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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gifte in unserer Nahrung!


Jacqueline
29.09.05, 10:39
Bücher zum Thema:

Die Ernährungslüge.
Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt.
von Hans-Ulrich Grimm / ISBN 3-426-27286-5

Bis vor kurzem galt das Gehirn als weitgehend autonom. Erst in den letzten Jahren erkannten die Hirnforscher, dass die Veränderungen in der modernen Ernährung dramatische Folgen haben für die Funktionsweise des Gehirns.
Auch unsere Kinder sind betroffen. Viele Schulkinder wollen und können nicht lernen, sind unaufmerksam und hyperaktiv – häufig ausgelöst durch Chemikalien im Essen.

Ernährung für ein neues Jahrtausend


von John Robbins / ISBN 3-929475-08-1

Der Klassiker über moderne, gesunde und verantwortungsvolle Ernährung.

John Robbins, Sohn des größten Eiscremefabrikanten der Welt, verzichtete auf sein Erbe und schrieb dieses für den Pulitzer-Preis nominierte Buch, das hinter die Kulissen der heutigen Nahrungsmittelproduktion blickt - mit erschreckenden Enthüllungen. Es zeigt aber auch, wie wir durch die Wahl der richtigen Lebensmittel der Natur und gleichzeitig uns selbst etwas Gutes tun können. Eines der wichtigsten Dokumente des 20. Jahrhunderts!

Dieses Buch enthüllt die Wahrheit über die Nahrung auf unseren Tellern. Dabei handelt es sich um Tatsachen, von denen sich die Interessengruppen der Lebensmittelindustrie wünschen, dass sie niemals ans Licht der Öffentlichkeit gelangen.
Miteiner sanften, aber überzeugenden Stimme legt der Autor John Robbins dar, dass eine wahrhaft menschliche Gesellschaft nicht auf der Grundlage des gegenwärtigen inhumanen Systems der Nahrungsmittelproduktion entstehen kann. Er zeigt, dass unser eigenes Überleben eng mit der Entwicklung einer radikalen neuen Sensibilität für alle Lebensformen verknüpft ist.

Die Suppe lügt. Die schöne neue Welt des Essens.
von Hans-Ulrich Grimm


Ohne, dass wir es so recht gemerkt haben, hat sich in den letzten Jahren eine Weltmacht etabliert, die unsere Sinne längst manipuliert. Geschmacks-Design heißt der diskrete Vorgang - eine ganze Industrie betreibt die Sinnestäuschung aus der Tüte. Das Huhn und die nach ihm benannte Suppe haben sich meist nie gesehen. Ob Kuchen oder Hummerfond, ob Babynahrung, Rinderbraten oder Brot, man isst nichts, wie es ist, die Chemie würzt mit, und die Risiken der Mixtur...

Für alle die noch immer im Supermarkt einkaufen gehen. Ein besonderes Geschenk auch für Mütter mit kleinen Kindern.




Mund auf, Augen auf.
Der Ernährungsberater für Eltern und Kinder.
von Hans-Ulrich Grimm, Annette Sabersky


Eigentlich wissen kleine Menschen ganz genau, was ihnen schmeckt und auch bekommt. Aber was geschieht, wenn durch Geschmackssurrogate die ganze Welt der natürlichen Geschmacksempfindung aus den Fugen gerät? Die Folgen für eine gesundheitsbewusste Ernährung sind fatal. Auch die häufigen Allergien bei Kindern und Jugendlichen müssen als ernstzunehmendes Warnsignal verstanden werden. Wie Genuss und Geschmack auch auf der Grundlage gesunder Ernährung funktionieren, zeigt Hans-Ulrich Grimm mit vielen praktischen Hinweisen und Tipps für den Alltag.

Aus Teufels Topf. Die neuen Risiken beim Essen.
von Hans-Ulrich Grimm / ISBN 3-426-77541-7


Von Salmonellen über Massentierhaltung und Dioxin-Rückständen bis zu den
Kochpraktiken von Großküchen und Hotels: Beim Essen kann man sich vielen Gefahren aussetzen. Der Autor berichtet über den Zusammenhang von industrieller Ernährung und bislang unterschätzten Gesundheitsrisiken. Er kommentiert die Macht der Konzerne sowie die Moral der Wissenschaft und erläutert die Zukunftsstrategien der Industrie. Zusätzlich gibt er Tipps für gesundes...


Guten Appetit
Jacqueline

anja34
29.09.05, 17:58
Hallo Jaqueline,

"...bis zu den Kochpraktiken von Großküchen und Hotels: Beim Essen kann man sich vielen Gefahren aussetzen..."

