Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie sich Menschen krank denken
Ein interessanter englischer Artikel über den Psychiater Simon Wesseley, der sich mit außergewöhnlichen Ansichten über verschiedene Krankheiten unbeliebt macht:
How people can think themselves sick (http://www.newscientist.com/article/mg20126997.000-how-people-can-think-themselves-sick.html?DCMP=OTC-rss)
Friedenstaube
18.03.09, 23:33
Schade... zu wenig Englischkenntnisse.. Aber das sich Menchen krank denken lassen erlebe ich leider tagtäglich..
Die allermeisten denken sich nicht selber krank.. sie kommen alleine gar nicht auf den Gedanken, dazu bedarf es "Werbung" dazu muss Angst her...
LG
FT
Also, ich habe den Artikel gelesen und bin eigentlich nicht einverstanden, was da steht. Wenn sich jemand krank fühlt, dann ist er auch krank, was aber nicht immer heißen muss, dass es etwas Ernsthaftes ist. Er ist aus dem Gleichgewicht geraten und muss dieses wieder herstellen. So jedenfalls ist meine eigene Erfahrung. Dass dann Ärzte unter Umständen den Beschwerden einen angstmachenden Namen geben, ist wieder eine andere Sache. Auch einer der Gründe, warum ich Ärzte meide.
Tschüß
jako
Friedenstaube
19.03.09, 00:15
Wenn sich jemand krank fühlt, dann ist er auch krank,
Ja, aber was ist dann mit den Diagnosen bzw. Verdachts-dingen wo der Mensch sich vollkommen gesund fühlt und nur andhand von Werten(Cholesterin usw. usf...) als krank eingstuft wird ?
Nun, soviel ich gelesen habe, werden oft auch Krankheiten angedichtet. Aber mag sein, dass Menschen unter Umständen etwas verdrängen wollen. Ich gehe nur von mir aus. Solange ich mich gesund fühle, ist es OK für mich.
Über alles andere kann ich nicht diskutieren. Weil es mich persönlich nicht angeht.
Tschüß
jako
Also, ich habe den Artikel gelesen und bin eigentlich nicht einverstanden, was da steht. Wenn sich jemand krank fühlt, dann ist er auch krank, was aber nicht immer heißen muss, dass es etwas Ernsthaftes ist.
Ich glaube, dass würde der interviewte Psychiater auch gar nicht bestreiten. Ihm scheint es eher um die Stigmatisierung zu gehen und im die engen Grenzen, in denen sich jemand fühlt, der aufgrund bestimmter Symptome einen Stempel aufgedrückt bekommt. Außerdem bemängelt er die Klassifikation der Krankheiten. Deinen Einwand schließt er eigentlich nicht aus.
Für mich weisen solche Artikel daraufhin, dass das menschliche Innen unterschätzt wird. Unser Denken ist mechanistisch geprägt, und selbst Konzepte, die behaupten, dieses Denken zu überwinden, sind oft genauso flach. Also gebe ich Dir recht: Wenn der Mensch sich wirklich krank fühlt, dann ist er krank. Diese Tatsache muss man erst einmal annehmen (da hilft auch kein Naturgesetz).
Mag sein, dass ich nicht alles verstanden habe, aber eigentlich ging ich auch vom Titel aus, der ja heißt "Wie sich Menschen krank denken". Denn meiner Ansicht nach ist man schon krank, wenn man es denkt. Da ist es dann doch ganz egal, wie dieses Befinden genannt wird. Wichtig ist, dass man dagegen oder dafür, wie man´s nimmt, etwas tut. Und da scheiden sich meistens die Geister, aber das ist dann wieder ein anderes Thema :grin:
Richtig schlimm ist es, wenn man von anderen krank gedacht wird. Und das fürchte ich, ist immer mehr der Fall. Wie mir es einmal passiert ist, als ich wegen eines Scheines einen Arzt aufsuchen musste, und der mich dann zu zig-Untersuchungen überreden wollte. Sonst würde ich nicht mehr lange leben.:help: Die Sache liegt 12 Jahre zurück. Natürlich weigerte ich mich.
Tschüß
jako
Friedenstaube
20.03.09, 23:46
Richtig schlimm ist es, wenn man von anderen krank gedacht wird. Und das fürchte ich, ist immer mehr der Fall.
ist auch immer mejr der Fall.. so sehe ich es zumindesens.. Wie sonst läßt sich der krasse Fall erklären dass mam sich gesunde Organe (im Moment soll es nur Darm und Brust) sein ) amputieren lassen solll, nur weil man in X-jahren krank gedacht wird ? Wobei man uns bist jetzt gelehrt hat (uns eingebläut hat) hat dass wir nie aufgeben sollen weil die Lösung (Heilung) schon sehr, sehr nah ist und wir nur noch durchhalten müssen ...oder uns der Forschung (Studien) zur Verfügung stellen müssen damit schneller der Durchbruch kommt.. Und jetzt gibt die SM auf und sagt " lasst Euch alles was wir als gefährdet sehen " vorsorglich amputierenen, dann seit ihr auf der sicheretern Seite ? Hm.. :gruebel:
LG
FT
Bei Krebserkrankungen jedoch ist es wichtig, vom Zuviel an Nierenenergie zu wissen.
http://www.krebsforum-lazarus.ch/for...1&postcount=18 (http://www.krebsforum-lazarus.ch/forum/showpost.php?p=27631&postcount=18)
(Setze den versehentlich und ohne Absicht eingestellen Beitrag von mir - siehe Link - vom thread-Thema ausgehend passend hier rein.)
