Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unnötige Chemotherapie
Dieser interessante Link mit Video wurde mir von Alex zugeschickt:
http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2010/0301/01_brustkrebs.jsp
Liebe Grüße
Carmen
Zitat: "Ganz anderer Meinung ist man bei der Deutschen Krebsgesellschaft in Berlin: „Die Deutsche Krebsgesellschaft steht für diesen Test. Wir machen dieses deutlich in den Leitlinien zur Behandlung von Brustkrebs. Wir setzen uns auch dafür ein, dass die Finanzierungsgrundlage geschaffen wird, um Patienten und Patientinnen vor einer ungerechtfertigten Chemotherapie bewahren zu können“, so Dr. Johannes Bruns von der Deutschen Krebsgesellschaft."
Hallo Carmen,
dieser upa PAI-I-Test, den man bislang noch selbst finanzieren muss, was sich bei einem Anteil von bis 10.000 Frauen jährlich die Chemo mit Nebenwirkungen erspart, da erforscht "nutzlos", rechnet sich fürs Immunsystem bei der Krebsabwehr doppelt.
Meiner Meinung nach wird dieser wirksame Test unter Verwaltungsvorwänden blockiert, die in der Umsetzung allemal einfacher sind als die europaweit so sehr einheitlich therapierenden ISO zertifizierten Brustkrebszentren modernisiert boomend daher kommen.
Zu Beginn des 3. Jahrtausends darf jede von Brustkrebs betroffene Frau wahrlich mehr an Verantwortung erwarten.
Carmen, hatten wir diesen Test nicht schon in einem thread?
Gruß Lena
http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2010/0301/01_brustkrebs.jsp
Leider ist das beim Prostatakrebs der Männer ganz ähnlich. Bessere Möglichkeiten der Diagnostik werden ignoriert, weil die Konsequenzen für die Pharmaindustrie zu Absatzeinbußen und für die Kliniken zum Abbau von Behandlungskapatzitäten führen würden. Diese Missstände abzustellen hat man in Deutschland in der Gesundheitspolitik ja nun leider die Böcke zu Gärtnern berufen. Hoffentlich haben möglichst viele die gestrige Talkshow bei Anne Will in der ARD gesehen.
Reinardo
FerreroKüsschen
03.04.10, 14:19
Hallo,
bin neu im Forum und auch neu im Thema. Vor 3 Wochen wurde im Rahmen einer Reihen-Mammographieuntersuchung ein Mammacarzinom bei mir entdeckt. Bin mittlerweile operiert. Der Tumor wurde entfernt. Ebenso die Wächter-Lymphknoten. Es wurde festgestellt, dass die Lymphknoten nicht befallen waren. Als Nachbehandlung habe ich eine Chemotherapie, Strahlentherapie und antihormonelle Therapie verordnet bekommen. Die Chemotherapie habe ich abgesagt. Fand sie unverhältnismäßig zu meinem Befund. Jetzt steht mir noch die Bestrahlung und antihormonelle Therapie bevor. Weiß noch nicht, wie ich mich entscheiden soll.
FerreroKüsschen
03.04.10, 22:12
Vielen Dank für die Information!
Bin - wie gesagt - neu hier. Muss mich erst mit dem Programm vertraut machen. Kenne die Funktionen noch nicht richtig. Werde mich aber bemühen, bald durchzusteigen. Macht mir aber schon Mut, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe als ich die Chemo abgelehnt habe. Werde versuchen, mich weiter zu informieren.
Schönen Abend
FerreroKüsschen
Als Nachbehandlung habe ich eine Chemotherapie, Strahlentherapie und antihormonelle Therapie verordnet bekommen. Die Chemotherapie habe ich abgesagt. ... Weiß noch nicht, wie ich mich entscheiden soll.
FerreroKüsschen, ich begrüße dich herzlich in diesem mehr als umfangreich informierenden Forum!
Du wirst zum Thema Brustkrebs hier allerhand zum Lesen finden. Bitte, keine Panik, auch du wirst deinen Weg finden deinen Brustkrebs und deine Behandlung/Therapie dazu zu überwinden. Das erfolgt zumeist in dem Tempo, wie die Frauen dazu bereit sind, sich dem eigenverantwortlich zu stellen. Deine Intuition hat dir da schon einen für dich gangbaren Weg aufgezeigt. Du kannst dich dieser recht verläßlichen Kommunikationsquelle öffnen und dich weiter mit ihr beraten, oder auch die ärztlichen Verordnungen annehmen und dich so umfassend als möglich dazu vorab zu informieren. Je mehr du selbst anteilig an dieser deiner Krebstherapie beteiligt bist, desto besser wird der Therapieverlauf für dich verlaufen.
Bei deiner Entscheidung kann ich dir so nicht helfen. Möchte dich jedoch fragen, was du für Gefühle in dir wahr nimmst, wenn du es dir bildlich vorstellst: Strahlentherapie - Anti-Hormonbehandlung?
Auch wenn es ungewollt provokant klingt, die einzig richtige Antwort darauf liegt in dir selbst. Habe Vertrauen in dein eigenes Urteilsvermögen oder aber in dein Bauchgefühl. Lies dich in aller Ruhe zu allem hier durch (Brustkrebsseiten).
Zu deinen Protonenbestrahlungsfragen wünsche ich dir die Resonanz die dir weiter hilft. Zur Anti-Hormontherapie wünsche ich dir von Herzen den Mut zur allumfassenden Vorab-Info, besonders dann, wenn man diese ärztlich damit begründet, dass der tumor östrogenabhängig ist oder sei.
Bitte nimm dir deine Zeit, damit du mit den 'Verordnungen' für dich selbst auch gut zurecht kommst.
Gruß
Lena
FerreroKüsschen
09.04.10, 23:12
Hallo Lena,
ich danke Dir für Deine lieben Worte. Sie haben mir sehr gut getan.
Es ist mir einfach nicht möglich, diese Therapien auf mich zu nehmen und meinem Körper so viele Nebenwirkungen zuzumuten.
Die Strahlentherapie habe ich schon abgesagt und die antihormonelle Therapie werde ich aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht machen.
Habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Bin aber so voll davon, dass ich noch einige Zeit brauchen werde, mir den weiteren Weg vorzustellen.
Liebe Grüße
FerreroKüsschen
EX-SURVIVOR
10.04.10, 14:36
Hallo, Ferrero-Küsschen,
habe den gleichen Weg eingeschlagen, anfangs intuitiv, da ich zu der Zeit noch kein Internet hatte, danach bewusst. Bei ESS(endometriales Stroma Sarkom).Progesteron-u.Östrogen hoch P=6/12 Ö=12/12.
Alle Nachforschungen in den letzten 6 Jahren haben ergeben, dass es der richtige Weg war, die Folgen (Methastasen) hätte ich bei dieser Krankheit mit Chemo und Konsorten nicht verhindern können, da die Krebszellen sich ja schon vor der Erkrankung im Lymph- und Blutkreislauf befanden.
Im nachhinein hat man festgestellt, dass auch die Entnahme der 52 Lymphknoten (keiner befallen) aus dem kleinen Becken vollkommen unnötig war, als "Prophylaxe" überflüssig!
Wenn ich den Artikel darüber wiederfinde (FAZ v. Febr.09), füge ich ihn hier noch hinzu.
Edit:
ZITAT:
Die von Dieter Hölzel vom Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der Universität München geleitete Forschungsgruppe stürzt ein Dogma der Krebsbekämpfung, indem sie die routinemäßige Entfernung der Lymphknoten, die Lymphadenektomie, „als nicht mehr zeitgemäß“ betrachtet. Sie stellt fest, dass die von Metastasen befallenen Lymphknoten nicht zur weiteren Ausbreitung des Tumorleidens beitragen. Ihr Fazit: „Lymphknoten metastasieren nicht“.
ZITATENDE
Der ganze Artikel:
http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~EA5EC5D4F3A2B4A2DB478147D079566E3~ATpl~Ecommon ~Scontent.html
Aber diese Tatsache der Entnahme hat meine Lebensqualität mindestens um 50% verschlechtert, mich erwerbsunfähig gemacht und in den finanziellen Ruin getrieben.
Da hat jetzt nichts mit dem Thema zu tun gehabt, sorry, ich bin abgeschweift!
Tue bitte alles dafür, damit Dein Immunsystem stark wird-bleibt,hier in diesem Forum findest Du wohl so ziemlich alles, was es dazu an Möglichkeiten gibt, dann dürfte es auch kein Rezidiv geben. Und wenn, dann nur operativ entfernen lassen, von einen erfahrenen Operateur, versteht sich!
Ich drücke Dir alle Daumen!
Liebe Grüsse
Mon Cherie (*gg*)
FerreroKüsschen
10.04.10, 22:40
Hallo Ex-Survivor,
oh man, da bin ich ja noch einigermaßen gut weggekommen. Hab schon heftig getrauert um die 2 gesunden Lymphknoten, die mir vorsorglich bei der OP entfernt wurden. Wie schlimm ist es dann zu verkraften, wenn so viele gesunde Lymphknoten entfernt worden sind und absolut keine Notwendigkeit dafür bestand? Und wenn hierdurch die Lebensqualität extrem eingeschränkt wird.
Und genau das war meine Überlegung: Warum vorsorglich eine Chemotherapie, Strahlentherapie und antihormonelle Therapie mit schlimmen Nebenwirkungen und Langzeitschäden durchmachen? Wer weiß, wie es mir danach gehen würde?
Meine Güte, tut mir das leid für Dich!
Hat mich ganz doll bestätigt in meiner Entscheidung.
Ich danke Dir.
