chaosbarthi
04.06.06, 21:43
Radionuklid-Therapie reduziert bei Knochenkrebs Schmerzen nachhaltig
Analgetischer Effekt kann bis zu 40 Monate anhalten / Therapie ist ambulant möglich
Ärzte Zeitung, 27.05.2005
BASEL (hae). Bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen wie Prostata- oder Mammakarzinomen reduzieren schmerzhafte Knochenmetastasen die Lebensqualität der Patienten oft dramatisch. Bei über 80 Prozent der Patienten ließen sich jedoch Schmerzen, die durch osteoblastische Tochtergeschwülste hervorgerufen werden, durch eine einmalige ambulante Radionuklid-Therapie vermeiden oder zumindest stark reduzieren.
Im Szintigramm dieser Patientin mit Brustkrebs sind in den Rippen Metastasen (dunkel) sichtbar. Foto: Moser / Freiburg
Die Methode ist eine einfache und zuverlässige Alternative zur medikamentösen Schmerztherapie oder Periduralanästhesie. Darauf hat Dr. Norbert Czech von der Kieler Universitätsklinik bei der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaft für Nuklearmedizin in Basel hingewiesen. Osteoblastische, oft multiple Metastasen verursachen bei zwei Drittel bis drei Viertel aller Mamma- und Prostatakarzinomen massive Schmerzen, ohne die Lebensdauer zwingend zu verkürzen.
Schmerzen, die auch durch Dauerapplikation starker Opiate nicht immer ausreichend beherrschbar sind, werden jedoch schon durch einmalige intravenöse Injektion von radioaktivem Samarium (153Sm-EDTMP, Quadramet®) bei bis zu 80 Prozent der Patienten deutlich reduziert...
mehr: ärztezeitung-online (http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/05/27/095a1002.asp?cat=/medizin/krebs)
Eine schon etwas ältere Nachricht. Aber irgend jemand musste in dieser Rubrik ja 'mal den Anfang machen.
:icon_wink: LG chaosbarthi
Analgetischer Effekt kann bis zu 40 Monate anhalten / Therapie ist ambulant möglich
Ärzte Zeitung, 27.05.2005
BASEL (hae). Bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen wie Prostata- oder Mammakarzinomen reduzieren schmerzhafte Knochenmetastasen die Lebensqualität der Patienten oft dramatisch. Bei über 80 Prozent der Patienten ließen sich jedoch Schmerzen, die durch osteoblastische Tochtergeschwülste hervorgerufen werden, durch eine einmalige ambulante Radionuklid-Therapie vermeiden oder zumindest stark reduzieren.
Im Szintigramm dieser Patientin mit Brustkrebs sind in den Rippen Metastasen (dunkel) sichtbar. Foto: Moser / Freiburg
Die Methode ist eine einfache und zuverlässige Alternative zur medikamentösen Schmerztherapie oder Periduralanästhesie. Darauf hat Dr. Norbert Czech von der Kieler Universitätsklinik bei der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaft für Nuklearmedizin in Basel hingewiesen. Osteoblastische, oft multiple Metastasen verursachen bei zwei Drittel bis drei Viertel aller Mamma- und Prostatakarzinomen massive Schmerzen, ohne die Lebensdauer zwingend zu verkürzen.
Schmerzen, die auch durch Dauerapplikation starker Opiate nicht immer ausreichend beherrschbar sind, werden jedoch schon durch einmalige intravenöse Injektion von radioaktivem Samarium (153Sm-EDTMP, Quadramet®) bei bis zu 80 Prozent der Patienten deutlich reduziert...
mehr: ärztezeitung-online (http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/05/27/095a1002.asp?cat=/medizin/krebs)
Eine schon etwas ältere Nachricht. Aber irgend jemand musste in dieser Rubrik ja 'mal den Anfang machen.
:icon_wink: LG chaosbarthi