Ganz abgesehen von allen Gefahren durch chemische Zusätze im Essen, gentechnische Veränderung unserer Lebensmittel und sonstiger Denaturierung stellt schon der Kochvorgang an sich eine Riesengefahr dar, denn er wandelt ein möglicherweise wertvolles Lebensmittel in eine den Körper verkleisternde, gifterzeugende, eklige Matsche um, die dann in unserem Darm so richtig schön vor sich hinfaulen kann.

Und das sehen die Menschen als einzige Tierart des Planeten als normal und gesundheitsfördernd an. Auf Wiedersehen, gesunder Menschenverstand...

Super Thema, welches du da angeschnitten hast, Jaqueline.

Anja

anja34
20.01.06, 07:45
http://portal.1und1.de/de/themen/gesundheit/ernaehrung/gesund-ernaehren/1819076,cc=000003142700018190761EcEqU.html

Chemozweifler
20.01.06, 12:13
:D um so mehr frage ich mich, warum sie einem ausgerechnet im Krankenhaus diese total vitaminlosen Pampen hinstellen und abends Plastikbrot mit Retortenwurst und Käse.

Salate sind ab und zu ein Highlight, aber meist lasch mit Chemiedressing und Obst gibts fast gar nicht.

Da soll man dann genesen :???:

Bob
20.01.06, 14:06
Liebe verhassten Querulanten

Das ist weil falsche Ernährung zwar mit als Krebsverursacher in Frage kommt (Man siehe und staune, Punkt 4 http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.html?t=15400) man sobald man die Krankheit hat, aber wie durch ein Wunder endlich frei von diesem Zusammenhang wird und jeden Müll essen darf. Man soll es sogar tun um die drohende Kachexie zu bekämpfen. Der Kranke darf dabei aus Gesundheitskostengründen eben einfach nur Hunger auf Pappfraß bekommen - wichtig dabei ist ganz besonders die Ausgewogenheit, von der leider keiner weiß was sie genau bedeutet. Außerdem heilt Ernährung niiiiiiiiie niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie und niiiiiiiiiiiiiiiiimmeeeeeeeer.... Nein! Nein! Nein!.... NIE! NIE! NIE! ....*schaumvormmundhabundaugenverdreh* ...

...*sichwiederzusammenreiß*... Krebs. Cisplatin heilt Krebs! :smile:


Grüße

Bergfix
20.01.06, 14:39
Es gibt nicht nur Krankenhäuser sondern auch einige Gesundheitshäuser.
In der Lukas Klinik (www.lukasklinik.ch) werden die "Kranken" mit Quellwasser und Vegetarischem verwöhnt. Leider ist vielen Verantwortlichen dieser Zusammenhang, zwischen gesunder Ernährung und Gesundung, immer noch nicht bekannt.


Gesunde Ernährung ist der Anfang von allem
Lebensmittel sind auch Heilmittel. An fast der Hälfte aller Krebserkrankungen ist eine falsche Ernährung beteiligt. Darum beginnt jede Therapie mit der Umstellung der Essgewohnheiten. Bevorzugt werden sollte eine vegetarische Kost mit Obst, Gemüse, Getreide- und Milchprodukten.

http://img299.imageshack.us/img299/9564/8717229textmuesli4qs.jpg (http://imageshack.us)

Unbestritten ist, dass auch die leibliche Ernährung einen wichtigen Beitrag liefert, den Krankheitsverlauf bei einer Krebserkrankung positiv zu beeinflussen. Doch eine Diät, eine Krebsdiät in dem Sinne damit Krebs heilen zu können, gibt es nicht. Aber durch die Berücksichtigung gewisser Kriterien lässt sich durch die Ernährung der Heilungsprozess fördern, dadurch, dass der Organismus in die Lage versetzt wird, mit der Krankheit besser fertig zu werden.

Heute ist bekannt, dass eine falsche Ernährung bei ca. 30 - 50% aller Krebserkrankungen an der Entstehung mitbeteiligt ist. Ein kleiner Ratgeber zur gesunden Ernährung ist von Frau Silke Helwig Ärztin in der Lukas Klinik verfasst und von der Lukas Klinik publiziert worden. In diesem Ratgeber finden Sie einige Hinweise, was unter einer gesunden Ernährung zu verstehen ist; in Kürze einiges über heute immer wieder auftauchende Schlagworte im Zusammenhang mit gesunder leiblicher Ernährung, sowie einen kleinen Fragebogen zur Selbsteinschätzung, was Ihre eigene Ernährung betrifft

Gruss
Sam

anja34
20.01.06, 16:28
P.L. aus dem KK schrieb ja vor nicht allzu langer Zeit in arroganter Form dies: "Der ganze Schnickschnack gesunde Enährung ect. ist ja gut und schön..."

und zwar hier: http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.html?t=7182&page=5&pp=20

Ganz aktuell scheint sie aber doch einen Zusammenhang zu spüren: http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.html?t=15954

Tja, bei manchen ist wohl Hopfen und Malz verloren. Wie bei einer bekannten Userin des KK, die sich einst über "Möhrchen" lustig machte und momentan zwischen Leben und Tod schwebt...

anja34
20.01.06, 18:11
Naaaa, so langsam kommts aber doch...

http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.html?t=16131

Bob
20.01.06, 18:28
... jaja langsam finden sie es raus, aber erst Gerson besserwisserisch niederbegutachtern.