Liebe Grüße
FerreroKüsschen
Und wenn, dann nur operativ entfernen lassen, von einen erfahrenen Operateur, versteht sich!
Wenn es tatsächlich so ist, dass ein Tumor vom Körper nur gebildet wird, damit dieser ihn bei seiner Entgiftungsarbeit unterstützen kann, wäre es fatal, einen Tumor (wie in der Schulmedizin üblich) operativ, chemisch oder mittels Strahlen zu entfernen!
Alles hat in der Natur seinen Sinn. Krebs zieht sich nur zurück, wenn der Körper entgiftet wird und er noch nicht zu sehr geschwächt ist.
EX-SURVIVOR
11.04.10, 13:40
Na, traumhaft!
Dann brauche ich ja nur ordentlich zu beten, Brennessel zu kauen und abzuwarten.Und am besten vorher gar nicht zum Arzt zu gehen bei Beschwerden, wozu soll denn festgestellt werden, dass ich Krebs habe?
So langsam glaube ich, ich bin hier verkehrt!:gruebel:
Besonders, wenn solche "Weisheiten" von Leuten kommen, die sich z.B. mehr als 5 Jahre in mehreren Krebsforen tummeln,darüber schreiben, ohne diese Krankheit überhaupt selbst je gehabt zu haben! Und nicht einmal nahe Angehörige haben, durch die sie täglich damit zu tun haben, oder deren Angehörige mal Krebs hatten, aber seit Jahren tot sind.
Wenn ich keinen Krebs hätte, hätte ich aber weiss Gott was besseres zu tun.
Das ist doch nicht normal!!!!
So, und nun gehe ich zu meiner Kaffeeeinladung, nachdem ich heute morgen schon zum Brunchen war, und werde fette Sahnetorte essen anstatt auf Kräutern rumzukauen, schliesslich wollen meine Methastasen ja auch mal was gutes haben:cowsleep:
Na, traumhaft!
Dann brauche ich ja nur ordentlich zu beten, Brennessel zu kauen und abzuwarten.
So langsam glaube ich, ich bin hier verkehrt!:gruebel:
Das steht da nicht!
Viel interessanter fände ich eine Diskussion, ob mit entgiften auch das "Entgiften" von Geist und Seele gemeint ist.
Und sehr Diskussionswürdig finde ich den Ansatz, ob der Tumor als "Entgiftungsmotor" vom Körper gebildet wird - das würde jedenfalls, sofern bestätigt, ungeahnte Möglichkeiten eröffnen.
Um zum Thema Chemotherapie zurück zu kommen, ich kann mich an einen Fernsehbeitrag mit Günter Jauch erinnern (SternTV ???), wo ein gesunder Mann versehentlich falsch diagnostiziert war. Er hatte nach Diagnose vor 20 Jahren eindeutig keine Leukämie, man hatte ihn aber 20 Jahre lang immer mal wieder mit Chemotherapie behandelt. Durch die Nebenwirkungen war er inzwischen schwer behindert und arbeitsunfähig.
Ich will damit nicht ausschließen, dass Chemotherapie im Einzelfall hilfreich sein kann, will mich aber nicht den generalisierten Heilungsversprechen anschließen.
Gruß Hemi
PS: Jeder darf noch selbst entscheiden was er macht!
Wo hat Dich Anja denn so sehr getroffen, dass Du sie nun persönlich angreifen musst?
Einige nachprüfbare Aussagen sind leider falsch.
Lässt Du dich nur von Ärzten und Heilpraktikern behandeln, die Krebs bereits überstanden haben? Ich könnte Dir einen Arzt und einen Heilpraktiker in Deiner Umgebung (ca. 10 km) nennen.
Dann brauche ich ja nur ordentlich zu beten, Brennessel zu kauen und abzuwarten.Und am besten vorher gar nicht zum Arzt zu gehen bei Beschwerden, wozu soll denn festgestellt werden, dass ich Krebs habe?
Es liegt in DEINER Verantwortung.
Besonders, wenn solche "Weisheiten" von Leuten kommen, die sich z.B. mehr als 5 Jahre in mehreren Krebsforen tummeln,darüber schreiben, ohne diese Krankheit überhaupt selbst je gehabt zu haben! Und nicht einmal nahe Angehörige haben, durch die sie täglich damit zu tun haben, oder deren Angehörige mal Krebs hatten, aber seit Jahren tot sind.
Es ist keine "Weisheit", die ich von mir gegeben habe, sondern eine Hypothese. Zu dem Rest muss ich mich jetzt nicht ernsthaft äußern, oder? Was weißt du schon über mich als dass es dich berechtigen würde, über meine Motivation mit der Beschäftigung der Krankheit Krebs zu urteilen?
Wenn ich keinen Krebs hätte, hätte ich aber weiss Gott was besseres zu tun.
Das ist doch nicht normal!!!!
Stimmt, NORMAL ist was anderes... :icon_wink:
So, und nun gehe ich zu meiner Kaffeeeinladung, nachdem ich heute morgen schon zum Brunchen war, und werde fette Sahnetorte essen anstatt auf Kräutern rumzukauen, schliesslich wollen meine Methastasen ja auch mal was gutes haben:cowsleep:
Okay, viel Spaß!
Anja
Wenn es tatsächlich so ist, dass ein Tumor vom Körper nur gebildet wird, damit dieser ihn bei seiner Entgiftungsarbeit unterstützen kann, wäre es fatal, einen Tumor (wie in der Schulmedizin üblich) operativ, chemisch oder mittels Strahlen zu entfernen!
Alles hat in der Natur seinen Sinn. Krebs zieht sich nur zurück, wenn der Körper entgiftet wird und er noch nicht zu sehr geschwächt ist.
:cool: OK . . . eine Hypothese . . . wenn das Wörtchen wenn nicht wär . . . nur die Verknüpfung dieser Hypothese mit dem absolut verallgemeinernden Satz Alles hat in der Natur seinen Sinn und Krebs zieht sich nur zurück... macht was ganz anderes daraus. Nun ist dann plötzlich der Tumor geadelt zum Entgifter, weil die Natur das so vorgesehen hat, getreu dem Motto die Natur hat immer Recht. Natur ist aber auch, dass alles einmal stirbt - früher doer später. Das ist der Teil der ach so tollen Natur, den wir nun mal nicht mögen.
Und dieser Satz Krebs zieht sich nur zurück WENN gehört wohl eher zu den gewagten Behauptungen . . . :juggle: ziemlich eindimensional :rolleyes:
LG
Britta
Hallo FerreroKüsschen,
freue mich über deine Offenheit.
Dein Körper hat dir schon gesagt, was richtig und gut für dich ist. Was benötigst du noch, um ihm darin zu vertrauen?
Mir erging es genauso. Ich bin zum Glück meiner ersten Eingabe gefolgt. Jetzt nimm dir Zeit, dich auf die Fersenstellung vorzubereiten. Denn man wird dich im wahrsten Sinne des Wortes "bearbeiten". Dies jedoch nur so lange, wie die Ärzte Hoffnung schöpfen einen weiteren Therapieplatz belegen zu können. Sobald sie erkennen, dass das außen vor ist, bist du wahrscheinlich "außen vor"; so wie ich und noch mehr Frauen, die ich kenne.
Dennoch kein Grund zur Panik. Ich durfte heute wieder feststellen, dass es immer mehr Ex-Onkologen gibt, die Bücher veröffentlichen über die tatsächliche 50%-Chance der Chemo, ihren Folgeschäden und Todesfolgen. Bitte einfach einmal eine riesige Mediathek besuchen und finden. Das schafft eine hilfreiche Distanz zur Dogmatisierung.
Bitte konzentriere auf das, was dir Ex-Survivor zur Abwehr ebenso anvertraut in ihrer Lage - so wie diejenigen, ob Ärzte oder nicht, die Krebs stoppten. Das Immunsystem ist der Schlüssel dazu.
Ich konnte mir nach gründlichen Recherchen auch keine der Brachial-Behandlungen bei Brustkrebs mehr vorstellen. Meine Basis waren B17 und Vitamine. Es geht mir gut. Ich kann heute körperlich tun und lassen, was ich will - und bin glücklich.
Ich weiß, dass du dir die Entscheidung nicht leicht gemacht hast. Das tut wohl keine der betroffenen Frauen, egal in welche Therapie sie einwilligt.
Auch Anja kann ich zur OP-Fatalität aus eigener Erfahrung nur beistimmen. Der Tumor sammelt die Gifte so lange, bis das Immunssystem sie wieder abbauen kann. Wir leben in einem sehr intelligenten Körper.
Lange vor meiner Entscheidung, den Primärtumor nicht anschneiden zu lassen, da Verkapselung im Gange, kannte ich schon die Warnungen des schweizer Professors Windstoßer, die Warnungen von Heidelberger und Nürnberger Professoren dazu. Erst dieses Wochenende traf ich auf einen Bericht, dass es das Verkehrteste sei, was man tun kann, den Primärtumor zu öffnen oder zu biopsieren. Tumore wachsen und schrumpfen wieder*. Sie beinhalten sehr wohl eine Botschaft für uns, der ich mich zumindest für mich sehr erfolgreich stellte.
*) Falls dir das, ähnliches oder eine so genannte Spontanremission zuteil wird, wird sich kein zuvor behandelnder Arzt mehr für dich interessieren. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Diese Chemo-Lüge wird so lange hartnäckig verteidigt, bis sich auch die letzte Frau ihrer verweigert. Das soll meinerseits kein Aufruf dazu sein, jedoch eine ernst gemeinte Anmerkung. Ich hätte ja noch Achtung davor, wenn die Ärzteschaft nicht so von den Krankenkassen und ihrer Ausbildung geknebelt, auch Alternativen anbieten würden.
