massnahmen zur Senkung des Risiko´s ergreifen.

Da gibt es jede Menge Möglichkeiten, wie z.B. der Kauf von IGEF-geprüften Energie-Sparlampen(IGEF=Internationale Gesellschaft für Elektro-Smog Forschung).





Der "Elektrosmog" besteht aus den folgenden 5 Strahlungsbereichen:



A:Elektrische Wechselfelder (Niederfrequenz)

B:Magnetische Wechselfelder (Niederfrequenz)

C:Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz)

D:Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik)

E:Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik)




Zu A:

ELEKTRISCHE WECHSELFELDER NIEDERFREQUENZ(NF)


Eigenschaften
Elektrische Felder entstehen zwischen positiven und negativen Ladungen, zwischen denen sich das Feld in Form von Kraftlinien aufbaut. Es entsteht allein aufgrund einer elektrischen Spannung, also auch dann, wenn kein Strom fließt. Die Einheit ist V/m (Volt pro Meter). Die Stärke des elektrischen Wechselfeldes bzw. die Dichte und Verteilung der Feldlinien hängen vom Potentialunterschied und der Distanz zwischen Feldquelle und Feldsenke und deren Oberfläche ab.

Quellen
Gerätezuleitungen, Verlängerungskabel, Lampenkabel, Elektroinstallationen, Elektrogeräte, vor allem unabgeschirmte Geräte, das sind solche mit Flachsteckern oder "unechten Schukosteckern", die dem Körper nahe kommen, wie etwa Heizdecken, Schreibtischlampen, elektrische Schreibmaschinen und elektrische Rechenmaschinen, Wände und Böden, die ausgehend von Elektroleitungen eine Feldverschleppung bewirken, Freileitungen. Energiesparlampen, elektronische Steuerungen und Dimmer können elektrische Wechselfelder im Kilohertzbereich verursachen. Typische Expositionen in Gebäuden liegen für die Frequenz 50 Hz im Bereich von 1 bis 20 V/m, fallweise bis 100 V/m.


Wirkungen
Wirkungsseitig liegen Befunde bei Nervenzellen vor, die einen Einfluss auf den Kalzium-Ionen-Fluss im Bereich von 5 bis 10 V/m zeigen . Basierend auf epidemiologischen Studien, Zellstudien und Tierversuchen wurde 1995 ein Entwurf für Empfehlungen der Nationalen Strahlenschutzkommission der USA (NCRP) unter dem Vorsitz von Ross Adey ausgearbeitet. Der Entwurf sieht unter anderem verschiedene Politikoptionen im Umgang mit magnetischen und elektrischen Wechselfeldern im Frequenzbereich von nahe 0 Hz bis 3 kHz vor. Option 2 (von insgesamt 4 Optionen) empfahl Expositionsrichtwerte von 200 nT für die magnetische Flussdichte bzw. von 10 V/m für das elektrische Wechselfeld. Zum elektrischen Wechselfeld führte der Bericht aus: "Obwohl durch die Betonung von Bioeffekten durch magnetische Felder weitgehend vernachlässigt, gibt es auch Evidenz aus Laboruntersuchungen, die biologisch signifikante Effekte speziell für Kalziumbindungen von Hirngewebe bei elektrischen Wechselfeldern im Bereich 10-100 V/m zeigen. Neurologische Verhaltenseffekte inklusive der regulativen Rolle in biologischen Rhythmen des Menschen und bei Tieren wurden elektrischen Wechselfeldern bei Intensitäten von 10 - 100 V/m zugeordnet." Leider gibt es kaum epidemiologische Untersuchungen zu elektrischen Wechselfeldern, im Gegensatz zur Fülle an Berichten aus der Bevölkerung und etwa dem Kreis baubiologischer Messtechniker. So finden sich etwa 26 Fallbeispiele mit Verbesserungen für den Schlaf, Kopfschmerzen, Müdigkeit etc. die nach Feldreduktion vor allem im Schlafbereich eingetreten sein sollen [Maes W, 2005]. Eine sehr gute Quelle für Kasuistiken sind auch die schriftlichen Berichte von durch EMF/EMR beeinträchtigten Menschen, die ihre Erfahrungen und ihr Leid einer schwedischen Kommission schriftlich mitteilten. Diese Dokumente wurden in einem Bericht mit dem Titel "Schwarz auf Weiß" ins Englische übersetzt und veröffentlicht [Granlund-Lind R, 2004].


Empirische Erkenntnisse zeigen, dass viele Menschen nicht nur Auswirkungen der Netzfrequenz von 50 Hz sondern vor allem auch höhere Frequenzen im Kilo- bis Gigahertz bereich verspüren. Typische Quellen im Kilohertzbereich sind Computerbildschirme, wobei eigene Messungen zeigten, dass hier sehr große Unterschiede bestehen können. Die Einführung des schwedischen TCO-Labels brachte hier eine deutliche Verbesserung, obwohl dies keine Garantie dafür ist, dass Beschwerden damit ausgeschlossen sind.

Vorsicht ist bei geerdeten Matratzenauflagen, die zum Schutz vor Elektrosmog verkauft werden, angebracht. Hier wird das Erdpotential näher an den Körper herangebracht und kann durch die damit unter Umständen verbundene Annäherung zur Feldquelle zu einer Erhöhung der elektrischen Feldstärke führen. Die Messung der erdbezogenen Körperspannung ist durch den auftretenden Kurzschluss ein methodisch falscher Ansatz. Die Messmethode der Wahl ist die potentialfreie Messung der elektrischen Feldstärke.


Zielwertaspekte
Die nachfolgenden Empfehlungen basieren auf der potentialfreien Messung elektrischer Wechselfelder im Frequenzbereich bis 50 Hz. Für Schlafplätze wird ein Zielwert von 0,3 V/m, für ständige Tagesaufenthaltsplätze von 3 V/m empfohlen. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass mit zunehmender Frequenz auch die influenzierte Körperstromdichte zunimmt und daher höhere Frequenzen strenger beurteilt werden müssen.



