Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Chemotherapie in der Lukasklinik
Es gibt Krebserkrankungen, bei denen der Patient von der Chemotherapie profitieren könnte. In der Lukasklinik wird folgendes empfohlen:
Chemotherapie, hormonelle Massnahmen und Bestrahlung
Alle diese Therapieformen werden nach der Massgabe: Soviel wie nötig, aber so wenig wie möglich, in die therapeutischen Entscheidungen einbezogen. Chemotherapie und hormonelle Massnahmen können ambulant in unserer Klinik durchgeführt werden, zur Bestrahlung ist eine Überweisung in ein anderes Spital der Region nötig. Es besteht also kein Grund zur Sorge, dass bei einem Aufenthalt in der Lukas Klinik wichtige Massnahmen versäumt würden.
Andererseits besteht auch nicht die Gefahr, dass diese mit starken Nebenwirkungen verbundenen Therapiemassnahmen ohne genaue Prüfung des Nutzen-Schaden-Risikos und ohne Berücksichtigung der persönlichen Wünsche und Prioritäten der Betroffenen eingesetzt werden. Ebenso entfällt die Gefahr, dass Ihnen eine aggressive Therapieform nur deswegen empfohlen wird, weil man "aus psychologischen Gründen" meint, Sie nicht ohne weitere Therapie lassen zu können.
Weitere Infos unter: www.lukasklinik.ch (http://www.lukasklinik.ch)
Gruss
Sam
Es gibt Krebserkrankungen, bei denen der Patient von der Chemotherapie profitieren könnte.
Hallo Sam,
da komme auf dich zurück mit der Frage, bei welchen Krebserkrankungen diese Therapien angeboten werden?
[QUOTE= Es besteht also kein Grund zur Sorge, dass bei einem Aufenthalt in der Lukas Klinik wichtige Massnahmen versäumt würden.[/QUOTE]
Als Krebspatient sehe ich europaweit nicht die Gefahr, dass diese angebotenen Therapien in irgendeiner Klinik versäumt werden, die das benannte Behandlungskonzept mit dem Patienten selbst zusammen stellt. So informativ und offen als möglich.
Mir ist bekannt, dass die Lukasklinik diese Kombi-Therapien sogar befürwortet. Dennoch führt das an der umfangreichen Patientenaufklärung nicht vorbei.
Gruß Lena
Liebe LenaMir ist bekannt, dass die Lukasklinik diese Kombi-Therapien sogar befürwortet. "Befürwortet" würde ich nicht sagen. Ich wurde während vier Jahren (im Rahmen einer Studie) in der Lukasklinik behandelt. Und es war von Anfang an klar, dass auf belastende Chemotherapien wenn immer möglich verzichtet werden soll. Aber nach zwölfjähriger Leukämiekarriere ist eines klar, dass ich ohne diese "Kombi-Therapien" nicht mehr am Leben wäre.
Lieben Gruss
Sam
nach zwölfjähriger Leukämiekarriere ist eines klar, dass ich ohne diese "Kombi-Therapien" nicht mehr am Leben wäre.
Hallo Sam,
ich freue mich, dass du es bist! Du hast mir die obige Frage gut beantwortet. Ich sehe 12 Jahre mit Leukämie als deine Über'Lebenskarriere an. Das darf doch hier mit Fug und Recht von mir angemerkt werden; auch im Hinblick auf die nun schon über 100 Jahre homöopathischen Krebsheilerfolge.
Also hat man diese Kombi-Therapie mit dir abgesprochen, du konntest von vorne herein mitentscheiden.
Die 4-jährige Studie mit der Chemo-Kombi in der Lukasklinik, wusstest du, ob du derzeit Placebo-Patient warst? Kennst du die Ergebnisse dieser Studie?
Du hast das völlig richtig gemacht und dür dich selbst richtig entschieden, sonst könntest du uns allen nicht von deinen 12 Jahren berichten. Von diesen möglichst viele Betroffene lesen mögen.
Lieber Gruß Lena
Liebe Lena
Die 4-jährige Studie mit der Chemo-Kombi in der Lukasklinik, wusstest du, ob du derzeit Placebo-Patient warst? Kennst du die Ergebnisse dieser Studie? Es ging um eine Studie mit Lymphom- und Leukämiepatienten. Die Patienten wurden ausschliesslich mit dem Mistelpräparat "Iscador" behandelt, welches ich weiterhin dreimal in der Woche spritze. Zusätzlich bekam ich mehrere Fiebertherapien. Die "Chemo-Kombi", wie du sie nennst, bildet die grosse Ausnahme und wird nur auf Wunsch durchgeführt. Zu meiner Zeit war dies noch nicht möglich.
Lieben Gruss
Sam
Hallo Sam,
ich freue mich, dass du lebst. Jetzt darf ich auch noch von einer Mistel-Therapie mit Iscador, die du, wie ich das Amygdalin, beibehältst. Wohl bemerkt, wir sprechen hier von Leukämie. Dies ehrt vor allem die Lukasklinik; von der ich trotz zahlreicher Kontakte bislang noch nichts Negatives erfahren habe.
Ich gebe zu, dass ich etwas erschrocken war, in den neuesten Berichten von Chemo-Therapie zu lesen. Du bestätigst mir immerhin, dass dies die große Ausnahme sei.
Sam, deine Fiebertherapien, wurden die stufenweise durchgeführt oder stets mit derselben Temperatur?
Ich möchte hier gerne noch anmerken, dass ich für bestimmte Therapien oder Kuren so meine eigene Bezeichnungen habe. Dies erleichtert es mir schnell auf das zurückzugreifen, was ich mir zur jeweiligen Krebsbehandlung abgespeichert habe. (So kam es leider auch zur ungewollten Bezeichnung der Begriff der Urkost, da ich diese Webseite nicht kannte!)
Auch auf die Gefahr hin, dass ich dich langweile, du hast etwas sehr Wichtiges mitzuteilen aus deiner Krebserkrankung, worauf ich dich nur inständig bitten kann, es mit anderen zu teilen. Du hast die richtigen Entscheidungen getroffen, und der Erfolg gibt dir recht!
Ich wünsche dir viel Glück und Lebensfreude in deine Tage! Bedanke mich im voraus für die Geduld, die ich noch in einem anderem Thread von dir erbitte.
Liebe Grüße aus dem alemannischen Sprachraum
Lena
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