FerreroKüsschen, du wirst ihn finden deinen weiteren Weg. Du hast ihn bereits beschritten. Ich wünsche dir dasselbe, wie ich erfahren durfte: gehe ihn in Liebe, mit dir selbst und mit deiner Diagnose. Sie ist u.a. eine Krise, eine Wegkreuzung, jedoch kein Urteil!
Alles Gute - und den Mut auf DEINE innere Stimme zu hören, mich gibt es auch noch, trotz aller onkologischen Einwände, "Krebs natürlich behandlen, das ginge nicht!"
Gruß Lena
:cool: OK . . . eine Hypothese . . . wenn das Wörtchen wenn nicht wär . . . nur die Verknüpfung dieser Hypothese mit dem absolut verallgemeinernden Satz Alles hat in der Natur seinen Sinn und Krebs zieht sich nur zurück... macht was ganz anderes daraus.
Stimmt. Der zweite Teil des Postings entspricht - wie ihr eigentlich wissen müsstet - meiner persönlichen Einstellung, unabhängig von Teil 1.
Natur ist aber auch, dass alles einmal stirbt - früher doer später. Das ist der Teil der ach so tollen Natur, den wir nun mal nicht mögen.
Was heißt denn hier "nicht mögen"? Es IST nun mal der Lauf der Dinge, dass Lebendiges irgendwann stirbt. Das ist normal und es wird so bleiben, ob ich das "mag" oder nicht. Es gehört dazu. Ohne Tod kein Leben. Die Natur lässt sich nicht manipulieren oder austricksen. Wir zahlen für jeden Versuch der Manipulation einen Preis, der mehr oder weniger hoch ist.
...der ach so tollen Natur
Das hört sich in meinen Augen verächtlich an...
Anja
Tumore wachsen und schrumpfen wieder*. Sie beinhalten sehr wohl eine Botschaft für uns, der ich mich zumindest für mich sehr erfolgreich stellte.
Ich habe mittlerweile sogar noch eine ganz andere Idee/These: Schnellwachsende/bösartige Tumore halte ich fast schon für leichter beeinflussbar (also auch heilbar) wie langsamwachsende/gutartige, wobei man natürlich im Auge behalten muss, dass nicht nur die Geschwindigkeit des Wachstums ein Kriterium für die Gut- oder Bösartigkeit eines Tumors ausmacht.
Ob da wirklich was dran ist, weiß ich nicht, aber meine Erfahrungen mit betroffenen Menschen bestätigen mich in diesem Punkt.
Liebe Grüße. Anja
FerreroKüsschen
13.04.10, 11:29
Hallo Lena,
ich danke Dir für soviel Hilfestellung.
Meine Bedenken sind groß, dass mir die Biopsie vor der Operation geschadet haben könnte. Der im Grunde genommen recht harmlose Tumor wurde dadurch geöffnet und ich möchte mir die Folgen nicht vorstellen.
Nachdem durch die Mammographie ein unklarer Befund entstand, wurde bei einer sogenannten Nachuntersuchung ohne Fragen und auch ohne Aufklärung eine Gewebeprobe entnommen. Man kommt in dieser Zeit einfach nicht zum klaren Überlegen. Wird vollkommen überfahren mit dieser Diagnose. Leider hatte ich vorher auch keine Informationen zum Thema Brustkrebs. Hatte es in unserer Familie noch nie gegeben.
Nach 2 Operationen und mit dem Laborbefund im Gepäck, war ich erst einmal reichlich überfordert. Dann wurde mir eröffnet, welche nachfolgenden Therapien für mich vorgesehen waren. Natürlich im gleichen Krankenhaus.
Es fand dann eine Info-Veranstaltung zum Thema "Chemo-Therapie was nun?" in diesem Krankenhaus statt, die ich besuchen sollte.
Man kann sich nicht vorstellen, wie es dann zugeht. Es waren 4 Ehepaare dort, deren Frauen von Brustkrebs betroffen waren. Sie saßen mit starren Gesichtern, wie Marionetten dort und hörten sich an, was mit der Chemo auf sie zukommen würde. Alle waren völlig ergeben... hatten sich für die Chemo- und Strahlentherapie entschieden.
Mir lag immer der Satz auf der Zunge: Was wäre, wenn ich keine Chemo machen würde? Ich wagte aber nicht, diesen Satz in dieser Atmosphäre auszusprechen. Kein Zweifel an diesen Therapien war angebracht.
Im Nachhinein habe ich erfahren, dass die Nebenwirkungen und Langzeitschäden bei einer kombinierten Chemo- und Strahlentherapie am größten sind. Und alle, die dort saßen, werden diese Behandlungen über sich ergehen lassen.
Ich muss immer wieder daran denken...
Mit der Stärkung des Immunsystems habe ich bereits begonnen. Habe einen Heilpraktiker, den ich schon vor der Krebserkrankung kannte. Er hat mir bei meinem ersten Besuch nach der Operation Selen gegeben und eine Spagyrik zur Steigerung des Immunsystems.
Ich freue mich, dass ich hier im Forum so liebe und tolle Unterstützung habe.
Wünsche Dir eine schöne Woche.
FerreroKüsschen
Der im Grunde genommen recht harmlose Tumor wurde dadurch geöffnet und ich möchte mir die Folgen nicht vorstellen.
Liebe FerreroKüsschen,
bevor ich dir darauf antworte, möchte ich dir mitteilen, dass deine jetzige Lage der eigentliche Grund war, mich gegen aller Vorwarnungen der Mit-Therapie-Verweigerinnen in einem Forum anzumelden.
Dieses über den Kopf hinweg bestimmen, wie der Brustkrebs (ISO zertifiziert versteht sich) zu behandeln ist, das habe ich in voller Wucht abbekommen. Nachfragen oder Widerrede wurde bei mir nicht geduldet und gleich abgeschmettert.
Da sitzt man erst einmal da wie eine nasse Katze und schüttelt sich. Ich verdanke es vielleicht der Liebe, die in mir ist, dass ich meinem ersten Impuls gefolgt bin.
Dieser Tumor, so groß und so sichtbar soll ich damit bekämpfen, dass ihm ohne Mitspracherecht (schon nicht bei der OP) alles schweigend an Vergiftung und Teilzerstörung zufüge, wovon ich vorher schon wusste, dass im Falle von Krebs dies nicht mein Weg sein würde.
Zur Biopsie kann ich von meinem zweiten Geschwulst sprechen, das an der Stelle nachwuchs, wo man die Biopsienadeln einschoss. Es war optisch mit dem Primärtumor nicht zu vergleichen und scheidete mit Aufwölbung weiße Massen ab.
Ich weiß jetzt, dass Frau Lebedewa und Herr Jones zurecht davor gewarnt haben.
Alles andere, was man mir in reiner Angstmache, da ich nicht verängstigt genug war, um mich unverzüglich in der Onkologie anzumelden, lief dahin hinaus, dass er platzen könnte. Auch dazu erhielt ich zwischenzeitlich andere Erfahrensberichte von Ärzten, die in Ländern praktizieren, wo Tumore noch verträglich anders angegegangen werden.
Sie saßen mit starren Gesichtern, wie Marionetten dort und hörten sich an, was mit der Chemo auf sie zukommen würde. Alle waren völlig ergeben... hatten sich für die Chemo- und Strahlentherapie entschieden.
Mir lag immer der Satz auf der Zunge: Was wäre, wenn ich keine Chemo machen würde? Ich wagte aber nicht, diesen Satz in dieser Atmosphäre auszusprechen. Kein Zweifel an diesen Therapien war angebracht.Ja, genau das wollen sie auch so. Ich kenne sie, die Berichte von Beschimpfungen und von Erregheit mit verbaler Entgleisung, wenn man diese Therapie-Verweigerung offen ausspricht. Ich konnte sie für mich selbst durchsetzen, da ich den Ärzten die klare Ansage machte, dass das immer noch mein Körper ist und ich die letzte Entscheidung selbst treffe; zumal ich von erfolgreichen Behandlungen weiß - die sie sich noch nicht einmal anhören wollten. Gefühlsmäßig kam ich mir vor, wie durch eine Massen-Abfertigungsanlage geschickt, auf eigenes Risiko nur durch meine Unterschrift, die sie drängend von mir wollten.
Vielleicht hat dieses Treffen dazu geführt, was ich diesen Bedrängungen ebenfalls zu verdanken habe: sie haben mich, ohne es zu wollen, auf den für mich einzig richtigen Weg gebracht.
Selen behalte ich bei, kenne da eine Krankenschwester, die es als Brustkrebsvorsorge einnimmt. Wurde mir auch dringend zum hoch dosierten Vitam C und dem B17 angeraten. Folsäure bedarf es der ausgelaugten landwirtschaftlichen Böden wegen. Vitamin D3 ist ein in Europa mit tabuisiiertes Brustkrebsmittel. Bromelain-Kapseln (nicht Tabletten) bewähren sich ebenso bei Brustkrebs. Suche danach und du kannst dir die Seriösität der Quellen selbst erschließen.
Du hast vielleicht keine leichte Zeit vor dir, dies betrifft jedoch vorwiegend deine Gefühle dazu. Bei allem anderen ist dir deine innere Stimme verbundener und treuer als jede Einmischung dazu von aussen. Mich eingeschlossen!!!
Ich wünsche dir von Herzen, dass dich nichts beirrt, was nicht gut für dich ist.
Lieber Gruß
Lena
@ Britta, bitte, bitte, lass mir die Natur leben, ich liebe sie sehr und verdanke ihr meine Lebensfreude.