Zu B:

MAGNETISCHE WECHSELFELDER NIEDERFREQUENZ(NF)

Magnetische Wechselfelder entstehen ringförmig um stromdurchflossene Leiter. Das Magnetfeld setzt einen Stromfluss voraus und hängt von der Stromstärke ab, jedoch nicht von der Spannung. Die Einheit der magnetischen Feldstärke ist A/m (Ampere pro Meter), davon abgeleitet die magnetische Induktion (Erregung elektrischer Ströme und Spannungen durch bewegte Magnetfelder) T (Tesla). Magnetische Wechselfelder durchdringen beinahe alle Materialien ungehindert. Trafos an der Zimmerdecke können etwa so auch darüber liegende Räume belasten. Eine Feldablenkung ist z.B. mit teuren hochleitfähigen Nickel-Eisenlegierungen (Mu-Metall), Trafoblechen oder neuen Sandwichplatten möglich. Um einen genauen Überblick über die von schwankendem Verbrauch ausgehende Belastung zu erhalten, sollte über einen längeren Zeitraum, z.B. 24 Stunden, gemessen werden. Die Größe der Feldstärkeabnahme mit der Entfernung ist unter anderem von der Kompensation abhängig. Bei Einleitersystemen wie z.B. bei Ausgleichsströmen und Bahnstrom erfolgt die Abnahme mit etwa 1/r, bei Zweileitersystemen mit etwa 1/ r², bei Trafospulen mit etwa 1/r³ bis 1/r4. Magnetische Wechselfelder durchdringen fast alle Materialien ohne Verluste. Mit Hilfe von MU-Metalllegierungen und ähnliche Materialien können die Magnetfeldlinien in einen vorgegebenen Raum gedrängt werden.


Quellen
Elektroinstallationen (z.B. Seile von Halogenbeleuchtungen, Zu- und Steigleitungen in Mehrfamilien- und Hochhäusern), Elektrogeräte (z.B. E-Herde, Kopierer, Computermonitore), Trafos (z.B. von Radioweckern, CD-Playern, Radios, Halogenleuchten, Ladetrafos, elektrischen Schreibmaschinen, elektrischen Rechenmaschinen, Overheadprojektoren), Elektromotoren (z.B. motorbetriebene Zeiger- und Schaltuhren, Haushalts- und Küchengeräte, Elektrowerkzeuge, O-Busse mit Wechselstrommotoren, Aquariumpumpen), körpernahe Kleinlautsprecher in Kopf- und Telefonhörern, Freileitungen, Dachständerzuleitungen, Erdkabel, Eisenbahnen, Magnetfeldmatten, Zündspulen und bewegte magnetische Teile in Autos, unkompensierte Ausgleichsströme (z.B. über metallene Wasserleitungsrohre, Heizungsrohre, Fernwärmeleitungen, Gasleitungen, Computernetzwerkkabel mit beidseitig geerdetem Schirm).


Wirkungen
Die öffentliche Diskussion über gesundheitliche Wirkungen elektromagnetischer Felder hat eine ihrer Wurzeln in den epidemiologischen Studien von Wertheimer und Leeper über den Zusammenhang zwischen der Nähe zu Hochspannungsleitungen und dem gehäuften Auftreten von kindlichen Leukämien [Wertheimer N, 1979] bzw. von Krebs bei Erwachsenen [Wertheimer N, 1982] in Colorado, USA. Die Autoren fanden Expositions-Wirkungsbeziehungen, die unabhängig vom Alter, der Urbanisierung oder dem sozioökonomischen Status waren. Diese Arbeiten lösten eine intensive Forschungstätigkeit im Bereich magnetischer Wechselfelder insbesondere für die Frequenzen 50 Hz und 60 Hz aus.

Ein weiter Forschungsanstoß kam 1987 durch die Hypothese von Stevens über den möglichen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern, Melatonin und Brustkrebs [Stevens RG, 1987].

Wie schon bei den elektrischen Wechselfeldern angeführt, finden sich im Entwurf des Nationalen Strahlenschutzkomitees (NCRP) der USA im Frequenzbereich von nahe 0 Hz bis 3 kHz als Option 2 Expositionsrichtwerte von 200 nT für die magnetische Flussdichte [NCRP, 1995].


Für künftige Planungen empfiehlt der Entwurf Wohnungen, Kindergärten und Schulen nicht in Zonen mit magnetischen Flussdichten über 200 nT zu bauen bzw. sollten neue Leitungen bei bestehenden Gebäuden eine magnetische Flussdichte von 200 nT nicht überschreiten. Bei neuen Büro- und Industriebauten sollte die Exposition unter 200 nT bleiben.

Im Juni 2001 überprüfte eine Arbeitsgruppe wissenschaftlicher Experten auf Einladung der International Agency for Research on Cancer (IARC), einer Teilorganisation der WHO mit Sitz in Lyon, Studien über die Kanzerogenität von statischen und niederfrequenten elektrischen und magnetischen Feldern [IARC, 2002]. Anhand der Standardklassifizierung der IARC, die an Menschen und Tieren sowie in Laborversuchen festgestellte Befunde abwägt, wurden niederfrequente magnetische Wechselfelder aufgrund von epidemiologischen Studien über kindliche Leukämien als möglicherweise krebserregend für den Menschen eingestuft (Einstufungs-Gruppe 2B).

Von hoher Relevanz ist hierzu eine 2004 von Fedrowitz und Löscher publizierte Arbeit [Fedrowitz M, 2004], die klären konnte, warum im Tierversuch eine Arbeitsgruppe bei weiblichen Ratten Brustkrebs durch magnetische Wechselfelder gehäuft fand (Löscher, D), eine andere Arbeitsgruppe (Anderson, USA) nicht. Die Erklärung liegt in der genetisch unterschiedlichen Empfindlichkeit der verwendeten Rattenstämme. Bisher wurden die unterschiedlichen Ergebnisse aus diesen Tierversuchen als unschlüssig bezeichnet und für die Einstufung nicht herangezogen. Mit der nun vorliegenden Klärung erhalten die Ergebnisse aus Tierversuchen einen neuen Stellenwert und ist in Zusammenschau mit den aktuellen Ergebnissen zu Chromosomenschäden im Tierversuch [Lai H, 2004] eine Einstufung als definitives Karzinogen angezeigt.