Naja beim Rauchen und Asbest haben Schulmediziner sich auch 40 Jahre lang mit falschen Expertisen übertroffen.

Wero
05.02.06, 17:45
Ich glaube nicht, daß sie die Krankenhauskost ändern.

Wero
24.02.06, 12:10
Beim Thema "Gifte in der Nahrung" fällt mir prinzipiell der kleine Mehldieb ein:

Unsere Backwaren werden mittlerweile aus Fertigmehl hergestellt. Wasser dazu, fertig ist der Teig und gelingt immer bestens. Von diesem Fertigmehl habe ich folgendes gehört: Nimmt ein kleines Käferchen den Unterschied zwischen MEIN und DEIN nicht so genau und nascht an dem Fertigmehl, fällt es tot um. Denn dem Fertigmehl ist ein Käfer-Gift zugesetzt. Weil das Ziel dieses Giftes nicht der Mensch ist, sondern der Käfer, ist dieses Gift kein Zusatzstoff, sondern ein Nicht-Zusatzstoff. Und Nicht-Zusatzstoffe brauchen nicht deklariert werden. Nun erhebt sich natürlich die Frage, wieviel unserer Lebensmittel-Zusätze Nicht-Zusatzstoffe sind. Ich kenne die Zahl 70%. Das bedeutet, daß die Zusatzstoffe, die wir auf dem Etikett lesen, nur ein kleiner Teil von dem sind, was tatsächlich darin ist. Junge Junge.

Viele Grüße
Wero

EX-SURVIVOR
21.08.08, 13:41
Ich bin´s leid:

http://www.greenpeace.de/themen/chemie/nachrichten/artikel/behoerden_verdunkeln_handel_mit_giftigem_essen/


Nachdem ich nun seit Wochen täglich Beeren (Blaubeeren und Himbeeren, Johannisbeeren u. Stachelbeeren )gegessen habe, teilweise Bio, teilweise, weil hier anders nicht zu bekommen gewesen , konventioneller Anbau, nun wieder erfahren zu müssen, dass mich diese doch ach so gesunden Lebensmittel auch wieder schön vergiftet haben,

stelle ich ab sofort die Nahrungsaufnahme ein!

Vorher unterschreibe ich aber noch auf der "Mitmachaktion" auf dieser Seite, worum ich euch auch herzlichst bitte!!

LG
Steffi:yingyang:

Bergfix
22.08.08, 16:32
Liebe Steffi

Ich bin´s leid:

Ich auch !!!

Ich mach' mir seit Wochen ernsthaft Gedanken darüber ob ich im nächten Jahr einen Biogarten einrichten soll - mit kleinem Treibhaus. :gruebel:


Lieben Gruss
Sam

anja34
22.08.08, 17:28
Ich bins auch leid. Die Frage ist nur, ob die Teilnahme an irgendwelchen Petitionen wirklich etwas bringt... schön wärs ja...

Ein eigener Biogarten zur (teilweisen) Selbstversorgung wäre natürlich optimal. Ich persönlich habe allerdings nur einen kleinen Garten und viel zu wenig Zeit. Mein Bioladen versorgt mich mit allem nötigen. Im Moment bin ich auch sehr genügsam und brauche nicht viel.

Bis bald, ihr Lieben. Anja

Alex
22.08.08, 18:30
stelle ich ab sofort die Nahrungsaufnahme ein!
:bigsmilie10: Hmmm..., vielleicht aber erstmal nur für 42 Tage (http://www.krebsforum-lazarus.ch/forum/forumdisplay.php?f=54)... :idee:


Gruß
Alex

jako
22.08.08, 20:04
Naja, eigenen Biogarten hab ich 25 Jahre gehabt. Ganz schön viel Schufterei.:flop: Ob ich nun gesünder war, weiß ich wirklich nicht. Ich glaub die Angst ist gesundheitsschädigender als die Produkte selber.

Tschüß

jako

Rhea
22.08.08, 21:24
Ich hab meinen Salat und meine Kräuter auf dem Balkon ,
aber es ist ein Unding , dass man nichts mehr unbesorgt kaufen kann ! LG

Andreas
23.08.08, 08:50
Ich glaub die Angst ist gesundheitsschädigender als die Produkte selber.

