PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kollegen,Freunde, Freundschaft, was bedeutet das ?


Don Quichotte
07.09.08, 00:43
Ich hatte, so dachte ich, natürlich Kollegen, so einige Freunde und wenige gute Freunde. Darunter war eine beste Freundin.
Jedoch als ich anfing, seltene Krankheiten und kuriose Unfälle anzuziehen verringerte sich diese Anzahl von Jahr zu Jahr.
Aber ich dachte nicht weter drüber nach, sondern half den verbliebenen "Freunden und Kollegen" wo es nur ging.
Meiner besten Freundin half ich durch die Zeit, als sie an Brustkreb erkrankte. Ich war immer Tag und Nacht für sie da.
Irgendwie hatte ich dann gedacht, als ich dann wieder einmal schlimm erkrankte http://www.wuerziworld.de/Smilies/mk/mk11.gif (www.wuerziworld.de/Smilies) , dass ich Leute ausserhalb meiner Familie an meiner Seite hätte.
Was hab ich mir nur dabei gedacht.
Seither bin ich sehr vorsichtig geworden.
Ganz nebenbei bemerkt, Freunde hab ich nur, naja eigentlich von den Alten nur noch eine. Aber ich habe eine Freundschaft gefunden, http://www.wuerziworld.de/Smilies/girl/gi17.gif wie ich sie noch nie gekannt habe.
Den Schmerz, den ich damals verspürte, als mich alle alleine ließen, der war für mich sehr heilsam, denn ich habe mich verändert. Ich brauche die nicht mehr, bin aber auch nicht mehr für die alle da. Es gab schon so manchen doofen Blick, als ich nicht mehr zuhörte usw.
Und jetzt habe ich viel mehr Zeit für meinen Mann, http://www.wuerziworld.de/Smilies/lv/lv1.gif meine Kinder, meine einzige richtige Freundin (die kennengelernt zu haben, ist ein Segen) und vor allem http://www.wuerziworld.de/Smilies/nt/nt16.gif (www.wuerziworld.de/Smilies) für mich.
gggggggggggggggggggggggggggggglg Ruth

Schwesterchen
07.09.08, 01:04
Meine liebe Ruth..:knuddel:


schon komisch, gerade hab ich an Dich gedacht, Dir ne pn geschickt...
und dann dieser Beitrag :top: das passt oder? :icon_wink:


ich drück Dich einfach mal ganz doll und lange!!!

HDGDL :knutsch01:



Sorry wenn ich Dich in letzter Zeit etwas vernachlässigt habe...



( Zum Thema "was Freundschaft bedeutet" kann ich auch noch was beitragen,
aber jetzt gehe ich erstmal in die Heia :icon_wink: )


LG Heike

bridget-ruth
07.09.08, 11:56
liebe ruth,
deine erfahrungen zum thema: "freundschaft" tun mir echt leid. ich habe auch die erfahrung gemacht, dass sich der eine oder der andere in meiner situation zurückgezogen haben, vorwiegend das männliche geschlecht. göttin sei dank, dass ich aus einem guten fundus an freundschaften greifen kann. es sind noch reichlich übrig, könnte dir was abgeben, wenn das möglich wäre. schade, dass es manchmal so ungerecht verteilt ist. ich wünsche dir mit deinem neuen blick viele neubegegnungen. schade, dass du nicht beim lazarus-treffen dabei sein konntest, das wäre ein hoffnungsvoller neuanfang gewesen.

fühl dich umarmt
brigitte

chrigi
07.09.08, 14:09
Liebe Ruth,

Es ist viel Wahrheit, in dem was Du geschrieben hast.
Aber es ist auch so, das wir Menschen uns verändern und somit auch unsere Interessen. Wir ziehen so automatisch wieder einen neuen Freundeskreis an, so hab ich das zumindest empfunden.

Aber es ist halt leider so, das man die wahren Freunde erst erkennt, wenn es einem dreckig geht. Diese Erfahrungen hab ich auch gemacht.

Heute sage ich mir, Qualität ist mehr wie Quantiät. Ich habe heute drei Freundinnen die wirklich zu jeder Situation an meiner Seite stehen. Mit allen dreien hab ich schon schlimme Zeiten überstanden wir haben uns alle gegenseitig durch die jeweiligen schweren Zeiten gestanden. Uns alle vier verbindet lustigerweise auch der Glaube an Gott.
Dazu habe ich Freunde, die auch unteranderem hier im Lazarus sind, zu denen würde ich auch jederzeit stehen und ich denke Sie würden das auch. Auf alle Fälle wenn ich diese Personen sehe, haben wir immer eine sehr schöne und herzliche Zeit zusammen. Also sind auch das für mich wichtige Freundschaften. Ich glaube Freunde muss man nicht täglich sehen um eine Freundschaft pflegen zu können. Alleine nur schon die gemeinsamen Gedanken aneinander, mal ein Telefonat, ein Gespräch im Chat oder auch einfach mal ein herzlicher Brief können eine ehrliche Freundschaft entflammen und das Feuer flackern lassen.
Ich wünsche Dir auf jedenfall weiterhin einen guten Weg und vielleicht ergibt sich auch hier noch die eine oder andere Freundschaft. Ich wünsche Dir alles Glück dieser Erde und immer einen guten Freund an Deiner Seite.
Wenn es Dir schlecht geht und Deine Freundin extra in den nächsten Flieger steigt, nur um Dir die Hand zu halten oder Dir eine Tasse Tee zu machen, dann ist es eine Freundin, die mit Dir bis ans Ende der Welt gehen würde.:knutsch01:

Liebe Grüsse

Chrigi

EX-SURVIVOR
07.09.08, 16:08
Liebe Chrigi,


diesen Satz:
----------------------------------------------------------------------

Aber es ist halt leider so, das man die wahren Freunde erst erkennt, wenn es einem dreckig geht. Diese Erfahrungen hab ich auch gemacht
--------------------------------------------------------------------

habe ich früher auch immer gehört. Und daran "geglaubt". Aber bis zum Zeitpunkt meiner Erkrankung eigentlich nie wirklich erlebt.

Dann wurde ich(2002 ja bereits mit einer anderen Krankheit)krank, und zwar dauerhaft, sodass ich selbst mich dadurch sehr verändert habe.

Ich hatte ausschliesslich mit mir, meinem Leiden und der Angst vor dem Tod zu tun, und nur noch wenig Blick auf meine Freunde und Angehörigen, jedenfalls weniger, als sie früher von mir gewohnt waren.

So nach und nach, je länger meine Krankheit dauerte, bemerkte ich, dass sich Freunde und Angehörige zurückzogen.
Ich hatte das Gefühl, es dauert ihnen zu lange, bis ich wieder "gesund" wurde, und als dann so ziemlich allen klar war, dass das nie wieder der Fall sein würde, stand ich ziemlich alleine da.

Und dann dachte ich genau das, was Du schriebst, oder was ich als Kind als Sprichwort immer gehört hatte:
In der Not sind alle Deine Freunde tot!
Und ich war am Boden zerstört.

Aber irgendwann wollte ich das nicht mehr so stehen lassen und habe nachgedacht:

Wie würde es mir gehen, wenn meine beste Freundin erkrankt?