Von der kalifornischen Gesundheitsbehörde wurde im Zeitraum 1993 bis 2002 unter dem Titel "California EMF-Program" eine Evaluierung der möglichen Risken durch elektrische und magnetische Felder bei Stromleitungen, Hausinstallationen, Elektroarbeitsplätzen und -geräten durchgeführt [CDH, 2002]. Der im Herbst 2002 veröffentlichte Endbericht listet umfassende wissenschaftliche Daten zu gesundheitlichen Wirkungen auf und führt eine Risikoabschätzung durch. Dieser Bericht zählt zu den derzeit aktuellsten Risikoabschätzungen über den Zusammenhang zwischen niederfrequenten magnetischen Wechselfeldern und Gesundheit.



(DIESE STUDIEN SIND DIE NEUESTEN UND FÜR KREBS- PATIENTEN/INNEN WOHL DIE RELEVATESTEN)-25.05.08-Steffi




Die nachfolgende Tabelle zeigt die Ergebnisse der Bewertung des California Department of Health (DHS).

Gesundheitsendpunkt Einstufung Gefahr
Leukämie beim Kind 2B bis 1 Möglich bis Definitiv
Leukämie beim Erwachsenen 2B bis 1 Möglich bis Definitiv
Hirntumor beim Erwachsenen 2B Möglich
Fehlgeburt 2B Möglich
Amyotrophe Lateralsklerose 2B Möglich
Hirntumor beim Kind, Brustkrebs, Alzheimer, Selbstmord, plötzlicher Herztod 3B Inadäquat

Eine 2004 publizierte Schlüsselarbeit [Lai H, 2004] zeigt signifikant mehr Chromosomenbrüche in Hirnzellen von Ratten, die über 24 Stunden einem magnetischen Wechselfeld von 10.000 nT, 60 Hz Sinus, ausgesetzt waren. Eine Verdoppelung der Befeldungsdauer auf 48 Stunden zeigte noch stärkere Effekte im Sinne eines kumulativen Effekts. In einem zweiten Versuch wurde der mögliche Wirkmechanismus untersucht. Dazu wurden Ratten 2 Stunden einem magnetischen Wechselfeld von 500.000 nT ausgesetzt. Ratten, die vor der Befeldung Trolox (Vitamin E Analogon), 7-Nitroindazole (Stickstoffoxidsynthesehemmer) oder Deferiprone (Eisenchelatbildner) erhielten, zeigten keine Chromosomenschäden. Die Autoren Lai und Singh nehmen an, dass eine akute Exposition gegenüber magnetischen Wechselfeldern über einen eisenabhängigen Prozess, wie z.B. die Fentonreaktion, die direkte Bildung von freien Radikalen sowie die Bildung indirekt über eine Stoffwechselkaskade und das Stickstoffmonoxid (NO) auslöst.

Bis vor kurzem erfolgte die Bestimmung der Exposition gegenüber magnetischen Wechselfeldern in der Regel als Mittelwert. Für Überraschung sorgten die im Jahr 2000 publizierten Ergebnisse aus Kalifornien, die einen Zusammenhang zwischen Fehlgeburten und dem erhobenen Maximalwert erbrachten. Die beiden epidemiologischen Untersuchungen, eine Fall-Kontroll-Studie [Lee G, 2002] und eine prospektive Kohortenstudie [Li DK, 2002] zeigten einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Fehlgeburten in den ersten 20 Schwangerschaftswochen und den mittels Personendosimeter über 24 Stunden gemessenen magnetischen Wechselfeldern (60 Hz), und zwar mit den gemessenen Spitzenwerten im Bereich 1.600 nT und darüber, jedoch nicht mit den erhobenen Mittelwerten. Das 25.-Perzentil betrug 1.600 nT - das bedeutet, dass 75 % der Frauen gegenüber Magnetfeldspitzen von 1.600 nT und mehr exponiert waren. 40 % aller Fehlgeburten waren mit Magnetfeldern >1.600 nT assoziiert. Bei grober Übertragung auf Österreich entspricht das ca. 5.800 Fehlgeburten pro Jahr. Zum Vergleich verzeichnet Österreich ca. 1.000 Verkehrstote jährlich.

Wie bei den elektrischen Wechselfeldern sind auch bei den magnetischen Wechselfeldern die Frequenzen im kHz-Bereich zu beachten. Diese werden unter anderem durch elektronische Schaltnetzteilen, elektronisch geregelte Motoren (z.B. Waschmaschinen, Aufzüge, Antriebe aller Art), elektronische Vorschaltgeräte (EVG) für Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen etc. erzeugt und bei fehlender oder unzureichender Filterung ins Stromnetz abgegeben.
In den USA wird dies unter dem Begriff "dirty power" also "schmutzige Energie" zusammen gefasst. Das Leitungsnetz fungiert als Antenne und strahlt diese Netzstörungen als elektrisches und magnetisches Feld ab. Dieses Feld kann mit Spektrumanalysatoren und entsprechenden Antennen oftmals noch in großer Entfernung von der Quelle gemessen werden.

Erste Daten zeigen, dass diese Feldwirkungen möglicherweise zu erheblichen gesundheitlichen Auswirkungen führen können. So wurden etwa Zusammenhänge mit einem Anstieg des Blutzuckerspiegels, Konzentrationsproblemen und verstärkten Symptomen bei multipler Sklerose sowie deren Rückgang nach dem Einbau von Filtern beobachtet [Havas M, 2004].

An dieser Stelle sei auch auf die möglichen Probleme beim Einsatz von Powerline Techniken, also der Datenübertragung im kHz- und MHz-Bereich über die "Steckdose" verwiesen und sind vor dem Einsatz dieser Techniken umfangreiche Untersuchungen im Hinblick auf technische und gesundheitliche Auswirkungen erforderlich.