@ Anja, diese Berichte aus Statistiken zum Tumorabbau, kannte ich zur Zeit meiner Entscheidung noch nicht. Das, was man vor ca. 30 Jahren von Patienten wie von Ärzten noch dazu veröffentlichen durfte, war keineswegs unzutreffend. Vielleicht sollte man irgendwann wirklich einmal humorvoll und angstfrei dazu aufrufen: "Zeigt her den Inhalt eurer Tumore!"
Hallo FerreroKüsschen, zunächst mal ein herzliches Willkommen im Forum.
Ich möchte mich wirklich auch nicht einmischen, doch darauf hinweisen, was man bei allen Krebsarten problemlos nebenbei mit einbeziehen könnte.
So z.B. Kalmuswurzel, nur 6 Schluck am Tag und die im nachfolgenden Link genannte Teemischung
http://www.krebsforum-lazarus.ch/forum/showthread.php?t=436
Diese Hinweise kannst Du hier online nachlesen und auch, was Maria Treben bei Tumoren empfiehlt:
http://zeitwort.at/index.php?page=Attachment&attachmentID=2765&h=eaa4a39a2b80d31b6655df51163f2947a477e033
Daß Dir Dein Heilpraktiker Selen empfohlen hat, finde ich sehr gut. Du könntest ihn auch noch nach Conium, Carcinosin, Phytolacca und Thuja ansprechen.
http://www.ganzheitliche-gesundheitspraxis.de/meldungen/1/17/homoeopathie-zerstoert-krebszellen/
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20043074
Ich bin sicher, Du findest Deinen Weg und drücke Dir fest die Daumen.
Liebe Grüße
Carmen
. . . Es fand dann eine Info-Veranstaltung zum Thema "Chemo-Therapie was nun?" in diesem Krankenhaus statt, die ich besuchen sollte.
Man kann sich nicht vorstellen, wie es dann zugeht. Es waren 4 Ehepaare dort, deren Frauen von Brustkrebs betroffen waren. Sie saßen mit starren Gesichtern, wie Marionetten dort und hörten sich an, was mit der Chemo auf sie zukommen würde. Alle waren völlig ergeben... hatten sich für die Chemo- und Strahlentherapie entschieden . . .
. . . alle, die dort saßen, werden diese Behandlungen über sich ergehen lassen.
Ich muss immer wieder daran denken...
:top: na da hatten die aber in dieser Klinik mal einen ganz schlechten Tag - rein statistisch gesehen - 5 Frauen und 1 sagt NEIN :yau:
Liebes FerreroKüsschen, das haste jut jemacht . . . lass Dich nicht beirren.
. . . Mit der Stärkung des Immunsystems habe ich bereits begonnen. Habe einen Heilpraktiker, den ich schon vor der Krebserkrankung kannte. Er hat mir bei meinem ersten Besuch nach der Operation Selen gegeben und eine Spagyrik zur Steigerung des Immunsystems . . .
Mit der Spagyrik beschäftige ich mich schon einige Zeit und es ist immer wieder spannend was da in Bewegung kommt. Spagyrische Mittel sind schon deshalb sehr hilfreich, weil sie eine eventuelle homöopathische Behandlung nicht stören. Ich starte gerade eine ausleitende Kur mit Solunaten - morgen ist Neumond (im Widder :zwinker:) also der beste Zeitpunkt für einen Neubeginn.
Bei Menschen die gerade geschwächt sind ist es aber besser vor dem Entgiften/Ausleiten einen Aufbau zu machen. Und bei ganz schlechtem Allgemeinzustand macht man das im Wechsel. Bei zunehmenden Mond eine Aufbaukur, bei abnehmenden Mond eine Ausleitung . . . in diesem 2wöchigen Rhythmus macht man mehrere Monate weiter.
Gut dass Du einen Heilpraktiker Deines Vertrauens hast :icon_wink:
@ Britta, bitte, bitte, lass mir die Natur leben, ich liebe sie sehr und verdanke ihr meine Lebensfreude . . .
Keine Sorge :grin: es ging ja um was ganz anderes, und darauf hatte ich Bezug genommen, dass eben Mutter Natur es auch nicht immer gut mit uns meint . . . aber eh man sich versieht ist etwas aus dem Zusammenhang gerissen und ich muss mich verteidigen :gruebel: :bgdev:
LG
Britta . . . [fast] immer im Einklang mit der Natur :grinsevil:
FerreroKüsschen
13.04.10, 20:47
Vielen Dank für die vielen tollen Informationen und guten Wünsche.
Bin sooooo dankbar dafür.
Liebe Grüße
FerreroKüsschen
Hallo,
hier die Meinung zur Chemotherapie, gefunden bei Windstosser:
Bleiben Sie skeptisch, wenn Sie das Gefühl haben, es werde Druck auf Sie ausgeübt, irgendeine Therapie, insbesondere aber eine Chemotherapie, zu akzeptieren. Äußerungen wie: „Wenn Sie diese Therapie nicht durchführen lassen, haben Sie keine Chance mehr" oder "Dann leben Sie nur noch kurze Zeit" müssen als unseriös und irreführend bezeichnet werden, zumal wenn sie in vorwurfsvollem oder gar drohendem Ton vorgehalten werden. Ebenso sollten vielversprechende Lobreden über die Erfolgsaussichten einer bestimmten Therapie skeptisch werden lassen. Seien Sie sich immer bewußt, daß Ihnen ein Arzt oder eine Ärztin - mögen auch noch so viele Titel und Würden vor dem Namen stehen - eine bestimmte Therapie immer nur empfehlen kann. Lösen Sie sich von der Vorstellung, Sie müßten etwas tun oder über sich ergehen lassen, weil es von dieser oder jener kompetenter Stelle so angeordnet wurde. Besonders tragisch ist die von völlig falschen Voraussetzungen ausgehende Motivation: "Ich beuge mich dieser belastenden Therapie aus Rücksicht meinen Kindern und meiner Familie gegenüber".
Die Ursachen der Krebserkrankung im allgemeinen, individuellen Falles im besonderen, sind auf allen hierfür relevanten Ebenen nicht oder nur ahnungsweise bekannt. Man wird aber annehmen dürfen, daß Chemotherapie nichts ändern kann an den seelischen und körperlichen Störungen, die der Geschwulstbildung vorausgegangen sein müssen, um sich sodann erst physisch zu manifestieren. Sie hat einzig und allein die Aufgabe und Fähigkeit, maligne Zellen zu schädigen oder abzutöten. Dies kann in gewissen Fällen durchaus eine Hilfe sein, besonders wenn sich das therapeutische Konzept nicht nur darauf beschränkt, sondern dem Kranken zusätzliche Verbesserung seines Allgemeinbefindens und seiner körpereigenen Abwehr vermittelt. In anderen Fällen jedoch kann durch die einverleibten Zytotoxine die ohnehin schon schwierige Situation weiter verschlechtert werden. Dann helfen weder dem Therapeuten noch dem Patienten die Versicherungen und das Bewußtsein, die Behandlung nach den "neuesten, onkologisch gültigen Standards" durchgeführt zu haben.
Voraussetzung und Basis für die Empfehlung oder Ablehnunge einer Chemotherapie sollte - wie oben angegeben - immer ein ausführliches Arzt-Patientgespräch sein, bei dem der Patient jede Möglichkeit hat, seine Fragen zu stellen und sich auszusprechen, der Behandler seinerseits den Patienten mit allen seinen Wünsehen, Ängsten und Hoffnungen kennenlernen sollte, nicht nur hinsichtlich seiner letzten Endes doch sehr abstrakten, klinischen und diagnostischen Daten.
So geschieht es nicht selten, daß wir bei gleicher Diagnose, was Tumorart und -stadium betrifft, im einen Fall mehr zu- im anderen mehr abraten hinsichtlich einer vorgesehenen Chemotherapie. Ähnliches gilt übrigens auch für Bestrahlungen und für Hormontherapie. Die Durchführung jedweder Therapie gegen die "innere Stimme" sowohl des Behandlers als auch des Patienten - nicht zu verwechseln mit der Angst vor kurzfristigen, therapeutisch beeinflußbaren Nebenwirkungen - ist kaum je wirklich erfolgreich.
Es ist zu hoffen, daß in Zukunft die gesunde kritische Haltung der Patienten zu- und die reine "Anordnungsmedizin" bei einem großen Teil der Ärzteschaft abnimmt."
Quelle: http://www.windstosser.ch/museum/manuskript/allgem_u_historisch/06_2.html
Einige Stichworte wurden noch nicht genannt:
Misteltherapie
Kohlauflagen (sehr wichtig)
Cannabis
Mentale Ursachen und Hilfen
FerreroKüsschen
15.04.10, 16:05
Hallo Hemi,
Deine Informationen heute kamen wie bestellt. Gerade heute hatte ich einen Anruf meiner Frauenarztpraxis. Die Ärztin hat über die Klinik erfahren, dass ich die Strahlentherapie abgesagt habe. Hat wohl für viel Aufregung gesorgt. Selbst die Angestellte, die mich anrief, war zutiefst entsetzt.
Nun muss ich Montag zu einem Gesprächstermin bei ihr vorbei kommen. Sie wird sich durchsetzen wollen, dass ich mich doch noch zur Bestrahlung und antihormonellen Therapie entschließe.
Muss mich gut auf das Gespräch vorbereiten. Habe ja zum Glück schon viele Hilfestellungen bekommen.
Liebe Grüße
FerreroKüsschen
Liebes FerreroKüsschen (schöner Name),
es freut mich, dass ich genau im richtigen Augenblick das Richtige gepostet habe.