Wie habe ich ich mich bisher den verhalten, wenn jemand aus meinem nahen Umfeld schwer erkrankt/verstorben war?

Und stellte an mir selber fest:

Unsicherheit, etwas falsch zu machen, denjenigen vieleicht zu verletzen,nicht mehr von ihm gemocht zu werden.

Verlustangst(er/sie könnte ja sterben)

Erinnert werden an meine eigene Sterblichkeit.

Also, habe ich mich erst einmal zurückgezogen und abgewartet, ob oder bis die Person wieder auf mich zukam.
Und wenn sie nicht auf mich zukam, dann brach der Kontakt ab, zurück blieb bei mir Hilflosigkeit und ein schlechtes Gewissen.


Seit mir all dieses bewusst wurde, hadere ich nicht mehr damit, dass ich Freunde verloren habe, ich habe Verständnis für ihre "Überfordertheit" entwickelt. Und mir geht es besser damit.

Nun wäre der nächste Schritt meinerseits erforderlich, aber da ist bei mir noch "geistige Wüste":grin:, aber ich weiss, dass aus dieser Wüste eine Oase werden wird und ich in meiner Entwicklung weiterkommen werde.

Was ich damit sagen möchte, ist:

Auch wenn es Euch im Moment weh tut, seid nicht all zu traurig, es waren keine schlechten Menschen, die Eure Freunde waren, sonst wären sie ja nicht Eure Freunde gewesen.
Sie wussten nur nicht, welches Verhalten das richtige ist. Aber auch sie werden lernen.

Liebe Grüsse
Steffi:yingyang:

chrigi
07.09.08, 19:54
Sali Steffi,

Ich weiss was Du damit meinst, das kommt sicherlich zu einem grossen Teil dazu. Das hab ich damit aber auch gar nicht gemeint. Sondern solange man fit war zum festen und rumhängen war es eine tolle Kolleg-/Freundschaft, aber sobald das zeitlich nicht mehr ging haben sich gewisse Leute zurückgezogen. Drum sag ich ja auch wir Menschen verändern uns auch und somit auch unser Intressen- und Freundeskreis.
Ich hab diese Erfahrung nicht mit einer Krankheit gemacht, sondern nur schon mit der Familiengründung und auch das mein 1. Kind nicht so war wie andere Babys.
Die Zeit mit der Krankheit und auch mit unseren Situationen mit unseren Kindern hab ich diese Erfahrung nicht mehr gemacht. Der Freundeskreis hat sich da zwar verkleinert, aber dafür intensiviert. Für mich war immer klar, das man an einer Freundschaft arbeiten muss, denn nur so kann sich eine Freundschaft erhalten, das ist wie eine Pflanze die gehegt und gepflegt werden will. Ich hab meine eine Freundin durch Ihre schwere Zeit begleitet als Ihr Mann noch dem Alkohol verfallen war und ich bin momentan immer noch dabei meine andere Freundin zu begleiten durch Ihre schwere Familiensituation Ihr Mann hatte einen Hirntumor. Das nur als kleines Beispiel, aber im Gegenzug sind beide Freundinnen zu mir gestanden, als es uns schlecht ging. Beide haben mich durch die schwere Zeit begleitet als unsere Tochter zweimal fast an starken Grandmal-Anfällen gestorben wäre, Sie sind mir beigestanden bei jedem MRI oder EEG und Sie springen jederzeit für mich als Babysitter ein.
Ich hab jetzt hier sicherlich recht weit ausgeholt, aber ich will damit sagen das eben wirklich beides gibt.
Es ist nicht jedem Menschen gegeben mit Krebs und dem Tod umzugehen. Das haben wir stark gemerkt als meine Mutter gestorben ist und viele Leute die Strassenseite gewechselt haben, weil Sie nicht wussten wie Sie einem Begegnen sollen.

Ich wünsche Euch allen liebe Menschen die hinter Euch stehen und Euch stützen können, wenn Ihr es am meisten braucht. Ich wünsche Euch auch die Kraft für andere da zu sein, wenn Sie Euch brauchen.

Alles Liebe

Chrigi

Don Quichotte
08.09.08, 13:06
Liebe Chrigi
Es freut mich zu lesen, dass du "Gott sei Dank" Menschen um dich hast, auf die du dich verlassen kannst.
Freundschaft war und ist für mich immer was heiliges.
Um so mehr traf es mich, als ich so sehr im Stich gelassen worden bin.
Na klar, ich hab michverändert, aber das hatten meine Freunde auch, als ich ihnen durch miese Zeiten geholfen hatte. Ich sah nie das, was sie halt anders machten, sondern ich sah immer nur das, was uns verbannt und genau das wollte ich behalten.
_____________________________________________

Wieso also, sollte ich Verständnis aufbringen, dass sie dann bei mir nicht auch mit Liebe da waren, sondern bei ihnen nur Egoismus zum tragen kam.
Solche Sätze wie "Deine Frau hat sich aber verändert" und " Deine Frau lässt sich aber hängen" bekam mein Mann zu hören. Da wollten doch Freunde noch einen Keil zwischen mich und meinen Mann treiben.
Aber der hat super reagiert, als er konterte:" ne, meine Frau lässt sich nicht hängen, im Gegenteil. Ich bewundere sie dafür, mit welcher Kraft sie das alles durchhält und kämpft. Sie hat sich verändert, ja, na und! "!
Das sie sich das anhören mussten, damit hatte sie halt nicht gerechnet und mein Mann sagte sie ganz schön blöd in die Wäsche geschaut.
Es war ein Freschheit so was zu sagen. Wer verändert sich nicht, wenn er plötzlich nicht mehr gehen oder reden kann, wenn er fast nichts mehr alleine machen kann.
Ich war immer da, für Familie und Freunde. Sogar in Zeiten wo ich die Kraft besser für mich gentutz hätte. In diesen Zeiten habe ich mir von meinen Kinder und meinem Mann oft anhören müssen, dass ich nicht so viel Energie für die hergeben sollte.
Sie hatte recht.
Aber ich habe daraus viel gelernt. Auch habe ich viele Menschen kennen gelernt, wo ich froh wäre, wenn sich eine Freundschaft bilden könnte.
Auch dass wir uns hier haben, dass ist für mich schon was tolles.
Ich liebe den Austausch mit euch, egal ob hier oder im Chat.
ggggggggggggggggggglg Ruth

chrigi
08.09.08, 18:31
Liebe Ruth,

Das ist wirklich nicht sehr schön, so im Stich gelassen zu werden. Aber ich finde es umso schöner, wie Dein Mann zu Dir gestanden hat und das ist oft noch viel mehr wert wie 10 Freunde, die nur 5 für einem da sind. Was sehr schade ist, wenn der Mund spricht bevor das Hirn studiert, würde jetzt mein Mann wieder sagen.
Ich wünsch Dir von ganzem Herzen, das Du noch mehr liebe Menschen treffen darfst, wo sich eine herzliche und ehrliche Freundschaft entwickelt!:knutsch01:



Es liebs Grüessli us de Sunne schick ich Dir

Christina

Friedenstaube
08.09.08, 21:29
paraktisch betrachtet gibt es hilfreiche Freunde und Freunde die man gerade brachen könnte, sie sind aber - aus welchen Gründen auch immer - nicht da. Das sagt nichts darüber aus ob sie gute oder "schelchte" Menschen sind... Aber mit der Zeit- aus Erfahrung - weiß man wer in DER SITUATION in der ICH gerade bin ein HILFREICHER ist und wer nicht...