ZIELWERTASPEKTEfür magnetische Wechselfelder im Frequenzbereich 16,66 Hz und 50 Hz
Einige epidemiologische Untersuchungen zeigen etwa erhöhte Leukämierisiken bei Expositionswerten um 200 nT als arithmetischer Mittelwert sowie vereinzelt auch darunter. Daher wird für Schlafplätze und Tagesaufenthaltsplätze ein Zielwert von 100 nT als arithmetischer Mittelwert empfohlen. Weitere epidemiologische Untersuchungen vor allem im Bereich unter 200 nT sind für verschiedene Endpunkte erforderlich. Im Hinblick auf Arbeiten zu Fehlgeburten wird eine Begrenzung des Spitzenwertes auf jedenfalls 1600 nT empfohlen, auch hierzu sind weitere Untersuchungen nötig.

Schwierig einzuschätzen ist die Situation derzeit bei höheren Frequenzen etwa im Kilohertzbereich. Erste Daten legen nahe diesen Bereich verstärkt zu untersuchen und neben der Frequenz und Amplitude auch die Anstiegssteilheit von Signalen zu beachten. Gebäudeseitig sollten neben der Wahl möglichst emissionsarmer Geräte und Beleuchtungen die Möglichkeit einer Verbesserung durch kHz-Filter z.B. im Bereich 2-100 kHz überlegt werden.

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Zu C: Habe ich leider noch nicht fertig, wird nachgereicht-25.05.08(Steffi)


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Zu D:

ELEKTRISCHE GLEICHFELDER -ELEKTROSTATIK



Eigenschaften
Elektrische Felder entstehen zwischen positiven und negativen Ladungen, zwischen denen sich das Feld in Form von Kraftlinien aufbaut. Die Einheit ist V/m (Volt pro Meter).


Quellen
Das natürliche Gleichfeld der Erde wird durch den Potentialunterschied zwischen der Erdoberfläche und elektrisch geladenen Teilchen der Atmosphäre bestimmt und beträgt bei Schönwetter etwa 100 V/m. Bei Gewittern kann das elektrische Gleichfeld Werte bis über 10 kV/m annehmen. Durch Entladungen (Blitze) reduziert sich das Feld wieder. Auch in Gebäuden kann sich bei trockener Luft ein hohes elektrisches Gleichfeld aufbauen. Ursache können Ladungstrennungen durch Bewegung elektrisch schlecht leitfähiger Materialien wie etwa Kunststoffen sein. Die zur Ladungstrennung führende Bewegung (Reibung) kann z.B. durch Gehen mit Kunststoffschuhsohlen auf Kunststoffbodenbelägen, Drehen von Kunststoffrollen von Bürosesseln auf Kunststoffbodenbelägen, Reiben einer Wollhose beim Aufstehen auf einem Kunststoffbezug eines Sessels oder durch den warmen trockenen Luftstrom des Heizkörpers bei Kunststoffgardinen verursacht sein. Weitere Quellen können Fernsehbildschirme und alte Röhrenmonitore sein.


Wirkungen
Wenn sich der Mensch durch Ladungstrennung entsprechend aufgeladen hat, erfolgt bei entsprechender Ableitmöglichkeit, z.B. durch Handkontakt einer anderen Person, oder Berührung der Türklinke etc. eine spontane Entladung die sogar zur Funkenbildung und einem schmerzhaften Schlag führen kann. Diese elektrostatischen Entladungen sind eine große Gefahr für elektronische Geräte, die zur Zerstörung von Bauteilen führen können. Auch sind durch elektrostatische Funken Explosionen in lösemittelhaltigen Luftgemischen möglich. Hohe elektrostatische Aufladungen im Räumen führen auch zu einer Störung des Raumklimas mit einer Abnahme von Kleinionen. Kasuistiken [Maes W, 2005] sehen u.a. Zusammenhänge mit Asthmaanfällen, Konzentrationsproblemen, Stress und Kopfschmerzen. Auch in diesem Bereich sind epidemiologische Untersuchungen dringend erforderlich.


Zielwertaspekte
Orientiert man sich am Schönwetterfeld der Erde von etwa 100 V/m, sollten in Gebäuden Oberflächenbeschichtungen und Materialien, die zu einer starken Ladungstrennung neigen, das sind z.B. schlecht leitfähige Kunststoffe, vermieden werden. Zusätzlich sollte die relative Luftfeuchtigkeit im Winter möglichst nicht unter etwa 35 % absinken.





Zu E :

MAGNETISCHE GLEICHFELDER (MAGNETOSTATIK)

Eigenschaften
Neben dem Erdmagnetfeld liegen magnetische Gleichfelder z.B. bei stromdurchflossenen Gleichstromleitern, bei Permanentmagneten und magnetisierten Eisenteilen vor. Die Einheit der magnetischen Feldstärke ist A/m (Ampere pro Meter), davon abgeleitet ist die magnetische Induktion T (Tesla).

Quellen
Magnetisierte Stahlteile in Betten und Möbeln, Federkernmatratzen, Eisenträger in Fußböden, massive Armierungen, Stahltank im Keller, Auto in der Garage unter dem Schlafzimmer, Gleichstrom von Straßenbahn und O-Bus

Wirkungen
Das Leben auf unserem Planeten hat sich unter der Randbedingung des Erdmagnetfeldes entwickelt. Wirkungsdaten liegen etwa zur Orientierung von Zugvögeln und anderer Tiere am Erdmagnetfeld vor [Binhi V, 2002]. In vitro Untersuchungen an Nervenzellen [Blackman CF, 1985] und mathematische Modelle [Thompson CJ, 2000] zeigen, dass die Orientierung und Stärke des Erdmagnetfeldes ein wichtiger Faktor für die Reaktion des für Signalübertragungen zentralen Kalzium-Ionen-Kanals ist. Tierversuche zeigen, dass statische Magnetfelder die Produktion des Zirbeldrüsenhormons Melatonin beeinflussen können [Reiter RJ, 1993].

Eine Untersuchung unter Berücksichtigung der Lichtexposition zeigte eine signifikante inverse Beziehung zwischen der Intensität der geomagnetischen Aktivität der letzten 36 Stunden, wobei dieser Faktor mit vielen anderen Variablen korreliert ist, ausgedrückt in nT und der Höhe des Melatoninabbauprodukts 6-Hydroxymelatoninsulfat (6-OHMS) im Morgenurin [Burch JB, 1999]. Im Hinblick auf konkrete Auswirkungen z.B. durch Verzerrungen des Erdmagnetfeldes in Gebäuden auf Schlafverhalten und Wohlbefinden finden sich einzelne Kasuistiken aus dem Bereich der baubiologischen Messtechnik [Maes W 2005]. Die Datenlage zu möglichen gesundheitlichen Wirkungen durch gebäudebezogene magnetische Gleichfelder ist sehr unbefriedigend. Dies hat seinen Hauptgrund darin, dass bis dato keine epidemiologischen Untersuchungen mit dem Expositionsfaktor magnetische Gleichfelder durchgeführt wurden.