Eine Art kapselartig eingenommener Nebennieren-Cocktail des Mediziners Dr. Michael Lam (aus dem Englischen übersetzt) im 5. Teil des Links: http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1052905&highlight=sabine
Die Nebenniere in ihren Funktion wirkt sich einesteils hormonell, andererseits über das Dauertief (Müdigkeit und Antriebslosigkeit) auf die Psyche aus. Vor, während und nach Krebs hat der eine, gerne auch die andere schon - wie ich auch - ihre eigenen Erfahrungen damit.
Heutige Krebs-Begleittherapien zeigen neben Mittelchen viele Wege auf, dazu auf die tiefen Ebenen unserer Psyche durch Bilder und Symbole erreichen.
Erfolgreiche "Blockaden-Ausgleichs-Regulatoren", von Psychotherapeuten, Psychiatern, Gehirnforschern, etc. entwickelt, bieten einfache, von work shops bis zu Hause angewandte Methoden an.
Gleich gültig, auf welche Art der eigenen Intervention jeder einzelne von uns sich darauf einlassen kann, wir erkennen es, an der einmalig inneren Entspannung und/oder am als glückselig gefühlten Augenblick.
Meine freundliche Einladung dazu, diese besonders wenn alleine so wohl tuend empfunden, sie wie empfunden, hier mit uns und mir zu mit zu teilen.
Verstand und die Kontrolle dabei im Alltag zurück zu lassen, erscheint mir hier ein guter Auslgeich zu anderen Themen rund um das Thema Krebs.
Gruß
Lena
Der Chef unserer Gedanken sind wir. Da beißt die Maus keinen Faden dran ab. WIR selbst sind der Chef aller Kräfte in unserer Lebensfirma. Von klein auf hat man uns aber auf alles andere dressiert als uns Chef sein zu lassen. Die meisten Menschen tauchen als Chef in ihrert Lebensfirma gar nicht auf. Ihre Kräfte fragen sich jahrzehntelang, wo und wer wohl der Chef ist, was er will und was man für ihn tun könnte; sie sterben halb vor Langweile. Immer wenn von irgendwoher irgendwas verlangt wird, meinen sie, das sei jetzt endli´ch ein Auftrag vom Chef; sie stürzen sich drauf und realisieren ihn. So haben alle und alles mehr Einfluss auf unsere Kräfte und Talente als wir.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer provoziere ich mal ein wenig: Wann willst Du endlich Deine erste Betriebsversammlung machen und Deinen Kräften sagen, worum es geht und wofür sie wichtig sind? Sie brauchen ihre Aufträge & Anerkennung nicht vom Psychiater; sie brauchen sie VON DIR. Du bist der Chef. Übernimm endlich die Hauptrolle in Deinem Leben! Ich freue mich auf Deine Erfolge.
Franz Josef Neffe
Grüße dich Franz Josef Neffe,
mit der herzlichen Bitte, bitte auch weiterhin in diesem deinem und meinem Sinne positiv zu provozieren!
"Wann willst Du endlich Deine erste Betriebsversammlung machen und Deinen Kräften sagen, worum es geht und wofür sie wichtig sind?"
Ich gebe hier offenherzig zu: ich selbst habe diese Wahrheit für mich selbst erst recht spät entdeckt. Es waren noch nicht einmal meine Eltern, die mich dazu erzogen hätten, ganz im Gegenteil (dafür liebe ich sie gerade noch mehr!). Wer/Was war es dann?
Danke dir für diesen Beitrag, der mir dieses obige Thema auf eine klare Weise neu belichtet.
@ Liebe Leser, von Krebs Betroffenen und/oder ihre Angehörigen, ich bitte euch hier an dieser Stelle darum - für euch selbst ~ gerne auch hier offen im Forum, sich liebevoll wieder folgendes Bildnis aufzunehmen oder die eigenen Gefühle dazu zu teilen/mitteilen.
"Gleich gültig, auf welche Art der eigenen Intervention jeder einzelne von uns sich darauf einlassen kann, wir erkennen es, an der einmalig inneren Entspannung und/oder am als glückselig gefühlten Augenblick."
Gruß Lena
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