Der allerbeste Freund ist der, der beim Regenwetter einem unter seinen Regenschirm schlüpfen lässt bis man ein eigenes hat (oder auch nicht, dann bleibt man unter einem Schirm wenn es für BEIDE so in Ordnung ist) UND der bei Sonnenschein den Regenschirm zum Sonnenschirm umfunktionieren kann (weil er es bei sich auch kann...)

Und am allerbesten ist es, man hat einige wenige aber echt allerbeste Freunde..

Kombiniert mit dem wo die Bibel recht hat "liebe Deinen Nächsten wie DICH SELBST" kann man dann auch ein paar Tage aushalten in dennen kein bester Freund gerade das ist...

So ungefähr.. Ich weiß es auch nicht genau. Hätte ich mein Gosch lieber halten sollen ?

Liebe Grüße
FT

Apanache
08.09.08, 22:26
So ungefähr.. Ich weiß es auch nicht genau. Hätte ich mein Gosch lieber halten sollen ?


Nee... du Liebe! Sei wie du bist, sprich was du denkst - das schafft Freu(n)de:
Dem Vogel sein Nest.
Der Spinne das Netz.
Dem Mensch, Freunde - Freu(n)dschaf(f)ten
Verfasser unbekannt*

Don Quichotte
09.09.08, 11:51
Liebe Freidenstaube
Deinen Worten kann ich eigentlich nur zustimmen. Du hast recht, mit deiner Beschreibung eines Freundes.
Ich bin auch der Meinung, dass ein Freund sich nicht abhalten lässt zu helfen, auch wenn es mal ein wenig schwierig ist.
Nur dass ich meinen nächsten lieben soll, wie mich selbst, hat mich verzweifeln lassen. Wenn diese Liebe nur eine Einbahnstraße ist, ist man sehr schnell ausgebrannt.
Heute denke ich, dass Freunde zum Leben gehören. Aber ich bin heute auch der Meinung, dass es nicht die Nachbarin sein muss, die ich zu den Freunden zähle, oder die Schulkolegin, nur weil es eben immer so war, oder weil sie halt nah ist und alles so praktisch ist.
Nein heute weis ich, dass es die Freundin in der Ferne sein kann, die hilft, wenn Hilfe nötig ist. Ich hoffe, dass ich auch über die Kilometerzahl hinweg ein wenig für andere da sein kann.
Freundschaft, das Wort ist schnell gesagt, aber den Sinn der dahinter steht, den begreifen viele spät oder gar nicht und könne so viel Schade anrichten.
Jedoch die die es wissen, haben etwas Besonderes und sollten es auch nicht vergessen.
ggggggggggggggggggggggggggggggggggggggglg Ruth

(ps. Liebe FT wieso solltest du deine Gosch halten?)

Friedenstaube
09.09.08, 12:18
Nur dass ich meinen nächsten lieben soll, wie mich selbst, hat mich verzweifeln lassen. Wenn diese Liebe nur eine Einbahnstraße ist, ist man sehr schnell ausgebrannt.


Schönen Mittag liebe Ruth,

das habe ich jetzt leider nicht verstanden. Du meinst dass die Liebe zu sich selbst die Eingahnstrsse ist oder wenn man nicht auch von den anderen die Liebe die wir zum Leben brauchen bekommt ? :gruebel:

liebe Grüße
FT

Don Quichotte
09.09.08, 12:51
Ich versuche es zu erklären:
Wenn es heißt: Liebe deinen nächsten so wie dich selbst, bedeutet das, dass ich meinen nächsten Liebe, dass ich alles tue, damit es ihm gut geht.
Diese Kraft auf Dauer aufzubringen ist, so denke ich, schnell eine Einbahnstraße in Richtung ausgebrannt.
Denn, so meine Erfahrung, ich war immer da, auch noch als es mir sehr dreckig ging, war ich da und habe geholfen wo es nur ging.
Im Gegenzug aber, bekam ich keine Hilfe, ich war auf mich alleine gestellt.
Nach dem Motto, lass die mal machen, hauptsache sie ist für uns das und wenn sie das nicht kann, naja, dann muss sie eben schauen.
Tut mir leid, was bitte schön soll ich tun? Noch die andere Wange hinhalten? Für mich war es eine Einbahnstraße die ich nicht noch mal brauche. Ich liebe meine kleine Familie und ein paar Freunde, ansonsten,
ich bin egoistischer geworden, aber ohne diesen Egoismus wäre ich kaputt gegangen. Seit über einem Jahr bin ich in Therapie, dort habe das gelernt.
Dort habe ich gelernt, mal nicht nur da zu sein, ausgenutzt zu werden.
Meine nächsten haben mich zum Teil ganz schön im Stich gelassen, einen Teil hat noch getreten als ich schon am 'Boden lag.
Mein Mann sagte schon länger, dass ich daran kaputt gehe. Aber ich habe es erst gemerkt, als ich richtig ausgebrannt war und nichts mehr geben konnte.
Ich habe gelernt, dass ich nicht jeden meiner nächsten lieben muss, nur weil es meine nächsten sind.
Eine Mutter die ihr Kind nicht liebt, wieso soll das Kind die Mutter lieben? Nur weil sie zu den Nächsten gehört? Auch wenn diese Liebe nur ausgenutzt und missbraucht wird?
Ich bezweifele, dass ich mich nochmal auf diesen Spruch einlasse. Der Weg aus dieser falschen Einstellung war zu hart. Ich hatte alles an Liebe und Kraft gegeben. Aber was bekam ich, als ich mal Liebe und Kraft gebraucht hätte?
Ne nich mehr mit mir. Meine nächsten waren für mich enttäuschend (bis auf meine kleine Famillie natürlich), nicht nur dass, sie gaben mir noch den Rest, so dass ich fast nicht mehr aus dieser Einbahnstraße raus kam.

Apanache
09.09.08, 19:42
Ich versuche es zu erklären:
Wenn es heißt: Liebe deinen nächsten so wie dich selbst, bedeutet das, dass ich meinen nächsten Liebe, dass ich alles tue, damit es ihm gut geht.
Diese Kraft auf Dauer aufzubringen ist, so denke ich, schnell eine Einbahnstraße in Richtung ausgebrannt.

Liebe Ruth,

ich bin auch früher über diesen Satz: "Liebe deinen nächsten, wie dich selbst" gestolpert und habe dann herausgefunden warum, es mir so schwer fiel: ich hatte den zweiten Teil: '",wie dich selbst" gar nicht beachtet.

Wie kann ich jemand anderen lieben, wenn ich mich selbst nicht lieben kann?
Da spüre hinein und schaue, was du es dir wert bist.
Erst wenn wir unseren eigenen Stellenwert - Selbstwert kennen, uns mit all unseren Schattenweisheiten annehmen und akzeptieren, dann sagen wir zu uns selbst JA... und diese Selbstliebe ist es, die wir dann auch an andere weitergeben - alles andere wäre opfern, dienen und versklaven.