Neben dem Kompass zur Feststellung horizontaler Abweichungen vom Erdmagnetfeld gibt es ein- und dreidimensionale Sonden nach dem Fluxgate Prinzip zur Quantifizierung der Intensität magnetischer Gleichfelder

Zielwertaspekte
Derzeit kann, wenn man vom Ansatz des Ziels eines möglichst ungestörten Erdmagnetfeldes ausgeht, empfohlen werden, Materialien, die das Erdmagnetfeld stören, z.B. magnetisierte Eisenteile wie [B]STAHLTRÄGER, TÜRZARGEN HEIZKÖRPER STAHLTANKS, FEDERKERNE IN MATRATZEN und LAUTSPRECHERBOXEN im Nahbereich des Menschen zu vermeiden.




Liebe Grüsse
EX-SURVIVOR:yingyang:

Alex
25.05.08, 13:24
Info für alle diejenigen, die zuhause auch noch Schnurlos-Telefone nach dem 'alten' aber strahlungsarmen Analog-Standard CT1+ benutzen:

Der Betrieb dieser Geräte ist ab dem 01.01.2009 in Deutschland verboten!!!!
Funktioniert aber auch weiterhin! :happy:
-> Hab' ich gestern als NEWS in der Computer-TV-Sendung "c't magazin" gehört.

Hmmm..., wird schon irgendeinen Sinn(?) haben... :gruebel:


Gruß
Alex

jako
25.05.08, 14:12
Vor einigen Jahren - ich lebte vorübergehend in DE - hatte ich mich überreden lassen, mir ein Schnurloses anzuschaffen, weil es ja soooo praktisch war. Bei längeren Gesprächen bekam ich Schmerzen an der linken Schläfe, dort wo ich meinen Tumor gehabt hatte. Tatsächlich meldete er sich noch zweimal zurück. Das Gerät habe ich weggeschmissen, noch bevor ich irgendwelche Berichte darüber gelesen hatte.

Tschüß

jako

EX-SURVIVOR
25.05.08, 20:01
NOCH ETWAS GRUNDSÄTZLICHES:

HF und NF lassen sich nicht immer vermeiden, und viele werden sich fragen, was nützt es mir, wenn ich meine Mikrowelle, Funkwecker und Co. aus meinem Haus verbanne, mein Nachbar aber ein Technik-Freak ist und alles in doppelter und dreifacher Ausfertigung bei sich rumstehen hat:

DER ABSTANDzu den Geräten ist entscheidend!!!

Da spielen schon Zentimeter eine Rolle. Falls jemand von Euch ein FELDSTÄRKEN-MESSGERÄTbesitzt oder jemanden kennt, der so etwas hat(Funker etc.), sollte es einmal selber ausprobieren.
Die Unterschiede der Strahlungsmenge sind ENORM!

Also, macht Euch keine grossen Sorgen, wir kriegen das Problem schon in den Griff!:cool:

Und gebt bitte mal den Link ein, dann kann jede anhand ihrer Postleitzahl sehen, wieviel Mobilfunkmasten in der Nähe sind.

http://emf.bundesnetzagentur.de/gisi...r=1000&Lang=de





Hier nun einige Links zu Studien:


CHERRY-STUDIE (Neuseeland): www.drscheiner-muenchen.de (http://www.drscheiner-muenchen.de/)
(unter Mobilfunk-Gesundheit und dann CHERRY Studie deutsch o. englisch)


KREBSSTUDIE HAUSMANNSTÄTTEN:
http://groups.google.com/group/mobil...c528baaafef86c (http://groups.google.com/group/mobilfunk_newsletter/browse_thread/thread/9cc528baaafef86c)
Als PDF herunterladen


Zur REFLEX-STUDIE von PROF.ADLKOFER finde ich immer nur die "Vorstellung der Studie", die eigentliche Studie kann ich einfach nicht finden. Dabei scheint diese, nach all dem , was ich ÜBER diese Studie gelesen habe, die beste zu sein.

http://www.elektrosmog-messen.de/reflex-2004.pdf


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Hier mal eine, wie ich finde, sehr bezeichnende Aussage zum Thema STUDIEN, die auch auf alle anderen Bereiche übertragbar sein wird:

Wie das Zusammenspiel zwischen Behörden, Industrie und Wissenschaftlern funktioniert:




Als die Industrie gemeinsam mit den Behörden am 6. Juni 2006 zu einer
Pressekonferenz einlud, um die Ergebisse der TNO-Replikationsstudie mit
grossem "Trompetenschall" zu publizieren, war es den Insidern bereits
klar: Die Befunde der holländischen Studie, welche damals
Befindlichkeitsstörungen und objektive Symptome nach Bestrahlung mit
GSM- und UMTS-Signalen fand, konnten nicht bestätigt werden.

Zum Vergleich: Die wenige Wochen zuvor in der wissenschaftlichen
Literatur veröffentlichte Nachfolgestudie zum Radiosender Schwarzenburg
("Shut Down Study"), welche nochmals Schlafstörungen und Absenkungen des
Melatoninpegels durch Kurzwellenbestrahlung bestätigte, wurde von den
Behörden und der Industrie nirgendswo erwähnt. Denn wenn eine Studie
einen Effekt findet, gibt es keine Pressekonferenz. Dann sitzt man sie
einfach aus.

