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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ballaststoffreiche Nahrung kann Brustkrebsrisiko v. Frauen vor d. Menopause halbieren


Bob
31.01.07, 10:59
Eine aktuelle epidemologische Studie der Universität Leeds an 35 732 Frauen hat Ergeben, daß Frauen vor der Menopause, die besonders viele Ballaststoffe mit der Nahrung zu sich nehmen (mehr als 30g täglich), ein nur halb so großes Risiko in sich tragen Brustkrebs zu entwickeln, wie Frauen, die besonders wenig Ballaststoffe (weniger als 20g täglich) zu sich nehmen. Vermutliche Gründe für diesen Effekt sind

a) Ballaststoffreiche Nahrung stabilisiert den Insulinspiegel. Ein hoher Insulinspiegel steigert das Krebsrisiko
b) Ballaststoffreiche Nahrung enthält weitere für den Körper wichtige Inhalsstoffe wie z.B. B-Vitamine
c) wohl der wichtigste Grund - Ballaststoffe helfen den Hormonspiegel im Körper zu senken. Brustkrebszellen sind oft hotmonsensitiv.

Besonders günstig wirkten Ballaststoffe aus Vollkorn-Getreideprodukten während Ballaststoffe aus Früchten einen geringeren Effekt zeigten.

Für Frauen jenseits der Menopause konnten diese Zusammenhänge nicht nachgewiesen werden.

Quelle: www.Newstarget.com (http://www.newstarget.com/021523.html)
Studie in Pubmed (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=Retrieve&dopt=AbstractPlus&list_uids=17251246&query_hl=8&itool=pubmed_docsum)

Wero
31.01.07, 16:59
Ich halte Ballaststoffe auch deshalb für günstig, weil sie der effektivste Darmpfleger sind, und der Darm ist ein wesentlicher Faktor unseres Befindens. Auch dass Getreide der beste Lieferant ist, enstpricht meiner Vorstellung.

Ein wenig ins Grübeln komme ich mit den „mehr als 30 Gramm“. Wir haben (einige Jahre lang) versucht, möglichst viel Ballaststoffe zu verzehren. Das Höchste, was wir erreicht haben, sind 22 Gramm (nicht geschätzt, sondern mit dem Computer ermittelt). Mehr geht einfach nicht in den Magen hinein. „Weniger als 20 Gramm“ würde ich deshalb auch nicht als „besonders wenig“ bezeichnen, das halte ich für normal.

Natürlich kann man die Ballaststoffe hochziegeln, z.B. mit Kleie. Aber das ist (wegen der Schadstoffe, die sich im Rand des Getreidekorns konzentrieren) nicht zu empfehlen.

Kurzum, die Aussage ist gut, aber die konkreten Zahlen kommen mir ein wenig zu hoch vor.

Viele Grüsse
Wero

Friedenstaube
21.02.07, 17:16
hm.. hm... hm... grübel, grübel, grübel...
Getreide mal gut, mal nicht gut. Oder für Frauen bis Memopause gut, für Männer nicht gut ? Wir haben es ja gerade mit Getreide und Prostata, wo ich noch null Ahnung habe warum Getreide gerade Prostatakanälchen verkleistern sollte... Und das mit dem Insulin und Hormonen kommt ja noch dazu....

Warum die äußere Getriedeschicht unbekömmlich ist, da habe ich vor kurzem gelesen, dass es an den natürlichen Abwehrstoffen (gegen Fressfeinde und da gehört aus der Sicht des Getreides auch der Mensch dazu) liegt. Weismehr soll deswegen bekömmlicher und "gesünder" sein.

Eines weiß ich aber gewiss : dass ich von Getreide und seiner Verstoffwechslung und Einfluss auf uns immer weniger Ahnung habe... Seufz, seufz...

LG
Friedenstaube