Ganz wichtig, lasse Dich nicht von uns beeinflussen und von mir schon gar nicht. Es sind nur Stichworte und keine Empfehlungen, denn ich bin keine Medizinerin, habe selbst kein Krebs, sondern habe nur beide Eltern mit Krebs begleitet und gepflegt, Wichtig ist Deine innere Stimme, denn sie ist für Dich die überzeugenste.
Ich würde für MICH keine Strahlentherapie bei Brustkrebs machen, denn Röntgenstrahlen sind Krebserzeugend, sie Tschernobyl oder Dr. Röntgen.
Nachdem die Hormonersatztherapie für Wechselbeschwerden eingesetzt wurde, stellte man nach einigen Jahren auch dort erhöhte Krebserkrankungen fest. Ob dieses vergleichbar ist, weiß ich leider nicht genau, da ich mich mit Hormontherapie am schlechtesten auskenne.
Ans Herz legen möchte ich Dir allerdings die Kohlauflagen, da sie garantiert unschädlich sind und es hier im Forum schon 2 Menschen gibt, die sich damit erfolgreich behandelt haben. Außerdem isr diese Therapie mit jeder anderen Therapie kombimierbar. Schaust Du hier. (http://www.krebsforum-lazarus.ch/forum/showthread.php?t=23)
Dieses wäre für mich allerdings nicht die alleinige Therapie.
Nach meiner Meinung müssen zusätzlich immer 2 Ebenen bedient werden.
1. Ernährung
2. Mentaltherapie
Dieses sind nur Oberbegriffe und außerdem entscheidest Du selbst.
Ich hoffe wir überfordern Dich nicht mit der Vielzahl der Angebote.
Wähle selbst aus, frage genauer nach oder fordere weitere Alnernativen ein. Oder sage Stop ich bin überfüttert und brauche eine Pause.
Vielleicht fragst Du auch mal einen Radiologen, ob er selbst für SICH eine Bestrahlung im Falle einer Krebserkrankung machen würde.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen für Deinen Termin, damit wirklich DEIN Wille geschieht,
Im Zweifelsfall kannst Du Dir auch immer Bedenkzeit erbitten und Dich dann bei einem anderen Arzt oder sonstwo schlau machen.
Gruß Hemi
Hallo,
hier die Meinung zur Chemotherapie, gefunden bei Windstosser:Quelle: http://www.windstosser.ch/museum/manuskript/allgem_u_historisch/06_2.html
Liebe Hemi,
da hast du FerreroKüsschen inhaltlich tatsächlich etwas sehr Kompetentes zum Arzt-Patientengespräch bei abgelehnter Krebs-Standard-Behandlung mit auf ihren Termin mit gegeben.
Die Art und Weise, wie man bei mir und heute bei FerreroKüsschen auf solche Patienten-Entscheidungen reagiert, bestätigen die Berechtigung zu Dr. Windstosser's Anmerkung.
Hemi, dieser Beitrag des Windstosser-Zitat's zur nicht allseits allgemein gültigen Krebsbehandlung für alle Krebspatienten der auch noch so modernen Medizin mit allen Titeln vorne dran, ist immer noch brandaktuell.
DRUCK MACHEN IST UND BLEIBT UNSERIÖS!
FerreroKüsschen, ich darf Hemi's Beitrag hier durch eigene Erfahrung auch aus heutiger Erfahrung noch begrüßen.
Lieber Gruß
Lena
p.s.: bei Tumoren, die Kohlwickel im Wechsel mit den Lehmwickeln nach einem anderen, sehr nennenswerten Schweizers, Dr. Alfred Vogel
Hallo Hemi,
Deine Informationen heute kamen wie bestellt. Gerade heute hatte ich einen Anruf meiner Frauenarztpraxis. Die Ärztin hat über die Klinik erfahren, dass ich die Strahlentherapie abgesagt habe. Hat wohl für viel Aufregung gesorgt. Selbst die Angestellte, die mich anrief, war zutiefst entsetzt.
Nun muss ich Montag zu einem Gesprächstermin bei ihr vorbei kommen. Sie wird sich durchsetzen wollen, dass ich mich doch noch zur Bestrahlung und antihormonellen Therapie entschließe.
Muss mich gut auf das Gespräch vorbereiten. Habe ja zum Glück schon viele Hilfestellungen bekommen.
Liebe Grüße
FerreroKüsschen
Liebe[s] FerreroKüsschen,
mach Dich auf was gefasst :grin: das Angstmachen hat Tradition.
Ich kann Dir nur aus meiner eigenen Erfahrung raten: bitte keine Diskussionen. Deine Ärztin hat ihren Standpunkt und glaubt es ist die Wahrheit, also ist aus ihrem Blickwinkel nachvollziehbar, dass sie Dich zu so einer Behandlung drängen und zur Unterstreichung ihrer Argumente auch schweres Geschütz auffahren wird. Wenn sie was von Heilpraktiker, Alternativmedizin und/oder das hab ich aus dem Internet hört, sieht sie sich ziemlich wahrscheinlich herausgefordert Stellung zu beziehen. Oder sie ist vernünftig :rolleyes: so was solls ja auch geben - und sie kann damit umgehen, dass Du eine kompetente Patientin bist, die selbst über sich entscheidet.
Richte Dich darauf ein, dass das für Dich auch eine Entscheidung ist, welchem Arzt Du zukünftig Dein Vertrauen schenken willst . . . eventuell musst Du Dich auf die Suche machen.
Versuch das auf ein sachliches Niveau zu setzen, eine Entscheidung - wie immer sie für Dich ausfällt - braucht Zeit und will wohlüberlegt sein. Genau mit diesem Zeitargument wird aber erfolgreich Druck aufgebaut und man tut so, als wenn ein Nichtentscheiden zu den schlimmsten Nachteilen führt, weil man irgendwas versäumen könnte. :bindagegen:
Lass Dir keine Angst machen . . . ich wünsche Dir gutes Gelingen und denke an Dich . . . solche Situationen sind bei mir übrigens immer genau der Moment, wo ich zu meinen kleinen magischen Helferleins greife :bgdev: Ich hänge mir meinen schwarzen Turmalin (http://webplaza.pt.lu/public/andre/turmaline.html#Schwarzer%20Turmalin%20(Sch%F6rl)) um den Hals und mache vorher noch eine kleine Abgrenzungsübung :smilingplanet:
LG
Britta
Lindenblüte
18.04.10, 16:08
Hallo Ferrero-Küsschen,
Du musst überhaupt nichts. Du hast Deine Entscheidung getroffen. Du musst Deinen Standpunkt nicht begründen. Du musst auch nicht zu dieser Ärztin gehen.
LG
Lindenblüte
FerreroKüsschen
18.04.10, 17:13
Liebe Cecile,
ganz genau das war die Aussage: Frau Dr. möchte dafür sorgen, dass Sie nichts versäumen. Hast wirklich genau die richtige Formulierung getroffen.
Ich bin nach wie vor sicher, dass ich die Therapien nicht über mich ergehen lassen werde. Könnte auf gar keinen Fall damit umgehen, dass ich gegen meine innere Einstellung, meinem Körper so geschadet hätte. Bekomme schon bei der Vorstellung Schüttelfrost.
Lieb, dass Du morgen an mich denken wirst. Wird mir Kraft geben.
Liebe Grüße
FerreroKüsschen
FerreroKüsschen
18.04.10, 19:21
Hallo Lindenblüte,
würde mich wirklich gern drücken. Aber die Frauenärztin begleitet mich schon seit vielen Jahren durch dick und dünn. Würde sie nur ungern verlieren.
Hoffe, dass sie meine Einstellung akzeptieren kann. So wie ich sie kenne, wird es ihr nicht möglich sein.
Liebe Grüße
FerreroKüsschen
FerreroKüsschen
19.04.10, 18:05
Ziemlich angeschlagen melde ich mich zurück. Die Auseinandersetzung hat mich doch ziemlich geschafft! Muss sagen, dass die Ärztin sehr anschaulich aus ihrem reichen Erfahrungsschatz mit Krebspatienten berichten konnte... meine Güte, war das herbe!
Aber gute Argumente für die anstehenden Therapien hat sie nicht gefunden. Jedenfalls keine, die mich überzeugt hätten.
Nun bleibe ich also auf dem eingeschlagenen Kurs. Muss aber sagen, dass es mich einiges an Kraft gekostet hat, diese Diskussion zu führen und die ausgeteilten Tiefschläge einzustecken.
Allen, die mir lieb geschrieben haben und an mich gedacht haben, meinen Dank.
Werde noch ausführlicher berichten.
Liebe Grüße
FerreroKüsschen
Nun bleibe ich also auf dem eingeschlagenen Kurs. Muss aber sagen, dass es mich einiges an Kraft gekostet hat, diese Diskussion zu führen und die ausgeteilten Tiefschläge einzustecken.
Grüße dich FerreroKüsschen in deine letzte Etappe,
deinen Therapieweg nach OP zu gehen. Frage sie lieber mal, was sie dir an Therapie noch zu bieten haben, wenn sie dich trotz anderer 'unvollständiger' Krebsstatistiken für Chemo und Bestrahlung nicht gewinnen können.
Freue dich auf deinen Weg. WERDE MIT FREUDE GESUND. Ich kenne dein Gemüt nicht. Nach den OP's kommt das Lesen, Suchen und Finden. Es gibt weltweit zahlreiche Wege, den Krebs hinter sich zu lassen.
Noch wichtiger an Selbsterfahrung kann das Abtenteuer werden, dir wieder selbst zu begegnen und dich wieder an dir selbst zu erfreuen.