Daher wissen Sie wahrscheinlich auch nicht, dass es heute bereits über
600 Studien zu gesundheitlichen Auswirkungen von Funkstrahlung gibt
(wobei 75% davon Effekte fanden). Nur:

Wieso reproduzierte man ausgerechnet die "TNO-Studie"? Hierfür gibt es 4
Gründe:

1. Grund: Die zu untersuchenden Effekte sind gering und daher politisch
fast irrelevant

BAKOM-Chef Marc Furrer bestätigte bereits letztes Jahr im "Beobachter",
dass der Ausgang dieser Studie keinen Effekt auf die Strategie des
Bundesamtes für Kommunikation haben wird, da die in Holland gefundenen
Effekte minimal wären. (Anm. der diagnose-funk: Dauernde Übelkeit bei
24-stündiger Bestrahlung von Antennen-Anwohnern ist eben der Preis des
Fortschrittes.)

Die Studie lässt ohnehin keine Rückschlüsse auf die mittel- und
langfristigen Folgen einer 24-stündigen Bestrahlung zu . Sie lenkt ab
von den wirklichen Problemen der Funkstrahlung: Der Öffnung der
Blut-Hirn-Membran (Alzheimer, Parkinson), der Störung der
Zell-Kommunikation (Krebs), den Erbgutschäden (Krebs), den
kardiovaskularen Effekten und Stressreaktionen (Herzinfarkt), den
"Geldrollenbildungen" im Blut (Hirnschlag), den Schlafstörungen und
vielen anderen Effekten.

2. Grund: Bei Laborstudien mit diesem Design (kurzzeitige Provokation)
kann das Ergebnis leicht durch das Studiendesign beeinflusst werden:

Aus der Erfahrung um Antennen weiss man, dass nur sehr wenige
elektrosensible Personen eine kurzzeitige Bestrahlung empfinden können
(="Elektrosensitivität"). Rund 5% der Bevölkerung sind Elektrosensibel,
wesentlich weniger spüren Felder in dem hier untersuchten Zeitraum von
45 Minuten. Die Elektrosensibilität nimmt mit dem Alter der Person
erheblich zu, und das erste Anzeichen einer solchen Sensibilität sind
meist Schlafstörungen.

Die schweizerische TNO-Replikation wurde nun folgendermassen angelegt
(z.T. zitiert von Bürgerwelle Schweiz):

- Die Probanten waren im Durschnitt 20 Jahre jünger als bei der
holländischen TNO-Studie,

- Probanten mit Schlafstörungen wurden zur Studie nicht zugelassen.
(Dies ist jedoch gerade der sensiblere Anteil der Bevölkerung.)

- Der Anteil der Elektrosensiblen war 2.5fach kleiner als der Anteil der
Unsensiblen.
(In der Originalstudie war dieser Anteil etwa 1:1).

- Das Signal war ein regelmässiges Standby-Signal, welches biologisch
weniger anregt als die unregelmässigen
Signale der Originalstudie. (Streng genommen kann man daher nicht von
einer "Replikation" der TNO-Studie sprechen.)

Dem Studienleiter wird durch die Auswahl der Probanten ein grosser
Spielraum gegeben ("Selektions-Bias"). Er wurde offenbar genutzt. Dass
trotzdem einzelne sensible Personen heftig auf die Strahlung reagierten,
wissen wir durch direkte Kontakte zu den Betroffenen. Im aktuellen
K-Tipp Nr. 12 finden sie Aussagen solcher Personen im Artikel "Mir wurde
schwindlig - «Keine kurzfristigen Auswirkungen auf das Wohlbefinden»,
sagt die neue Schweizer UMTS-Studie. Studienteilnehmer erlebten das
Gegenteil." In der Publikation zu dieser Studie erfuhr man hiervon
jedoch nichts.

3. Grund: Vorgängerstudien zeigen (aus obigen Gründen) kaum Effekte. Das
Risiko für die Industrie ist kalkulierbar:

Laborstudien zeigen ohnehin seltener Effekte als epidemiologische
Studien ("im Feld"). Am seltensten finden Provokationsstudien an
Elektrosensiblen (wie die TNO-Studie) einen Effekt:

Von 9 Studien zur Felderkennung hochfrequenter Felder durch
Elektrosensible fand keine einzige einen signifikanten Effekt.
(Johansson 1995, Sjöberg & Hamnerius 1995, Andersson et al. 1996, Radon
& Maschke 1998, Barth et al. 2000, Flodin et al. 2000, Lonne-Rahm et al.
2000, Raczek et al. 2000, Hietanen et al. 2002) In 2 dieser Studien
konnten einige Elektrosensible die Felder häufiger erkennen als
Nicht-Sensible, dies jedoch nicht signifikant.

Von 11 Studien zum Auftreten von subjektiven Symptomen bei
hochfrequenter Befeldung von Elektrosensiblen fand man nur in 4 Studien
Zusammenhänge. (Swanbeck & Bleeker 1989, Sandström et al. 1993, Oftedal
et al. 1995, Andersson et al. 1996, Oftedal et al. 1999, Lonne-Rahm et
al. 2000, Flodin et al. 2000, Barth et al. 2000, Hietanen et al. 2002,
Zwamborn et al. 2003, Spegel et al. 2005) Diese waren jedoch bei einer
Studie z. T. invers, und bei einer Studie sehr unerwartet: Die subjektiv
(d.h. selbsterklärten) Symptome waren bei Bestrahlung geringer als ohne
Bestrahlung. (Siehe auch EMF-Monitor 11. Jahrgang Nr. 5,
<outbind://5/www.ecolog-institut.de> www.ecolog-institut.de (http://www.ecolog-institut.de/))

Provokationsstudien mit kurzzeitiger Befeldung eignen sich daher
exzellent, wenn man möglichst keinen Effekt finden möchte.

Ganz anders sieht die Situation bei Langzeitbelastungen aus: In
epidemiologischen Studien z. Bsp. um Mobilfunkantennen (Exposition mind.
1 Jahr lang 24 Std. pro Tag) findet man in allen 5 Publikationen, welche
die Befindlichkeit untersuchten einen signifikanten Zusammenhang zur
Feldstärke oder zum Abstand der Antenne. (Santini et al. 2002, Santini
et al. 2003, Navarro et al. 2003, Oberfeld et al. 2004, Hutter et al.
2006.) Und dies nicht bei der Untersuchung von sensiblen Personen,
sondern in der Allgemeinbevölkerung!