Ich liebe und akzeptiere aus ganzem Herzen so wie ich bin und bin es wert geliebt zu werden!
Verinnerliche dieses Gedankenmuster, dann hört auch das "ent-täuscht" werden auf...du wirst Menschen an-ziehen, die dich lieben, so wie du bist.

LG Apanache

Friedenstaube
09.09.08, 19:59
ja liebe Ruth, genau das ist es "WIE dich selbst..."

Praktisch bedeutet es : wenn im Flugzeug die Sauerstoffmasken runterbaumeln dann MUSS (muss natürlich nicht) DU DIR die erste die zu bekommst SELBER anziehen. Damit Du genug Sauerstoff hast um anderen zu helfen....

Aber wenn Du Dich zuerst um andere kümmerst, dann wird es eine Einbahnstrasse, die letzendlich niemanden wirklich hilft...

Und wenn Du jetzt fragst - und was ist wenn nicht genug Sauerstoffmasken für alle da sind ? Nun ja - dann teilt man sich eine. Teilen, nicht eine ganz abgeben und selber keine haben...

Im Leben gibt es nur ganz, ganz wenige tatsächlich fürchterliche Situationen in denen man ganz schnell, in Bruchteilen von Sekunden entscheiden muss wenn man "lieben" muss, aber dann entscheiden wir sowieso intuitiv, wir müssen uns jetz nicht darüber den Kopf zerbrechen wie wir entscheiden würden....

liebe Grüße
FT

Don Quichotte
10.09.08, 13:27
liebe Apanache
Es liest sich ja sehr schön, der Rat, erst wenn man mit sich im Reinen wär, könnte man den nächsten lieben.
Dazu kann ich nur sagen, dass noch nie so sehr mit mir im Reinen war, wie ich es jetzt bin. Ich habe viele Jahre geglaubt, wenn andere mir erzählten, du musst dies, du musst das, wie gesagt, ich bin fast daran kaputt gegangen. Jetzt bin ich wie ich bin! Der Witz daran, so scheint mir, wenn ich über deine Worte nach denke, ist, dass meine Freunde, nicht einma meine Mutter und meine Geschwister damit klar kommen.
Endlich ist Schluss damit, dass sie mich benutzen. Immer hieß es, das tut man für seine Leute!
Ich gebe dir Recht damit, dass ich mich aufgeopfert habe. Nur eben ich tat es aus Liebe. Ich dachte bis zum Schluss, dass ich was falsch geamcht hätte, weil sich niemand von meinen " Nächsten" wirklich um mich scherte.
Nein! Ich bin es nicht schuld! Mein ganzes Leben lang hörte ich nur, wenn ich mich genug anstrenge und alles gebe, dann wäre ich ein guter Mensch.
Genau das tat ich. Nun ist mein Körper kaputt, meine Seele zerbrach.
Ich saß da und wollte nicht mehr und was geschah? Meine eigene Mutter und meine Schwester beschimpften mich noch, dass ich alles selbst schuld sei und ich solle mich nicht so anstellen.
Ich solle mich nicht so anstellen, das hörte ich immer. So ist es auch möglich, dass ich es 23 Jahre lang aushielt mit meiner Wirbelsäule zu arbeiten. Ich durfte mich ja nicht hängen lassen. Selbst meine Ärzte verstehehn nicht,wie ich dies Schmerzen so lange ertragen konnte ohne was zu sagen.
Nein sage ich. Ich versuche mich jetzt zu lieben.
Allerdings ist es nicht mehr einfach, wenn man keine Bewegung ohne Schmerzen mehr machen kann, wenn man nachts von seinen eigenen weinen wach wird.
Ich hätte in den letzten 15 Monaten Familie und Freunde gebraucht. So musste meine kleine Familie her halten. Wie gesagt, ich bewundere meinen Mann und meine Kinder, wie sie all dass ertragen haben.
Selbst als meine Tochter überfordert war, musste ich mir anhören, dass ich mich versagt hätte, ich würde nur an mich denken, denn sonst wäre das mit meiner Tochter nicht so. Das war die Hilfe meiner Mutter und Geschwister. Das kann man also erwarten, wenn man immer für alle da war?
Tut mir leid, aber ich mag nicht mehr die andere Wange hinhalten, nur um meinen nächsten zu lieben wie mich selbst.
Es gibt viele, die meine Liebe nicht verdient haben, die es ausgenutzt haben, dass ich ihne die Liebe gab.
Nein, ich versuche mich von all den Altlasten zu befreien. Ich muss nicht meinen nächsten lieben. Ich muss versuchen, aus meinem Leben noch so viel heraus zu holen, dass ich es lieben kann.
Freunde habe ich heute wenige, aber da zählt wirklich nicht die Menge.
Und Familie, tja, was ist das? Auch in meiner Familie ist es so, dass ich nicht mehr mit Liebe so freigiebig bin. Wieso auch?
Es freut mich aber, dass es auch noch andere gibt. Meine Schwiegermutter war immer für mich da, sie hatte immer gewarnt, ob ich nicht sehen würde, wie sehr meine Liebe ausgenutzt würde. Aber damals wollte ich das auch nicht sehen.
Ich bin froh, dass es Familien und Freunde gibt, die all die Nächstenliebe verdient haben.
Ich bin froh, wenn es bei euch funktioniert hat.
Aber nicht ich bin es schuld, das mir all das passiert ist ( und noch viel mehr). Endlich! Meine Therapie greift. Und ich lass mir nicht mehr einreden, dass ich es war, die all das verdient hat.
lg Ruth

Apanache
10.09.08, 21:21
Der Witz daran, so scheint mir, wenn ich über deine Worte nach denke, ist, dass meine Freunde, nicht einma meine Mutter und meine Geschwister damit klar kommen.
Ja, ich kann dir sehr gut nachempfinden.... als ich erWachsen wurde, fiel meiner Herkunftsfamilie - am allerschwersten meiner Mutter - auch der Umgang mit mir sehr schwer. Ich war nun nicht mehr das kleine Mädel, das machte was man verlangte, um lieb Kind zu sein... plötzlich war ich die Rebellin, die ihren eigenen Weg ging, aus der Reihe tanzte - wie man so schön sagt. Für alle Beteiligten ist das zu Beginn sehr schwer, dann wird es irgendwann leichter, dann erkennst du, dass du nur für dich selbstverantwortlich bist und damit wächst deine Selbstachtung.

Endlich ist Schluss damit, dass sie mich benutzen. Immer hieß es, das tut man für seine Leute!
Ich gebe dir Recht damit, dass ich mich aufgeopfert habe. Nur eben ich tat es aus Liebe. Ich dachte bis zum Schluss, dass ich was falsch geamcht hätte, weil sich niemand von meinen " Nächsten" wirklich um mich scherte.Hm, weißt du, immer wenn wir denken, wir machen das für den anderen, damit der/die es leichter hat o.ä. umgehen wir nur uns selbst. In Wirklichkeit funktionieren wir nach "Mustern" und "Nischen" aus der Kindheit... solange bis es uns bewusst wird.
Wenn du etwas aus Liebe tust, was war dann deine Erwartung? und da liegt schon der Schweinehund begraben, die Erwartungshaltung.