Atme nochmals tief durch. Immer wenn die geschürte Angst hoch kommt, besinne dich auch auf die Ärzte, die andere Erfahrungen aus- und ansprechen.
Den Weg, den du an Therapie jetzt für dich findest, wirst du ohne die bisherigen Ärzte gehen. Es liegt mit an dir, wie er sein wird und was er für dich sein kann.
"Die Begrenzungen existieren nur in unseren Gedanken." Für deine neue Weite ohne Angst und Pein, mit den richtigen Veränderungen, damit die Ursache verabschiedet werden kann.
Liebe Grüße
Lena
FerreroKüsschen
22.04.10, 12:22
Liebe Lena,
magst Du mir von Deinem Weg erzählen? Wie hast Du von Deiner Krankheit erfahren? Und welche Therapien haben Dir geholfen?
Finde es so schön, Dich so zuversichtlich zu erleben.
Wünsche Dir einen schönen Tag.
Gruß
FerreroKüsschen
Hallo:-
Interessiert lese ich mit, ohne selbst von Brustkrebs (auch bei Maennern moeglich) betroffen zu sein.
Das erste Mal, dass ich mich ueber Brustkrebs informiert habe, war beim Lesen von Ivonne Wussows Buch "Mit mir nicht! Diagnose Bruskrebs". Das hat mich sehr beeindruckt, wie eine Frau hier den Mut aufgebracht hat, zu ihr dringend angeratenen radikalen Therapien "Nein" zu sagen. Sie listet in ihrem Buch auch im Anhang alle ihr bekannten alternativen Therapiemoeglichkeiten auf. Es sollte aber jeder mit sich selbst ausmachen, ob er einen dieser Wege gehen will.
Womit ich ueberhaupt nicht klar komme, sind Saetze wie
"Wenn es tatsächlich so ist, dass ein Tumor vom Körper nur gebildet wird, damit dieser ihn bei seiner Entgiftungsarbeit unterstützen kann", ich glaube von Lena. Aber das koennte Thema eines anderen Beitrags sein.
In meinem Fall hoere ich mir die (radikalen) Behandlungsvorschlaege meiner Urologen hoeflich an, d.h. ohne streitbare Auseinandersetzung, befolge sie aber nicht. Bin schon lange gut gefahren damit. Chemotherapie mag (zu 50%) voruebergehend das Krebsvolumen reduzieren, heilt aber nicht. Ist Abbau der Substanz.
Alles Gute, Reinardo
FerreroKüsschen
22.04.10, 23:21
Hallo Reinardo,
würde mir wünschen, ich hätte mich auch etwas früher mit dem Thema Brustkrebs auseinander gesetzt. Und nicht erst, seitdem es mich persönlich betrifft. Ich wäre dann vielleicht nicht so hilflos und mit allem überfordert gewesen. Konnte nach der Diagnose und dem enormen Zeitdruck, der gemacht wurde, gar nicht mehr klar denken. Geschweige denn, Entscheidungen treffen. Musste ich auch gar nicht, alles wurde für mich geregelt: innerhalb von 4 Tagen war die Aufnahme im Krankenhaus und 1 Tag später die 1. OP.
Bin nur froh, dass ich nach der "Verordnung" der nachfolgenden Therapien irgendwann wieder zu meinem klaren Menschenverstand zurückgefunden hatte. Man konnte nicht mehr nur mit dem Druckmittel Angst arbeiten. Obwohl es wieder ganz massiv eingesetzt wurde, als ich die Therapien nach und nach abgesagt hatte.
Leider ist Yvonne Wussow an ihrer Krankheit gestorben. Hab keine Ahnung wie ihre Krankengeschichte verlaufen ist.
Werde mich bemühen, Menschen wie Lena zu kontaktieren. Sie hat mir bisher sehr viel Mut gemacht.
Dir auch alles Gute
FerreroKüsschen
Chemotherapie mag (zu 50%) voruebergehend das Krebsvolumen reduzieren, heilt aber nicht. Ist Abbau der Substanz.
Reinardo,
am interessantesten war es stets die alternativen Therapien zu verfolgen, die nach der Chemo statt gefunden haben. Das sind dann die Wege, die unbevormundet und ohne Drohungen gegangen wurden.
Meine Therapie basierte auf Immunabwehr, diese schloss sowohl Bestrahlungen wie Chemo von selbst aus - da entgegen wirkend.
Wir kommen allesamt mit irgend etwas nicht klar. Das ist völlig normal, so lange ein breites Spektrum übrig bleibt, das einem jeden Individuum seinen eigenen Weg durch Finden des Gesuchten offenbart.
Dir alles Gute Reinardo mit deinen Urologen!
Gruß
Lena
magst Du mir von Deinem Weg erzählen? Wie hast Du von Deiner Krankheit erfahren? Und welche Therapien haben Dir geholfen?
Liebes FerreroKüsschen,
entgegen deiner Ängste, die niemals die Oberhand gewinnen sollten :
Meinen Weg, einer von vielen, verdanke ich meiner Grundüberzeugung, dass Krebs überlebbar ist. Dank zahlreicher Autobiografien, gelesen Jahre vor eigener Diagnose.
Meine Krankheit : habe ich wachsen sehen, mehrere Monate bevor ich aus familiären Gründen dazu bereit war, mich der zeitaufwendigen Behandlung zu widmen. Meine körperliche Folge der Sterbebegleitung meines Vaters. Zwei Monate lang, tagtägliche Angst und Panik dabei zu versagen, die ich nur aufkommen ließ, wenn ich mit mir alleine war. Nebenbei wuchs ein Tumor sichtbar groß heran. Weitere zwei Monate später, nach Erledigung all dessen, wozu ich mich selbst verpflichtet fühlte, folgte genau das,
was Reinardo als so mutig bei Frau Wussow anmerkte, als mir selbstverständlich. Es ging um meinen Körper, meine Zellen und vor allem, um meine Entscheidung welchen Therapieweg ich dazu akzeptiere und welchen nicht. Das tat ich Reinardo nur halbwegs gleich, ich blieb freundlich und sagte dennoch in völlig ruhigem Ton, dass das "volle Programm" so bei mir nicht läuft, egal was der Herr Professor dazu anordnet und was nicht.
Alle Bedenken, die ich zu diesem Zellgiftangebot hatte, wurden kategorisch abgeschmettert. Diese Bevormundung in der Krebstherapie verweigerte mir jegliche eigene Entscheidung dazu. Zu dem Zeitpunkt war ich noch so unerfahren, dass ich davon ausging, dass man mir bei dieser Uneinigkeit zumindest andere Ärzte oder Therapien nennen würde.
Das übereilte Drängen auf einen OP-Termin, half mir, mich noch rechtzeitig auf das Streuen entfernter Primätumore zu besinnen. Dies alles jedoch erstaunte mich derart, dass ich mich mit der Chemo befasste von den Doktorarbeiten bis zu den Herstellern der infrage kommenden beiden Mittel. Gleichzeitig jedoch, war ich bereits auf der Suche nach Frauen, die dieser Zwangstherapie ähnlich unüberzeugt gegenüber standen wie ich selbst. (Diese fand ich dann auch, bald wie von selbst.) Es waren Autobiografien, Lebensberichte, persönliche Gespräche und Telefonkontakte. In diesen Berichten suchte ich das verbindend Gemeinsame ; er hatte stets etwas Mentales als erfoglreichen Anteil.
"Krebs, mit natürlichen Mitteln heilen, das geht nicht!" war die mich am meisten motivierendste Aussage der Onkologie. Danach setzte sich die drohende Angst- und Panikmache unter Druck machen fort.
Die wichtigste Erfahrung jedoch, das Buch von Eli G. Jones aus China zu erhalten.
Dieser Homöopath heilte ein Leben lang erfolgreich Krebs der verschiedensten Arten auf einer für seine Zeit, erstaunlich ganzheitlichen Basis. Das, was wir heute als ‘Blockaden’ bezeichnen, konnte er noch durch richtiges Pulsmessen feststellen, so wie es alte Ärzte der TCM noch weiter geben.
Frau Simonton stellte in den Büchern ihres Mannes etwas heraus, was sich mir bald als Schlüssel erwies. Das in ihren Fallbeipielen entscheidend Erkannte war: Wie habe ich vorher über die Diagnose gedacht und wie reagiere ich selbst auf diese.
Thomas Betz liefert anschauliche Alltagsbeispiele dafür, wie wir unsere innere gedankliche Überzeugung zur alltäglichen Wahrheit werden lassen. Das ist wie mit der Politik: Lügen, die man uns lange genug immer wieder wiederholt, nehmen wir als unzensiert eigene Wahrheit auf. Robert C. Beck, Frau Simonton und Dr. Schuppert zeigen mit auf, dass sich bei Krebs teils unbewusste Todeswünsche verbergen. Auch wenn dies hier zu weit führt, mir half es, deutlich das Selbstheilungspotential zu erkennen, das ich von Anfang an in mir hatte.
Ich erfuhr immer mehr von Tumoren, die wachsen und die der Körper auch selbst wieder abbaute oder auch verkapselte, nachdem die lieblose oder den Körper sehr stark belastende Ursache behoben wurde.
Die Aussage eines Arztes: "An diesem Tumor werden Sie nicht sterben." verstand ich erst, als ich auf meinem Weg blieb. In Sachen Krebs orientierte ich mich, seit Jones nur noch an den erfolgreichen Berichten, Dokumentationen und Veröffentlichungen.