4. Grund: Die Industrie sitzt in der Schweiz fest im Sattel und hat von
ihren Forschern wenig zu befürchten:

Besonders in der Schweiz ist es mit der Unabhängigkeit der Forschung
nicht weit her. Jeder kennt jeden, und wer unangenehme Ergebnisse
liefert fällt sehr unangenehm auf. Dass Geldgeber solcher Studien
generell einen beträchtlichen Einfluss auf die Ergebnisse haben, zeigt
eine Analyse von Prof. Henry Lai (University of Washington at Seattle)
vom letzten Jahr: Er untersuchte die Finanzierung von 308 Studien über
elektromagnetische Auswirkungen, publiziert seit 1994: Effekte auf den
Organismus fanden 70% der unabhängig finanzierten Studien, aber nur 29%
der von der Industrie geförderten Studien.

Zum Vergleich die Lage bei der schweizerischen TNO-Replikation:

Finanzierung der Studie: 723'000 CHF, 40% von der Industrie, 60% vom
Steuerzahler.
Auftraggeber der Studie: Dr.Gregor Dürrenberger, Elektro-Ingenieur
(Mikrowellenelektroniker, angestellt von der Mobilfunkindustrie), Leiter
der Forschungssstiftung Mobilkommunikation an der ETH (kein Institut der
ETH). Die Stiftung wurde von der Mobilfunkindustrie gegründet, und wird
heute massgeblich von der Industrie finanziert.
Leiter der Studie: Dr. Peter Achermann, Elektro-Ingenieur,
"Neurowissenschaftler" (dennoch kein Mediziner), Privatdozent am
Institut für Pharmakologie der Uni Zürich.


Liebe Grüsse
Steffi:yingyang:

Friedenstaube
26.05.08, 17:26
Info für alle diejenigen, die zuhause auch noch Schnurlos-Telefone nach dem 'alten' aber strahlungsarmen Analog-Standard CT1+ benutzen:

Der Betrieb dieser Geräte ist ab dem 01.01.2009 in Deutschland verboten!!!!
Hmmm..., wird schon irgendeinen Sinn(?) haben... :gruebel:


Gruß
Alex

Und wenn sich keiner an dieses Verbot hällt was dann ? Haben wir da (bis der EU-Vertrag in Kraft tritt) nicth im Grundgesetzt so einen schönen § der besagt, dass wir das Recht auf Widerstand haben ,wenn unsere Poltiker mit ihren Handy Weichbirnen(das steht so nicht im GG...) uns an´s Leben und Gesundheit wollen ?

So langsam geht es ech auf keine Huhaut mehr was die Politiker mit uns machen.

Liebe Grüße
FT

JeanneDArc
26.05.08, 20:02
So langsam geht es ech auf keine Huhaut mehr was die Politiker mit uns machen.
süüüüüüüüüüss :knuddel:
Ich habe auch ein schnurloses und werde mir bestimmt nicht gleich ein neues anschaffen, auch wenn ich mich manchmal selbst anrufen muss um es wiederzufinden :grin:
Allerdings sitze ich auch mehr am Computer, als am Telefon.
Muss ich mal drauf achten, ob es so wie bei unserer lieben Jako ist. Bisher dachte, ich, wenn ich mal lange telefoniere, daß mein Ohr überfordert sei *ggg*

Friedenstaube
26.05.08, 20:28
Mal abgesehen davon dass es bei Telefonen um ein sensibles Thema geht - wie würden wir reagiern wenn die Regierung plötzlich beschliesst, dass wir nur noch Teflonpannen und - Töpfe benützen dürfen und das Benützen der guten Eisenpfanne der Ur-oma ab 1.1.09 per Gesetzt verboten wäre ??? Würden wir da nicht hinterfragen -. WARUM verbitet uns das die da oben ? Was soll das ? Wem und warum soll es eine Nutzen (welchen bitte exakt...) bringen wenn wir nur noch die Teflompfannen benüptzen ?

Solange ich keine Antworten auf meiene (auch noch andere.. ) Fragen habe ,soll sich bei mir lieber keiner blicken lassen der mir mit irgend einem Gesetz rumfuchtelt...

Sonst kann es passieren dass ich mir in meiner Not schnell mit der Eisenpfanne helfe und mir die Angreifer vom Leibe halte.

LG
FT

jako
27.05.08, 00:15
Liebe Jeanne,

eine junge Bekannte von mir, so um die 40, erzählte mir vor einiger Zeit, dass sie von ihrem Schnurlosen immer fürchterliche Kopfschmerzen bekäme und einen Horror hätte, wenn das Telefon klingele. Sie hatte noch nie etwas davon gehört, dass die Dinger nicht so ganz ungefährlich seien. Ich erzählte ihr von meiner Erfahrung und gab ihr gleich ein paar Kohlblätter mit. Ihre Beschwerden ist sie in wenigen Tagen losgeworden, ob sie nun wieder telefoniert, weiß ich nicht. Ich werde sie danach fragen.

Tschüß

jako

jako
27.05.08, 10:55
Inzwischen habe ich gefragt. Sie hat kein Problem mehr mit dem Schnurlosen. Fühlt sich aber wohler mit dem normalen Telefon.

Inwieweit das Ganze nun der Gefährlichkeit der Schnurlosen zuzuschreiben ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Gruß

jako

JeanneDArc
27.05.08, 18:14
doch, doch, liebe Jako,
da wird schon was dran sein, genau so wie bei Handy's. Nur ich telefoniere zur Zeit nicht so viel wie früher, deshalb merke ich es nicht mehr.
Mit den Kohlblättern funktioniert übrigens wirklich.

jako
27.05.08, 20:45
Ja, aber inzwischen weiß ich, dass die Schnurlosen wesentlich schädlicher sein sollen als handys. Hab irgendwann mal einen Bericht darüber gelesen.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das beste immer ist, auf sein sogenanntes Bauchgefühl zu hören. Denn, was die meisten nicht wissen, steht jedem Menschen ein Urwissen zur Verfügung, das er nur abzurufen braucht. Dazu sind aber Stille, Meditation (Gebet) und Bereitwilligkeit zu lernen nötig.