Nein! Ich bin es nicht schuld! Mein ganzes Leben lang hörte ich nur, wenn ich mich genug anstrenge und alles gebe, dann wäre ich ein guter Mensch.Das meine ich - wenn..., ...dann - wenn...,dann... - wenn...,dann.... nach diesem Takt laufen wir durch´s Leben -bis es uns bewusst wird.

Genau das tat ich. Nun ist mein Körper kaputt, meine Seele zerbrach.
Ich saß da und wollte nicht mehr und was geschah? Meine eigene Mutter und meine Schwester beschimpften mich noch, dass ich alles selbst schuld sei und ich solle mich nicht so anstellen.
Ich solle mich nicht so anstellen, das hörte ich immer. So ist es auch möglich, dass ich es 23 Jahre lang aushielt mit meiner Wirbelsäule zu arbeiten. Ich durfte mich ja nicht hängen lassen. Selbst meine Ärzte verstehehn nicht,wie ich dies Schmerzen so lange ertragen konnte ohne was zu sagen.Eine lange Zeit... doch tröste dich, es ist nicht einfach das alte Muster zu durchbrechen. Es gibt nach Tepperwein sieben Geburten - viele bleiben in der vierten Geburt (Pubertät, erwachsen werden) hängen... versäumen die 5. Geburt = geistge Geburt, die 6.Geburt = die Selbst-Beherrschung und die 7. Geburt = die Selbstvollendung.

Nein sage ich. Ich versuche mich jetzt zu lieben. Versuchs nicht, machs ein-fach... Schau dir an, was dir selbst nicht gefällt und such den positiven Kern einer jeden Sache. Dann wirst du sie lieben und damit liebst du dich.

Allerdings ist es nicht mehr einfach, wenn man keine Bewegung ohne Schmerzen mehr machen kann, wenn man nachts von seinen eigenen weinen wach wird.Hm, Schmerzen Wirbelsäule, das liest sich wie zentraler Selbstwerteinbruch in Lösung...- es gibt keine chronischen Schmerzen - Schmerzen, die immer wieder kehren, bedeuten, dass es immer wieder rezidiviert.


Ich hätte in den letzten 15 Monaten Familie und Freunde gebraucht. So musste meine kleine Familie her halten. Wie gesagt, ich bewundere meinen Mann und meine Kinder, wie sie all dass ertragen haben.Deine Herkunftsfamilie war für dich als Kind wichtig, nun hast du deine Jetzt-Familie, du bist die erwachsende Tochter, die nun selbst Mutter und Ehefrau ist - mach es besser. Geh´ deinen Weg und schau nicht mehr zurück. Alles ist wie es ist wichtig und richtig, sonst hättest du es nicht erfahren.

Selbst als meine Tochter überfordert war, musste ich mir anhören, dass ich mich versagt hätte, ich würde nur an mich denken, denn sonst wäre das mit meiner Tochter nicht so. Das war die Hilfe meiner Mutter und Geschwister. Das kann man also erwarten, wenn man immer für alle da war?Hm, Schuldgefühle sind der andere Teil der Macht, wenn ich jemanden beschuldige halte ich ihn im Bannkreis, erlaube ihm nicht zu sein was er sein möchte.
Erwarten - ist nicht. Schau, was DU bist und brauchst... wie unsere liebe Taube an anderer Stelle schrieb, nimm DU die Atemmaske, damit DU Luft bekommst - ohne Atem nützt du niemandem, am wenigsten deiner Tochter, die hat ein Recht auf dich - ihre Mutter bis sie selbst erwachsen wird, dann heißt es auch hier wieder loslassen - lösen.

Tut mir leid, aber ich mag nicht mehr die andere Wange hinhalten, nur um meinen nächsten zu lieben wie mich selbst.
Es gibt viele, die meine Liebe nicht verdient haben, die es ausgenutzt haben, dass ich ihne die Liebe gab.Niemand sagt, dass du die andere Wange hinhalten sollst... im Gegenteil , du darfst endlich die Wange streicheln, die schmerzt... wenn du nicht da hinspürst, wo der Schmerz nach Lösung ruft, läufst du Gefahr, dass du immer wieder zurückfällst in dein Muster, das dir in der Kindheit/Jugend Wegweiser war... heute ist es längst überholt.

Nein, ich versuche mich von all den Altlasten zu befreien. Ich muss nicht meinen nächsten lieben. Ich muss versuchen, aus meinem Leben noch so viel heraus zu holen, dass ich es lieben kann.
Freunde habe ich heute wenige, aber da zählt wirklich nicht die Menge.Es lässt sich sehr schwer nach vorne laufen, wenn wir immer wieder zurückschauen. Schau nach vorne und schau vor allem ins Heute. Heute bist du eine Frau, die - aufgrund der Schmerzen sicher schon teilgelöst hat... unterstütze diese Heilbemühungen deines Körpers, indem du sooft du kannst im Wasser bist - dann wird Beweglichkeit ohne Schmerz abgespeichert, oder indem du kalt duschst, wenn es außen warm ist oder warm. wenn´s eher kalt ist. Trinke Kaffee, der macht dich auch etwas symahtikotoner (Stressphase), d.h. du kommst ein bisschen aus der Vagontonie (Heilungsphase) und somit verschwindet auch dein Schmerz etwas.... Nimm Agar - Agar für Aufbau von Knorpel, Traubenzucker fürs Gehirnrelais usw.usf.

Und Familie, tja, was ist das? Auch in meiner Familie ist es so, dass ich nicht mehr mit Liebe so freigiebig bin. Wieso auch?
Es freut mich aber, dass es auch noch andere gibt. Meine Schwiegermutter war immer für mich da, sie hatte immer gewarnt, ob ich nicht sehen würde, wie sehr meine Liebe ausgenutzt würde. Aber damals wollte ich das auch nicht sehen.
Ich bin froh, dass es Familien und Freunde gibt, die all die Nächstenliebe verdient haben. Weißt du - wir verändern uns immer wieder und manche Menschen begleiten uns ein Weilchen - auch die Familie - und wenn es dann gut ist, kommen wieder andere Menschen in unser Umfeld. um uns ein Stück des Weges zu begleiten. Ich weiß, es ist sehr schwer, die Familie zu lassen, was sie ist - eben die Familie. Wir sind von klein auf konditioniert, ab der Geburt sind wir abhängig von der Mutter, den Eltern... werden versorgt und bleiben in dieser Abhängigkeit bis wir die Grenzen bestenfalls in der Pubertät sprengen - nicht alle - siehe weiter oben.

Ich bin froh, wenn es bei euch funktioniert hat.
Aber nicht ich bin es schuld, das mir all das passiert ist ( und noch viel mehr). Endlich! Meine Therapie greift. Und ich lass mir nicht mehr einreden, dass ich es war, die all das verdient hat. Liebe Ruth, Schuld ist ein hartes Wort und hilft nicht weiter. Schau, dass du das was dir begegnet ist annimmst und den Nutzen daraus ziehst. Wir tragen alle ein Rucksackerl, indem wir einiges an "Proviant" eingepackt haben und nach und nach holen wir eins nach dem anderen hervor, um es zu "verdauen"... Geh langsam auf dich zu, Schritt für Schritt und erkenne was für ein wundervoller Mensch du bist.