Aus den USA und Mexiko las ich die spannende Geschichte des verschwiegenen Durchbruchs der Laetrile, vor allem jedoch die Lebens- und Leidensgeschichte der Herren Krebs (Vater und Sohn), zu einer Zeit als sich das Kapital bereits dem Wirtschaftsfaktor Krebs bemächtigte.
Noch interessanter waren die Berichte zum Verhalten der Krebszellen, wenn sie auf die Amygdalin-Tretminen stossen. FerreroKüsschen, in USA und Mexiko wird B17 (Laetrile, Amygdalin) noch heute von Ärzten empfohlen ; bei uns kennen das wohl nur die HP.
Neben Rohkost mit Säfte-Kur und enormer Vitaminzufuhr, war es meine Haupttherapie auf Medikamentenbasis. Ich vertrug die bis zu 60 bitteren Aprikosenkerne bestens, mochte nur den Geschmack nicht und stieg auf Tabletten um. Es folgten Amygdalin-Ampullen um den Blutspiegel darauf einzustellen.
Heute bin ich eine B17-Krebserfahrung mehr. Ich danke dieser Diagnose überhaupt für zahlreiche, gute menschliche Begegnungen als Lebensgeschenk meiner Krise, ehe ich mich selbst wieder auf meine innere Mitte konzentrierte. Tumore haben ihren eigenen Zyklus und ein jeder seinen einen Reifeprozess hinter sich, bevor sie den Körper wieder verlassen. Frau Johanna Budwig beschrieb es zutreffend, das was man weltweit schon darüber wusste. Diejenigen, die Tumorerfahrungen hatten, waren allzuoft keine Mediziner.
Liebe ist auch ein Teil des Weges. Lebensfreude war mein Lebensgeschenk. Naturverbunden wie ich bin, führte mich meine innere Stimme dazu, nichts Unnatürliches für meinen Körper zuzulassen. Ihm gegenüber bin ich selbst verantwortlich. Heute danke ich demütig für die Ruhe und Angstlosigkeit ihr gefolgt zu sein. Was meinen Vater anbelangt, so erlaube ich es mir jetzt, um meinen beendeten Lebenszyklus zu trauern, wenn auch bislang ohne Weinen.
Ein mir zuvor unvorstellbares Ereignis trat ein, als ich mich dem mir unbewussten Festhalten an Wut und Nichtvergessen stellte, um sie aufzulösen. Bei einer Therapie-Erfahrung, wie das Forenmitlgied Hans-Jürgen sie kennt, verabschiedete sich das Fatigue-Syndrom. Ich war so verblüfft, dass ich diesen Möglichkeiten seither mit Interesse begegne.
Fern ab von Skeptikern und negativ denkenden Menschen sehe ich JETZT meinen Traum sogar mehr als erfüllt. Übrigens, Lothar Hirneise hat recht, ich verdanke dem Krebs tatsächlich diese erweiterte Lebensqualität.
Liebes FerreroKüsschen, ich weiß, dass du dich für deinen Weg selbst entschieden hast, und mein Weg nichts damit zu tun hat. Dass er begehbar ist, das bezeugen immer mehr Menschen, auch hier im Forum. ( Wenn auch teilweise ignoriert.) Er war es schon gestern, ist es heute noch und wird es morgen wieder sein. "Die Wahrheit kommt immer ans Licht."
Dein für dich richtiges Handeln wird sich dir genauso erschließen, wie all denjenigen, die ihre sie unterstützenden Selbstheilungskräfte auch für sich selbst zulassen können.
FerreroKüsschen, das ist mein eigenverantwortlicher Weg. Für mich selbst neu entdeckt mit dem Befassen mit Eli G. Jones und Dr. Windstosser. Getragen durch: das Erkennen sinnloser (Arznei-)Mittel-Verbote, beharrlicher Stagnation gegenüber dem Recht des Krebspatienten auf bereits erfolgreich angewandte Komplementärtherapien, dem konsequenten Ignorieren überlender zum Sterben Entlassener, dem entmündigenden Satz : « … ersetzt keine ärztliche Behandlung » mit der erfolgreichen Einschüchterung derer, die tatsächlich etwas zu Krebsbehandlungen beizutragen hätten.
In meinem Falle zugunsten der Brustkrebs - 0-8-15-Therapien dank ISO zertifizierter Brustzentren.
Alles Liebe in deine eigenen Tage
Lena
FerreroKüsschen
05.05.10, 22:13
Hallo,
wollte mich mal wieder melden. Hab lange nichts von mir hören lassen. Bin nach wie vor auf der Suche nach alternativen Behandlungsformen.
Zu meiner Frauenärztin werde ich wohl nicht mehr gehen. Das Vertrauen zu ihr ist im Moment ziemlich erschüttert.
Bin also seit meiner überstürzten Operation nicht mehr ärztlich versorgt. Keiner kümmert sich darum, wie es weiter gehen soll.
Habe bei einem Verein für biologische Krebstherapien angerufen und konnte mit einer sehr netten Ärztin sprechen. Der Verein hat mir Informationsbroschüren zukommen lassen. Ich habe meinen Entlassungsbericht aus dem Krankenhaus (hatte mir zum Glück eine Kopie des Berichtes für die Frauenärztin kopiert) an den Verein geschickt.
Man hat mir zugesagt, dass ich dann eine Auswertung durch die Ärztin bekommen würde. Es wird mir gesagt, welche Therapien für mich gut anwendbar sein werden und auch, ob die vorgeschlagenen Therapien, wie Chemo, Bestrahlung und Antihormontherapie für mich überhaupt geeignet gewesen wären.
Bin mal gespannt auf den Bericht.
Werde wieder berichten.
Liebe Grüße
FerreroKüsschen
Bin also seit meiner überstürzten Operation nicht mehr ärztlich versorgt. Keiner kümmert sich darum, wie es weiter gehen soll.
Liebes FerreroKüsschen,
freue mich über deine Rückmeldung hier.
Ja, das sind wir alle nicht mehr, die wir diesen Weg gegangen sind. Die eigentliche Schande in unserem Gesundheitssystem, das in der Behandlung den Patienten völlig übergeht.
Ich wünsche mir, dass sich außer mir hier noch andere mit dergleichen Erfahrung melden. Von ihrem Weg berichten und ihren heutigen Gedanken dazu.
Freue mich über die freundliche Ärztin der biologischen Krebsabwehr und ihre Therapievorschläge für dich.
Bitte, lies dich hier im Forum noch weiter durch. Dank Carmen's super Link's wirst du noch vieles an Info finden werden, was dir sofort intuitiv zusagt, wenn es darum geht, das Blut und die Lymphe freizuhalten - und über diese die Gewebe.
Ob du dir die Rohkost mit nur Gemüsesuppen und 2 Mal täglich Budwig-Quark, nebst Gemüsesäfte (rot und grün) getrennt frisch gepresst, antun willst, überlasse ich dir. Ich erhielt striktes Verbot rotes Fleisch zu verzehren. Vom Weißen esse ich immer nur noch Fisch. Ebenso strikt war mein Verbot bezüglich Kuhmilchprodukte; die besonders bei Brustkrebs Krebszellenwachstum fördern. Ziegenmilch und Ziegenkäse mag ich beides sehr! Ziegenjoghurt und -quark gibt es auch schon. Leider noch keine Butter, von der meine Mutter ein Leben lang "vorschwärmt". Zum Zuckerstoffwechsel der Krebszellen folgt das obligatorische Weißbrotverbot (Kohlenhydratverbot, alles Mehlige, alles Süße) und alle Transfette. Dafür reichliche Mengen von guten Ölen. Ja, du hast richtig gelesen!
Im Gegensatz zur OP mit der Standardtherapie davor und danach, bei den so genannten „Therapieverweigerern“ (was wir allesamt so nicht sind, wir erhalten nur nicht die berechtigt mündig auserwählt Gewünschte!) folgt jetzt erfahrungsgemäß eine alternative Langzeittherapie.
Die Krankenkassen machen da willentlich nicht mit und die Ärzte sind ihrer einst ärztlichen Therapie enthoben; durch die gesetzliche Pflicht darauf getrimmt, weiter an die Gynäkologie zu verweisen (überweisen).
Die gesundheitliche Verantwortung für weitere Mammografien oder Biopsien trägt die Krebspatientin selbst. Ich komme nicht umhin, besonders darauf hinzuweisen, dass für nichts des so alleinig als Diagnose zugelassenen in irgendeiner Form gehaftet wird!
FerreroKüsschen, du wirst es bald erfühlen, was dir weiter hilft, finden wirst du es auch in diesem Forum. Bis der gesunde Menschenverstand das alleinige Monopol teurer Krebsmedikamente, bei den zahlreichen natürlichen Krebsmitteln als alleinig gesetzlich erlaubte Therapie entthront:
spezielle Misteltherapien mit und ohne ihre Kliniken, gleiches gilt für die Homöopathie (wie ich aus Berichten weiß), alle mit Krebs in Zusammenhang stehenden Vitamine (C + D3, beides hoch dosiert, B12), Bromelain-Kapseln und Selen, frischer Zitronensaft, Algentabletten, roter Reishi-Pilz, hoch dosierte Tee's aus gutem Grüntee und Rotklee-Blüten, das Naschen bitterer Aprikosenkerne, etc.
Mein inniger Wunsch für dich bleibt aufrecht stehen: WERDE MIT FREUDE GESUND!
Lieber Gruß
Lena
FerreroKüsschen
16.05.10, 13:33
Hallo,
habe nochmals mit der Ärztin der biologischen Krebsabwehr telefoniert, nachdem sie meine Befunde erhalten hatte. Diese Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V. findet man unter
www.biokrebs.de (http://www.biokrebs.de)
Sie hat eine zentrale Beratungsstelle in Heidelberg. Dort hat man einen Arzt als Ansprechpartner. Und das völlig unbürokratisch und kostenfrei.