Tschüß

jako

Alex
31.05.08, 16:12
.
Handystudien eventuell gefälscht
oder ist etwa der Fälschungsvorwurf gefälscht... :gruebel:

-> Bitte mal gaaaanz genau und bis zum Schluss lesen:
http://science.orf.at/science/news/151604


Wie rief einmal der Bayern-Torhüter Oliver Kahn so treffend aus: "Was wir jetzt brauchen sind Eier!!!!"
-> Hmmm..., womit er wohl das Bauchgefühl von Jako gemeint haben dürfte... :cool:


Gruß
Alex

Bergfix
31.05.08, 16:37
Ja, aber inzwischen weiß ich, dass die Schnurlosen wesentlich schädlicher sein sollen als handys.


Jakos Aussage stimmt haargenau! Der Hauptapparat (meist Ladestation für das Schnurlose) sucht in gewissen zeitlichen Abständen das "Schnurlose" und sendet Funksignale aus. Diese Funk-Signale, welche täglich während 24 Std. inmitten der Wohnung pulsierend gesendet werden, sind in ihrer Gesamtheit oft stärker als der Handy-Umsetzer um die Ecke. Ich habe mein "Schurloses" nach der Diagnose Leukämie entsorgt. :cool:


Gruss Sam

JeanneDArc
31.05.08, 17:33
Ich habe mein "Schurloses" nach der Diagnose Leukämie entsorgt. :cool: Gruss Sam

Oh Sam, und du meinst das hängt damit zusammen ?

jako
31.05.08, 22:18
Lieber Alex,

mich mit Oliver Kahn in einen Pott zu werfen...tztztztztz . Naja, ich bin ja Kummer gewohnt von Dir:exclaim: Aber Dein Beitrag hat zumindest ein Gutes:
dass Du endlich mal das Thema gewechselt hast:top:
Da kann man ja vielleicht hoffen, dass Dich die Muse doch mal wieder küsst.

Tschüß

jako

EX-SURVIVOR
13.06.08, 02:20
Dies ist nun so ziemlich das neueste zu dem Thema, was ich im Netz
gefunden habe:

http://groups.google.com/group/mobilfunk_newsletter/browse_thread/thread/9cc528baaafef86c


Bitte die PDF Datei öffnen und/oder herunterladen.


Bei dieser Untersuchung wurden zusätzlich zu dem Ansatz "Mobilfunkantenne" eine Vielzahl anderer in Verdacht stehenden Auslöser für Krebs berücksichtigt, was ich so in allen Einzelheiten noch nie vorher gesehen habe.
Sicher, es ist die ein wenig holperige Untersuchung eines Einzelnen(Grossartige Leistung!!!), aber zumindest für österreichische Belange interressant genug, um sie zu diskutieren.


Zu der im Februar stattgefundenen Diskussion habe ich leider noch nichts gefunden. Ist vielleicht noch nicht veröffentlicht worden?


Beinahe hätte ich Euch "viel Spass" damit gewünscht.
Das lasse ich mal lieber

Grüsse
Steffi:yingyang:

Krümel
23.06.08, 00:25
Vor ca. 1 Jahr hatte ich mir (da mein altes Telefon kaputt ging) ein Schnurloses gekauft.
Habe nur eine kleine Wohnung und war somit rund um die Uhr den Funsignalen ausgesetzt. Ich telefoniere viel und nach wenigen Tagen bekam ich täglich Kopfschmerzen.
Da ich mit Kopfschmerzen höchstens einmal im Jahr Probleme hatte bin ich dann auf der Suche gewesen und habe damals hier viele tolle links gefunden.
Bin dann los und habe mir wieder ein Telefon mit laaaanger Schnur gekauft. Und die Kopfschmerzen verschwanden gleichzeitig mit dem Wechsel.
Sehr selten telefoniere ich mit meinem Handy... und dann auch immer nur für kurze Zeit.
Dies hat mir bisher keine Probleme gemacht.

Also ich bin sicher das diese Wellen für mein Hirn Gift waren.

L.G. Krümel

Bergfix
27.09.08, 08:22
Laut einem Bericht der englischen Zeitung «The Independent» wollen skandinavische Wissenschafter herausgefunden haben, dass Handystrahlung bei Kindern und Jugendlichen das Risiko, an Gehirntumoren zu erkranken, massiv erhöht.

http://www.tagesanzeiger.ch/digital/mobil/Studie-Handystrahlung-fuer-Kinder-besonders-gefaehrlich/story/20560176


Gruss Sam

Friedenstaube
28.09.08, 15:19
http://www.der-mast-muss-weg.de/

hier kann man weitere Studien sehen.
Eines ist ganz sicher : die Natur hat bestimmte Frequenzen (ich glabue zwischen 380 und 400 Megaherz) für das Arbeiten von Gehirn und unserer Biologie reserviert. Funken wir ihr in diesen Bereich rein wisen wir auch ohne Studien, dass es für uns nicht gesund sein kann. Wie schädlich nun die Löcher im Gehirn (die Handys veursachen) oder die Erwärmung des Gehirns ist (die ist zumindestens unumstritten) sind, um das wir noch lange hefrig gestritten, denn davon hängen Entschädigungszahlungen ab und da wird sich die Industrie noch lange dagegen wehren.... Zumal keine Versicherung bereit ist dieses Risiko zu versichern, also die Handy-firmen keine haben die im Schadensfall einspringen würde.

LG
FT

Alex
03.01.09, 13:28
Info für alle diejenigen, die zuhause auch noch Schnurlos-Telefone nach dem 'alten' aber strahlungsarmen Analog-Standard CT1+ benutzen:

Der Betrieb dieser Geräte ist ab dem 01.01.2009 in Deutschland verboten!!!!
Funktioniert aber auch weiterhin! :happy:
-> Hab' ich gestern als NEWS in der Computer-TV-Sendung "c't magazin" gehört.

Hmmm..., wird schon irgendeinen Sinn(?) haben... :gruebel:


Gruß
Alex

1.000 EUR zu 'gewinnen' :happy: :
http://www.heise.de/ct-tv/Hintergrund-Das-neuste-aus-der-Sendung-vom-3-1-2008--/artikel/2009/01/03/webcast/news/121073


'schnurloser' Gruß :angry:
Alex