LG Apanache

Don Quichotte
11.09.08, 13:29
plötzlich war ich die Rebellin, die ihren eigenen Weg ging, aus der Reihe tanzte - wie man so schön sagt. Für alle Beteiligten ist das zu Beginn sehr schwer, dann wird es irgendwann leichter, dann erkennst du, dass du nur für dich selbstverantwortlich bist und damit wächst deine Selbstachtung.
Ja, ich heute rebelliere ich, aber nicht in meiner Pupertät.
Heute habe ich endlich Selbstachtung. Heute weiß ich, dass ich es mir wert sein muss, dass ich mir das gar nicht mehr antue, alles nur den anderen zu Liebe zu tun. Nur, dass es für die anderen leichter wir, oder dass sie es gar wirklich lernen, dass glaube ich nicht. In Wirklichkeit funktionieren wir nach "Mustern" und "Nischen" aus der Kindheit... solange bis es uns bewusst wird.
Wenn du etwas aus Liebe tust, was war dann deine Erwartung? und da liegt schon der Schweinehund begraben, die Erwartungshaltung.

Ja, genau, dass habe mich bitter lernen müssen. Ich habe ewig um die Liebe meiner Mutter gekämpft. Ich hatte die Erwartung, dass sie mich irgendwann genau so sehr liebt, wie meine Schwestern. Nur dass ich machen kann was ich will,es wird nie gut genug sein, dass habe ich erst jetzt in meiner Therapie begriffen.

Das meine ich - wenn..., ...dann - wenn...,dann... - wenn...,dann.... nach diesem Takt laufen wir durch´s Leben -bis es uns bewusst wird.
Eben, so läuft es. Endlich habe ich mich von diesem Muster befreit.

Versuchs nicht, machs ein-fach... Schau dir an, was dir selbst nicht gefällt und such den positiven Kern einer jeden Sache. Dann wirst du sie lieben und damit liebst du dich.

Ich weiß heute, dass ich nicht so schlecht bin, nein, im Gegenteil, ich bin gut so, mit guten und schlechten Seiten. Aber ich bin ich.
[
Hm, Schmerzen Wirbelsäule, das liest sich wie zentraler Selbstwerteinbruch in Lösung...- es gibt keine chronischen Schmerzen - Schmerzen, die immer wieder kehren, bedeuten, dass es immer wieder rezidiviert.
/QUOTE]
Meine Schmerzen haben einen Grund. Sie sind da, ob ich mich selbst liebe oder nicht. Und meine Lähmung bleibt auch. Leider werden immer mehr Lähmungen dazu kommen. Nur so weit hätte es nicht kommen müssen, wenn ich viele Jahre früher aus meinem Muster ausgebrochen wäre.

[quote]Geh´ deinen Weg und schau nicht mehr zurück. Alles ist wie es ist wichtig und richtig, sonst hättest du es nicht erfahren.
Richtig, nur so bin ich zu dem geworden wie ich bin, aber ich werde es nie vergessen.
Deine Herkunftsfamilie war für dich als Kind wichtig, nun hast du deine Jetzt-Familie, du bist die erwachsende Tochter, die nun selbst Mutter und Ehefrau ist - mach es besser.
Ja, das versuche ich mit aller Kraft.


Hm, Schuldgefühle sind der andere Teil der Macht, wenn ich jemanden beschuldige halte ich ihn im Bannkreis, erlaube ihm nicht zu sein was er sein möchte.

Richtig!
Erwarten - ist nicht. Schau, was DU bist und brauchst... wie unsere liebe Taube an anderer Stelle schrieb, nimm DU die Atemmaske, damit DU Luft bekommst - ohne Atem nützt du niemandem, am wenigsten deiner Tochter, die hat ein Recht auf dich - ihre Mutter bis sie selbst erwachsen wird, dann heißt es auch hier wieder loslassen - lösen.

Niemand sagt, dass du die andere Wange hinhalten sollst... im Gegenteil , du darfst endlich die Wange streicheln, die schmerzt... wenn du nicht da hinspürst, wo der Schmerz nach Lösung ruft, läufst du Gefahr, dass du immer wieder zurückfällst in dein Muster, das dir in der Kindheit/Jugend Wegweiser war... heute ist es längst überholt.

unterstütze diese Heilbemühungen deines Körpers, indem du sooft du kannst im Wasser bist - dann wird Beweglichkeit ohne Schmerz abgespeichert,
Wohl kaum, aber ich lerne, nein ich versuche mein Leben zu leben, so wie es ist.
d.h. du kommst ein bisschen aus der Vagontonie (Heilungsphase) und somit verschwindet auch dein Schmerz etwas.... Nimm Agar - Agar für Aufbau von Knorpel, Traubenzucker fürs Gehirnrelais usw.usf.
Schön wärs, wenn es so einfach wär, aber danke für den liebgemeinten Ratschlag. Ich liebe es im Wasser zu sein, das ist klar. Dort kann ich mich bewegen, auch mit Lähmungen. Aber ob ich es jemals lerne, an Land damit zurecht zu kommen. das ....

wir verändern uns immer wieder und manche Menschen begleiten uns ein Weilchen - auch die Familie - und wenn es dann gut ist, kommen wieder andere Menschen in unser Umfeld. um uns ein Stück des Weges zu begleiten. Ich weiß, es ist sehr schwer, die Familie zu lassen, was sie ist - eben die Familie.
Da kann ich dir nur zustimmen. Aber ich werde durch meine Erfahrungen immer sehr vorsichtig sein, wen ich in mein Leben lasse. Meine Art der Nächstenliebe hat mich kaputt gemacht.
Aber wie wir alle, lernen wir immer, leider oft aus Erfahrungen.
lg

Apanache
11.09.08, 19:54
Ja, ich heute rebelliere ich, aber nicht in meiner Pupertät.
Heute habe ich endlich Selbstachtung. Heute weiß ich, dass ich es mir wert sein muss, dass ich mir das gar nicht mehr antue, alles nur den anderen zu Liebe zu tun. Nur, dass es für die anderen leichter wir, oder dass sie es gar wirklich lernen, dass glaube ich nicht.
Liebe Ruth,

hm,... die anderen haben ihre eigenen Lektionen und vor allem ihre eigene Geschwindigkeit das zu Erkennen. Wir sind nur für uns selbst verantwortlich - solange wir noch im Außen suchen, haben wir uns noch nicht vollständig gefunden.

Ja, genau, dass habe mich bitter lernen müssen. Ich habe ewig um die Liebe meiner Mutter gekämpft. Ich hatte die Erwartung, dass sie mich irgendwann genau so sehr liebt, wie meine Schwestern. Nur dass ich machen kann was ich will,es wird nie gut genug sein, dass habe ich erst jetzt in meiner Therapie begriffen.
Ja, das ist bitter - im Schatten der Schwester, die Zuneigung der Mutter vermissend... aber sieh es mal von der Seite, du hast dieses Thema, weil Du auch die Mittel hast, es zu bearbeiten... das sind die verborgenen Schätze, die es zu entdecken heisst. Verstehst du was ich meine?
Hadern bringt nichts, schau hin, was das Leben dich dadurch lernen möchte, bzw. welche Schattenweisheit in eine Lichtweisheit verwandelt werden darf.

