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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vitamin B 12


Carmen
14.04.10, 11:14
Ein Mangel kann Ursache vieler Symptome sein!

http://ein-langes-leben.de/index.php?option=com_content&view=article&id=47

Liebe Grüße

Carmen

Cécile
14.04.10, 14:41
Danke Carmen,

leider wird das oft übersehen, wie wichtig B12 gerade in der Schmerztherapie ist . . . und dann wird auch oft das "falsche" B12 gegeben :cool:
Viele verschiedene Arten

Das aktive Vitamin B12 gibt es in vielen verschiedenen Derivaten wie Methyl-, Cyano-, Aquo- und Hydroxo- cobalamin. Sie werden im Körper frei ineinander umgewandelt. Im Zentralnervensystem ist dagegen nur Methylcobalamin zu finden, welches die Methylgruppen (-CH3) von Proteinen im Myelin, das mit Fettsäuren die Nervenfasern umhüllt, schützt und wie Kabel isoliert.

Bei Vitamin B12 Mangel bilden sich schädliche Fettsäuren mit 15 bis 17 Kohlenstoffatomen, die auf das Myelin wirken und so eine Störung der elektrischen Nervenimpulsleitung verursachen. Wenn genug Vitamin B12 gegeben wird, kann das Myelin im Laufe der Zeit repariert werden.

Methylcobalamin

Von dem über den Mund aufgenommenen Vitamin B12 wird normalerweise nur sehr wenig, ca. 1 %, aufgenommen, weshalb es oft , intramuskulär gespritzt wird.

Vitamin B12 kann man zwar in jeder seiner Formen geben, aber üblich sind Hydroxocobalamin oder manchmal Cyanocobalamin. Methylcobalamin wird in Südeuropa angewendet um Neuritis und Polyneuropathie zu behandeln. Auch von dem Schwedischen Verein der Quecksilber Geschädigten wird Methylcobalamin wärmstens empfohlen.

Dr. Ahlrot-Westerlund und einige andere schwedische Ärzte haben die Erfahrung gemacht, dass mit aktiviertem Methylcobalamin viel bessere Resultate erzielt werden, als mit den anderen, die im Körper erst noch umgewandelt werden müssen. Es kann sein, dass einige Patienten dazu kaum in der Lage sind.
Quelle: http://www.ever.ch/medizinwissen/b12.php

Genau wegen dieser möglicherweise vorliegenden Problematik - Verwertungsstörung von B12 - bin ich nach längerer Recherche auf das japanische Präparat gekommen, das aus reinem Methylcobalamin besteht.

Es gibt auch Methylcobalamin-Tropfen zur oralen Aufnahme (zB. Klösterl-Apotheke München), aber wenn es um chronische Schmerzen geht, sind Injektionen zu bevorzugen. Das japanische Produkt (Methycobal injection 500µg / 10 x 1ml) muss bestellt werden und gibt es nur mit Rezept.

LG
Britta

Carmen
15.04.10, 15:48
Danke liebe Britta für diese Information.

Hier noch ein Link zu Vitamin B 12:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-b12-ia.html

Liebe Grüße

Carmen

Sonea
13.08.10, 10:33
Nach Recherchen zum B12 und seiner Anwendung bin ich auf einen interessanten Bericht gestoßen:

http://www.naturmedinfo.de/html/b_12.html

Und auch das hier ist zum Thema noch interessant:

http://www.gesundheitsseiten.com/wirkstoffe-a-c/29-wirkstoffe-a-c/185-b-12-cobalamin.html

Zitat:
Ebenso wurde in einer Studie mit Frauen in der Menopause festgestellt, dass diejenigen, die nur sehr wenig Vitamin B-12 zu sich nahmen, ein höheres Risiko hatten, an Brustkrebs zu erkranken.


Klingt vielversprechend.

Lena
13.08.10, 12:23
Zitate aus den obigen Links: "Die Aufnahme des Vitamins aus der Nahrung erfolgt im Darm nur mit Hilfe eines speziellen Eiweißmoleküls (sogenannter Intrinsic Faktor). Dieses Eiweiß wird von der Magenschleimhaut gebildet und bindet das Vitamin, wodurch es vor der Zerstörung im nachfolgenden Zwölffingerdarm geschützt wird. Die tatsächliche Aufnahme dieses Komplexes aus Vitamin und Eiweiß erfolgt im letzten Abschnitt des Dünndarms. Die Darmzellen besitzen dort dafür notwendige spezielle oberflächliche Bindungsstellen. Das heißt, die Aufnahme von B-12 aus der ganz normalen Nahrung ist an eine funktionierende Magenschleimhaut gebunden."

"B-12 spielt eine wichtige Rolle innerhalb der Blutbildung und beim Abbau von bestimmten Fettsäuren. Ein Mangel wirkt sich zuerst auf die Bildung der roten Blutkörperchen aus. Die Erythrozyten (rote Blutkörperchen) sind in ihrer Anzahl im Blut vermindert, erscheinen zu groß und enthalten pro Zelle mehr Hämoglobin. Wir finden also weniger Blutzellen, die dafür dick und fett sind. Der Gesamt-Hämoglobin-Gehalt im Blut ist allerdings geringer als normal."

"Bei Krebs ist Vitamin B12 wichtig seines Einflusses auf den Folsäure-Stoffwechsel - essentiel für DNS- und Purin-Synthese und die Blutbildung (Erythro-, Granulo-, Thrombopo*ese)."

Grüße dich Sonea,
die Vitamin-B-Komplexe, die alles abdecken hatte ich einmal in Form eines Präparates vorliegen. Vegetarier sollten sich besonders für sie interessieren.

Folsäure wird mit Vitamin B12 angeboten. Dickes, verklumptes Blut steht in medizinischen Abhandlungen auch im Zusammenhang mit Krebs.

Haben wir ein Forenmitglied oder einen Gastleser, der diesen Vitamin B-Komplex in Zusammenhang mit einer Krebsdiagnose einnimmt - und falls ja, wie dosiert?

"Zusammen mit Folsäure ist Vitamin B-12 (http://www.fairvital.com/product_info.php?ref=777&products_id=540) wichtig für die Synthese der DNS (Erbsubstanz) als Träger der genetischen Information. Die Vermehrung einer Zelle setzt die Vermehrung der DNS voraus. Mangelt es am nötigen B-12, kommt es zu einer Störung der Zellteilung. Die Zellen können sich weniger oft teilen und es kommt zur Bildung sehr großer roter Blutkörperchen und Vorläuferzellen. Diese großen Zellen unterliegen bereits im Knochenmark einem erhöhten Abbau. In weiterer Folge kommt es auch zu einer Beeinträchtigung der Bildung weißer Blutzellen und Blutplättchen."

Dieses absolute Senioren-Vitamin als Hilfe vom Schlaganfall bis zur Demenz, ist als Mangel mit verantwortlich für Gehirnschrumpfungen.
Man könnte es auch das Mundschleimhaut-Vitamin nennen. Es bietet die Lösung auf Aphten und Zungenbrennen. Sicher bei der Chemo-Therapie angebracht.

Gruß
Lena