Die Ärztin hat mir empfohlen, 1 Monat lang Enzyme einzunehmen, um die Immunabwehr zu stärken. Das Präparat heißt Karazym. Dann zusätzlich Selen. Ich sollte 2-3 jährlich eine Entgiftung durchführen und auch eine Entsäuerung. Infoblätter dazu habe ich zugeschickt bekommen.
Ich soll ihr noch das Ergebnis eines großen Blutbildes zukommen lassen. Dann kann sie sehen, ob noch andere Therapien anzuraten sind.
Kann mir jemand etwas zu diesen Ratschlägen der Ärztin sagen? Bin darüber ganz glücklich, weil es mir einen anderen Weg aufzeigt.
Werde mir die Enzyme besorgen. Selen nehme ich schon seit ca. 6 Wochen ein. Mit der Entgiftung werde ich mich mal näher befassen und auch mit der Entsäuerung.
Liebe Grüße
FerreroKüsschen
EX-SURVIVOR
16.05.10, 15:16
.
Hallo:-
Interessiert lese ich mit, ohne selbst von Brustkrebs (auch bei Maennern moeglich) betroffen zu sein.
Das erste Mal, dass ich mich ueber Brustkrebs informiert habe, war beim Lesen von Ivonne Wussows Buch "Mit mir nicht! Diagnose Bruskrebs". Das hat mich sehr beeindruckt, wie eine Frau hier den Mut aufgebracht hat, zu ihr dringend angeratenen radikalen Therapien "Nein" zu sagen. Sie listet in ihrem Buch auch im Anhang alle ihr bekannten alternativen Therapiemoeglichkeiten auf. Es sollte aber jeder mit sich selbst ausmachen, ob er einen dieser Wege gehen will.
Alles Gute, Reinardo
*************************************
Klar doch,
jeder Mensch muss für sich selbst entscheiden....:gruebel:
Was mich erschreckt ," Yvonne Wussow " ist mit 51 Jahren
an ihrer Krankheit verstorben,-
das ist noch zu früh.....
LG
Lissy
FerreroKüsschen
16.05.10, 23:21
*************************************
Klar doch,
jeder Mensch muss für sich selbst entscheiden....:gruebel:
Was mich erschreckt ," Yvonne Wussow " ist mit 51 Jahren
an ihrer Krankheit verstorben,-
das ist noch zu früh.....
LG
Lissy
Das ist wirklich viel zu früh!!!
Aber hätte sie durch Chemo und Bestrahlung länger leben können?
Keine Ahnung.
Liebe Grüße
FerreroKüsschen
Hallo F. Küsschen,
ich habe auch keine Ahnung, - wenn ich wüsste, was richtig oder falsch ist,
würde ich keine Sekunde zögern und dir das " passende Rezept " mitteilen, das darfst du mir glauben.
Aber überlege mal, " keiner hat in Wirklichkeit eine Ahnung ".
Es ist wohl für jeden kranken Menschen
" ein Sprung ins Wasser ". :gruebel:, vielleicht hast du einen Glauben
an die höhere Macht, dann müsstest du nicht soviel denken.
Bestimmt wird " deine Meinung, deine Einstellung, dein Handeln und Tun ", richtig sein.
Vertraue und höre auf dich, - sei achtsam ,was sagt dir deine innere Stimme ,- das kann schon ein paar Tage dauern,-
aber irgendwann im passenden Moment hast du die Eingebung, die für dich bestimmt ist.
Glaub´an dich, - hab Vertrauen zu dir selbst , du machst alles richtig was dich selber betrifft.
" Keiner kann das besser als DU "! :top::cool:
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und gebe dir ein großes Kraftpaket mit für deinen Weg. http://www.cosgan.de/images/smilie/liebe/h020.gif
http://www.animaatjes.de/bilder/g/gluckssymbole/luck00043.gif (http://www.animaatjes.de/bilder/gluckssymbole/1/luck00043.gif)
Liebe Grüße
Lissy
FerreroKüsschen
17.05.10, 14:08
Liebe Lissy,
schön, dass Du mir ein Kraftpaket schickst. Kann es gerade jetzt super gut gebrauchen! Bin nach all dem Negativen, was ich zugeordnet bekommen habe, nämlich ziemlich ausgelaugt. Das merkt man daran, dass ich mir einen dicken Infekt eingehandelt habe. Die Nebenhöhlen sind dick entzündet, die Ohren und der Hals sind auch betroffen. Komme gar nicht wieder durch...
Aber den Glauben an eine höhere Macht habe ich nie verloren. Du hast recht: jeder muss seinen eigenen Weg finden. Und diesen Weg kann man nur alleine und in der Überzeugung gehen, dass er richtig ist. Mir ist es nicht möglich gewesen, die verordneten Therapien zu machen. Für viele sieht das ganz anders aus. Wenn man von den schulmedizinischen Behandlungsformen überzeugt ist, sollte man auf sich hören und dort die Heilung suchen.
Wie Du schon gesagt hast: Keiner weiß, was richtig ist! Und ich schon gar nicht!
Ich wünsche Dir alles Gute.
Und vielen Dank für Deine lieben Wünsche.
Es grüßt Dich
FerreroKüsschen
. . . Bin nach all dem Negativen, was ich zugeordnet bekommen habe, nämlich ziemlich ausgelaugt. Das merkt man daran, dass ich mir einen dicken Infekt eingehandelt habe . . .
Vielleicht macht Dein Körper gerade das Richtige: Fiebertherapie :krankenbett01:
. . . Keiner weiß, was richtig ist! Und ich schon gar nicht! . . .
FerreroKüsschen :gruebel: den letzten Teil dieses Satzes kann ich so nicht stehen lassen :schlaumeier:
Stimmt! Keiner weiß wirklich, was richtig ist . . . und eben deswegen bist Du mit Deinem Gefühl im Vorteil: hör in Dich rein, lass Deine Intuition zu Dir sprechen.
Alles Liebe für Dich!
Britta
Grüße euch,
mit meinem nachfolgenden Heute-Fund, der zu Ferrero-Küsschen gut hier rein passt
(auch wenn mir Yvonne Wussow kein Begriff war, bis ich Reinardo's Beitrag las. Was soll's ..., zu Society-Presse-Berichten fehlen mir Glaube und Interesse.)
"Wunderbar, Sie haben alle Hoffnung fahren lassen."
"Angst ist ein Schatten, der andere Schatten erzeugt, etwa Besorgnis, Schrecken oder Reue.
Schatten werden im Unterbewußtsein dunkler, wenn unser Bewußtsein sich von ihnen abwendet.
Hoffnung lenkt den Geist von der Gegenwart ab, in der Frieden herrscht, und verleitet ihn dazu, über die Zukunft zu sinnieren.
Hoffnung ist, genau wie die Zukunft, eine Illusion.
Hoffnung hängt ebenso wie Glücksgefühle von Bedingungen ab.
Frieden ist nicht an Bedingungen geknüpft und immer da.
Nicht an Bedingungen geknüpft bedeutet, er ist frei von Dingen, Vorstellungen und Emotionen; frei vom Kampf der Gegensätze, von diesem richtig oder Falsch, von Geburt und Tod."
Wer kann sich das Frieden bringende, bedingungslose JETZT-Glücksgefühl einlassen ? (... damit die Schatten, die im Unbewussten dunkler werden, nicht auch noch als dunkle Schatten auf Befunden auftauchen.)
Die Wahrheit in diesem Zitat hat etwas stark Befreiendes!
Gruß
Lena
FerreroKüsschen
23.05.10, 17:38
Liebe Cecile,
genau das versuche ich. Seitdem die Diagnose Krebs mich wirklich überrascht hat und ich diese 2 Operationen überstanden hatte, suche ich meinen Weg. Aber irgendwie fällt alles mir noch ziemlich schwer. Bin leider bislang noch nicht richtig im Einklang mit mir. Nicht die Diagnose hat mich so umgeworfen, sondern alles was danach kam. Dieses sich ständig rechtfertigen müssen, dass man die Verantwortung für den Körper gerne allein übernehmen möchte. Und dann hat man mir wortwörtlich in der letzten Woche in einer Arztpraxis gesagt ich wäre ja kein "normaler Patient". Wollte eigentlich fragen, was denn wohl ein "normaler Patient" sei. Mir ist die Lust an solchen Auseinandersetzungen vergangen. Kann meine Kräfte besser nutzen. Ein dicker Infekt hat mich fast 3 Wochen ans Haus gefesselt. Hoffe, dass er mich zusätzlich von einigen Krebszellen befreit hat. Das wäre schon toll.
Aber wir lassen uns nicht unterkriegen und wenn ich vieles noch nicht weiß. Das was ich ganz genau weiß: die Therapien mit Chemo, Bestrahlung und antihormoneller Therapie würden für mich einfach nicht hilfreich sein können. Meine innere Ablehnung ist dafür zu groß.
Wünsche Dir schöne Pfingsttage.
Liebe Grüße
FerreroKüsschen
FerreroKüsschen
23.05.10, 17:46
Liebe Lena,
so gerne würde ich mich auf das Frieden bringende, bedinungslose JETZT-Glücksgefühl einlassen. Leider fällt es mir im Moment noch etwas schwer. Aber ich arbeite daran und danke Dir für Deine immer wieder lieben, tröstenden und Mut machenden Worte.
Dir ein schönes Pfingstfest.
Alles Gute
Liebe Grüße
FerreroKüsschen
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