Ich weiß heute, dass ich nicht so schlecht bin, nein, im Gegenteil, ich bin gut so, mit guten und schlechten Seiten. Aber ich bin ich.
[quote]
Eben... wir leben hier auf der Erde in Polarität und nehmen uns darüber wahr.... alles hat zwei Seiten - ohne Dick - kein Dünn, ohne Wach - kein Müde, ohne Groß - kein Klein, ohne Hell - kein Dunkel...

[quote]
Meine Schmerzen haben einen Grund. Sie sind da, ob ich mich selbst liebe oder nicht. Und meine Lähmung bleibt auch. Leider werden immer mehr Lähmungen dazu kommen. Nur so weit hätte es nicht kommen müssen, wenn ich viele Jahre früher aus meinem Muster ausgebrochen wäre.

Neumedizinisch betrachtet rezidivierst du immer wieder: Lähmung in der Stressphase (welche Körperteile sind betroffen?) und Schmerzen in der Heilungsphase... beobachte dich: wann hast du Schmerzen, was war davor passiert? wann bist du wieder "gelähmt"?...
Achte auf deine Hände: wann sind sie warm und wann sind sie kalt?


Richtig, nur so bin ich zu dem geworden wie ich bin, aber ich werde es nie vergessen.

Was meinst du? Vergessen gleich verzeihen bzw. nachtragen...


Wohl kaum, aber ich lerne, nein ich versuche mein Leben zu leben, so wie es ist.


:top:


Schön wärs, wenn es so einfach wär, aber danke für den liebgemeinten Ratschlag. Ich liebe es im Wasser zu sein, das ist klar. Dort kann ich mich bewegen, auch mit Lähmungen. Aber ob ich es jemals lerne, an Land damit zurecht zu kommen. das ....

Es ist einfach. Doch ohne Konfliktlösung ist alles nichts.
Eine Userin, die hier früher geschrieben hat, saß bereits im Rollstuhl, als wir uns näher kennenlernten, heute springt sie wieder fröhlich durchs Leben.
Die SM hatte damals einen Tumor in der Wirbelsäule uvm. diagnostiziert... nach NM war es Taubheit - als sie ihren Konflikt löste, ging die Taubheit zurück... innerhalb weniger Tage.


Da kann ich dir nur zustimmen. Aber ich werde durch meine Erfahrungen immer sehr vorsichtig sein, wen ich in mein Leben lasse. Meine Art der Nächstenliebe hat mich kaputt gemacht.

Es ist gut achtsam zu sein... doch das Leben geht weiter, schau nach vorne, wende dich der Sonne zu... leg´ den Schalter um und schau was dein Leben noch ausmacht.. es gibt noch viel mehr zu erleben.


Aber wie wir alle, lernen wir immer, leider oft aus Erfahrungen.

Auch, wenn ich Gefahr laufe :icon_wink: mich zu wiederholen: Konflikte garantieren unser Über-Leben - wir lernen nur, wenn wir gefordert werden.
Hm, ich könnte mir auch vorstellen in Hawai am Strand zu liegen... aber ob ich das alles, was ich in den letzten Jahren gelernt habe, dann auch erfahren hätte... wahrscheinlich eher nicht.

LG Apanache

Don Quichotte
11.09.08, 23:18
Liebe Apanache

Hadern bringt nichts, schau hin, was das Leben dich dadurch lernen möchte, bzw. welche Schattenweisheit in eine Lichtweisheit verwandelt werden darf.

Ich hadere nicht, nicht mehr, ich nehme es so wie es ist. Ich möchte auch kein Mittleid, auch wenn das so rüber kommt. Nur, es kann keiner von mir verlangen, dass ich die liebe, die mich so sehr verletzt haben.
Klar, alles in allem habe ich viel daraus gelernt. Aber wenn ich ehrlich bin, ich hätte darauf verzichten können.


Neumedizinisch betrachtet rezidivierst du immer wieder: Lähmung in der Stressphase (welche Körperteile sind betroffen?) und Schmerzen in der Heilungsphase... beobachte dich: wann hast du Schmerzen, was war davor passiert? wann bist du wieder "gelähmt"?...

Wie kommst du darauf, dass meine Lähmungen nur in Stressphasen kommen, dass die Schmerzen sich nur dann bemerkbar machen?
Ich habe mittlerweile so einige Neurologen über mich ergehen lassen müssen, die mir leider immer alle das gleiche erzählen. Das ich damit leben muss, dass ichkämpfen muss, um das Fortscheiten zu verlangsamen.
Udn glaube mir ich kämpfe, denn bisher ist es so, dass sie mir nicht erklären können, dass ich überhaupt noch laufen kann.
Scherzen habe ich immer, klar sind sie mal stärker,mal schwächer. Mein Schmerztagebuch habe ich lange geführt und ich kann keinen direkten Außlöser finden. So was kommt vor bei Schmerzpatienten. Wäre ja auch schön, wenn sich immer alles in neue Erkenntnisse pressen lassen würde.
Was meinst du? Vergessen gleich verzeihen bzw. nachtragen...
so wie ich es geschrieben habe: ich werde es nie vergessen, verzeihen dass weis ich noch nicht, vielleicht. Aber nachtragen werde ich es nicht.
Ich werde halt diesen Menschen so gut wie es geht, nur noch oberflächlich begegnen. Ich werde sie hoffetlich nie wieder so nah an mich herran lassen, dass sie mir so weh tun können. Zu oft habe ich alles vergessen und verziehen und promt wieder das gleiche Spiel.
Wieso sollte ich auch?

Eine Userin, die hier früher geschrieben hat, saß bereits im Rollstuhl, als wir uns näher kennenlernten, heute springt sie wieder fröhlich durchs Leben.
Die SM hatte damals einen Tumor in der Wirbelsäule uvm. diagnostiziert... nach NM war es Taubheit - als sie ihren Konflikt löste, ging die Taubheit zurück... innerhalb weniger Tage.

Das freut mich, verzeih mir aber, dass ich mir keine große Hoffnung mache. Denn dann fällt man um so tiefer, bei den Gesprächen mit den Ärzten.
Mein Kraft nutze ich lieber anders, als mich immer wieder aus den tiefen der Enttäuschung raus zu ziehen. Ich bin jetzt erst mal so weit, dass ich nicht mehr so sehr um Normalität bete, sondern ich versuche alles so zu nehmen wie es ist. Habe ich einen guten Tage, freut mich das, ist er mies, plage ich mich aber auch nicht mehr, dann ist er mies. Ich war immer ein unglaublich starker Mensch. Ich habe so viele Krankheiten bekämpft und schon so einige male habe ich den Diagnosen und dem Tod ein Schnäppchen geschlagen. Aber es hat mich auch viel gekostet. Es ist gut, dass ich nicht
weiß was die Zukunft bringt. Das weiß keiner.
LG Ruth

Apanache
12.09.08, 11:25
Liebe Ruth,



Ich hadere nicht, nicht mehr, ich nehme es so wie es ist. Ich möchte auch kein Mittleid, auch wenn das so rüber kommt. Nur, es kann keiner von mir verlangen, dass ich die liebe, die mich so sehr verletzt haben.
Klar, alles in allem habe ich viel daraus gelernt. Aber wenn ich ehrlich bin, ich hätte darauf verzichten können.
Nicht lieben, vielleicht nur akzeptieren, dass es war wie es war und mit der Zeit sogar etwas Sinnvolles abgewinnen, denn dann wird Gekränktsein in Heilsein umgewandelt/erkannt.
Lass dir Zeit und schau dir deine Programme an...


Wie kommst du darauf, dass meine Lähmungen nur in Stressphasen kommen, dass die Schmerzen sich nur dann bemerkbar machen?
Ich habe mittlerweile so einige Neurologen über mich ergehen lassen müssen, die mir leider immer alle das gleiche erzählen. Das ich damit leben muss, dass ichkämpfen muss, um das Fortscheiten zu verlangsamen.
Udn glaube mir ich kämpfe, denn bisher ist es so, dass sie mir nicht erklären können, dass ich überhaupt noch laufen kann.
Nach der Neuen Medizin könnte es sich hier um eine motorische Lähmung handeln, also einen Konflikt des Nicht-entfliehen- bzw. Nicht-mitkommen-könnens oder Nicht-mehr-aus-noch-ein-wissens, die Beine betreffend. Wo kannst du nicht entfliehen bzw. nicht fortlaufen?
Schau dir den Erfahrungsbericht hier an: http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Erfarung/MotorLaehm.htm
Es gibt zwei Arten von Lähmung. Dr. Hamer beschreibt das so:
motorisch, die wir dem motorischen Rindenzentrum des gyrus praecentralis zuordnen und sensorisch, die wir dem sensorischen Rindenzentrum des gyrus postcentralis zuordnen können, wobei hier der Weg der afferenten Leitung blockiert ist. Der Konflikt ist die Angst des Nicht-bemerken-könnens oder Nicht-fühlen-könnens, also die Angst, eine Gefahr nicht rechtzeitig zu bemerken, was in der Natur tödlich ist; im weiteren dann Körperkontaktverlustangst, bzw. Verlassensein(angst)-Konflikt: Konflikt des Im-Stich-gelassen-sein, Isolationskonflikt: Konflikt des Nicht-mehr-Kontakt-habens mit den Angehörigen der Familie, Rudels, Horde, Herde etc. Diese Konflikte (mit DHS (http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Kurzeinf/Ausloser/dhs.htm)) bewirken eine sensorische Lähmung. Kommt es zu einer Lösung des motorischen Konfliktes, dann bekommen die Schießscheibenringe im Gehirn Ödem. Dadurch wird die motorische Funktion in dieser pcl-Phase (http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Kurzeinf/09pcl_ph.htm) (Heilungsphase (http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Kurzeinf/09pcl_ph.htm)) vorübergehend scheinbar schlechter. Außerdem stellen sich unkontrollierte Zuckungen ein. Stets kommt es auch zu einem epileptischen Krampfanfall (http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Sonderpr/Epilepsie.htm) mit Muskelkrämpfen.


Hm, dass du damit leben musst - sogar kämpfen, um das Fortschreiten aufzuhalten, hmm das ist die Sicht der SM. Die Neue Medizin lehrt uns etwas anderes, nämlich die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sich der biologische Konflikt wieder löst, so wie er eingeschlagen ist.




Scherzen habe ich immer, klar sind sie mal stärker,mal schwächer. Mein Schmerztagebuch habe ich lange geführt und ich kann keinen direkten Außlöser finden. So was kommt vor bei Schmerzpatienten. Wäre ja auch schön, wenn sich immer alles in neue Erkenntnisse pressen lassen würde.Schemrzen sind sinnvoll - auch, wenn sich das jetzt grausam liest. Durch den Schmerz sind wir gezwungen das betreffende Körperteil ruhigzuhalten, besonders wichtig, damit keine Knochendefomationen o.ä. geschehen. Mutter Natur denkt sich bei allem etwas. Nichts geschieht grundlos, alles verfolgt einen Sinn und Zweck.
Um deine Schmerzen erträglicher zu halten, kannst du Kaffee trinken, Wechselduschen, Agar-Agar zum Knorpelaufbau einnehmen... Selbst leichte Schmerzmittel sind angezeigt, damit du nicht immer wieder rezidivierst. Der Folgekonflikt beim Schmerz ist, das schaffe ich nicht, das stehe ich nicht durch und schon haben wir einen Selbstwert laufen... also achte darauf, dass du Rezidive / Schienen und Folgekonflikte vermeidest.


so wie ich es geschrieben habe: ich werde es nie vergessen, verzeihen dass weis ich noch nicht, vielleicht. Aber nachtragen werde ich es nicht.
Ich werde halt diesen Menschen so gut wie es geht, nur noch oberflächlich begegnen. Ich werde sie hoffetlich nie wieder so nah an mich herran lassen, dass sie mir so weh tun können. Zu oft habe ich alles vergessen und verziehen und promt wieder das gleiche Spiel.
Wieso sollte ich auch?Aus dem Erlebten lernen, dazu ist es da.. ohne Konflikte keine Weiterentwicklung!
Wenn du deine Wunde leckst, sorry für den Ausdruck, aber er beschreibt bildhaft das Empfinden, dann wirst du dir immer wieder die Wunde anschauen. Wenn du die Wunde versorgt hast und sie heilt/klingt ab, dann schau wieder nach vorne, nimm die Signale, die du erhalten hast und lebe danach. Du brauchst niemand dir nahe komme zu lassen, der/die dir nicht gut tun. Vergessen und Verzeihen, ja wenn es aus dem Herzen kommt, aber Verzeihen und vergessen gleichgesetzt mit Verdrängen, bringt immer wieder ans Tageslicht, was noch bearbeitet werden will.


Das freut mich, verzeih mir aber, dass ich mir keine große Hoffnung mache. Denn dann fällt man um so tiefer, bei den Gesprächen mit den Ärzten.Du bist die Chefin deines Lebens - mach wie du für richtig hälst, denn es ist dein Weg und deine Erfahrungen lehren dich, dein Leben zu leben.
Andere können dich ein Stück weit begleiten, zweitweise eine Stütze sein, doch laufen "musst" immer du.

Mein Kraft nutze ich lieber anders, als mich immer wieder aus den tiefen der Enttäuschung raus zu ziehen. Ich bin jetzt erst mal so weit, dass ich nicht mehr so sehr um Normalität bete, sondern ich versuche alles so zu nehmen wie es ist.Schon mal gut - annehmen was ist und dazu ist es m.E. wichtig, zu wissen was geht und was nicht geht. Natürlich ist es auch ok, wenn du glauben willst. Nein, ich meine es ernst - wir haben verlernt die Verantwortung zu übernehmen und haben unsere Macht (den Schalter können nur wir umlegen, kein Arzt und kein Medikament) abgegeben.

Habe ich einen guten Tage, freut mich das, ist er mies, plage ich mich aber auch nicht mehr, dann ist er mies. Ich war immer ein unglaublich starker Mensch. Ich habe so viele Krankheiten bekämpft und schon so einige male habe ich den Diagnosen und dem Tod ein Schnäppchen geschlagen. Aber es hat mich auch viel gekostet. Es ist gut, dass ich nicht
weiß was die Zukunft bringt. Das weiß keiner.
:top: Ja, das ist wirklich gut, dass keiner weiß, was eine Sekunde später geschieht... halten wir uns das immer vor Augen, auch Ärzte, HP´s, Heilkundige wissen nicht, was morgen ist.

LG Apanache