Wahre Worte. Die Angst, Dinge falsch zu machen, kann einen ganz schön in Schach halten, gerade wenn man "alternative" unterwegs ist.

Claudia40
23.08.08, 18:35
Hallo ihe Geniesser,
ich hab ja einen riesen Blumengarten der mir sehr viel Freude bereitet, aber ich baue auch zunehmend Gemüse an.
Angefangen von Kräutern bis hin zu 8 Tomatenstöcken und diesjahr auch mal Paprika.

Ich werde nä. Jahr mir auch ein kleines Gewächshaus einrichten, da ich mich vergrößern möchte.
Aber zu einem reinen Nutzgarten der mich und meine alte Mutter ernährt, werde ich es nicht schaffen, da ich viel zu sehr von den Blumen in meinem garten zehre.
Meine Seele braucht das.

Aber tagtäglich in riesen Tomaten und riesen Paprika aus eigenem garten rein zu beissen, isst außer vollkommen Geschmack auch eine wahre freude für die Seele.
Obwohl ich alles nur in Kübel im Garten habe, da für Gemüse wir schlechten Boden haben, ist das der wahre Genuß.
Gruß Claudi

berlingo
04.09.08, 17:58
Zitat von chemozweifler:um so mehr frage ich mich, warum sie einem ausgerechnet im Krankenhaus diese total vitaminlosen Pampen hinstellen und abends Plastikbrot mit Retortenwurst und Käse.

Zitat von Wero: Ich glaube nicht, daß sie die Krankenhauskost ändern.


Hallo,
es heisst doch >Kranken<haus und das stimmt und bleibt so.
Das Wort Gesundheitssystem muesste geaendert werden.
Die Gesundheitskosten sind etwa Null, lediglich die Krankheiten kosten.

Wer mehr dazu lesen mag, vertiefe sich in
http://www.dr-schnitzer.de/kranksein-buergerpflicht.html
und weiter dann unten naechste Seite...


Zitat von chemozweifler: Salate sind ab und zu ein Highlight, aber meist lasch mit Chemiedressing und Obst gibts fast gar nicht.

Das erinnert mich an eine Aussage aus Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe, sinngemaess, ueberlegen Sie sich genau ob Sie in ein Krankenhaus gehen, aber wenn doch, dann mobiliesieren Sie Freunde und Bekannte, die Sie komplett mit Essen dort versorgen, damit Sie nichts von der Krankenhauskost essen muessen.

Schon Bircher-Benner heilte um 1900 mit Ernaehrung, heute geht das nicht mehr.

Nachdenkliche Gruesse von Berlingo

Alex
04.09.08, 18:29
Naja, das interessiert eigentlich sowie keinen Menschen!
-> Ähnlich so wie wenn ein selbstrauchender Arzt seine Patienten von der Schädlichkeit des Rauchens überzeugen will/muss...


Gruß
Alex :gaehnen:

jako
04.09.08, 19:09
In Italien ist es selbstverständlich, dass die Familie ihren Kranken das Essen ins Krankenhaus bringt. Aber dort haben ja auch die meisten noch eine Familie.

Tschüß

jako

Cécile
04.09.08, 23:19
:icon_wink: vielleicht liegts ja an meinem italienischen (angeheirateten) Nachnahmen und den Vorfahren aus dieser Region (nicht angeheiratet und bis ins 15. Jahrhundert zurückzuverfolgen) dass auch ich mit Essenstüten bepackt in die Klinik zu meinem Mann gegangen bin. Für mich völlig selbstverständlich . . . für die dort eine Provokation. Die Lage der Klinik hat es mir auch leicht gemacht: Rechts der Isar ist verdammt nah am Käfer :ex: naja und das was aus der Klinikküche kam, grenzte eigentlich an vorsätzlicher [!] Körperverletzung . . . später dann Großhadern :cool: leider rundum kulinarische Wüste, da musste ich das Essen von zu Hause mitbringen . . . und dann hatten die ihm sowieso nachhaltig den Appetit verdorben :evil:

Übrigens: in Italien ist es auch völlig normal, dass die Familie die Versorgung der im Gefängnis Einsitzenden übernimmt . . . irgendwie eine seltsame Verknüpfung . . . Gefängnis . . . Klinik . . . :rolleyes:

LG
Britta

EX-SURVIVOR
04.09.08, 23:35
Grandioses Posting, Britta, wie immer haust Du dem Nagel ordentlich einen auf den Kopp!:respekt:

Ich habe im UKE in 7 Wochen 19 (in Worten neunzehn!) Kilo abgenommen, habe mich ausschliesslich von Erdbeerquark ernährt. Das war das einzig essbare dort.
Obwohl jeden Morgen zwei nette Damen kamen und die Bestellungen für den nächsten Tag aufnahmen, kam doch immer etwas völlig anderes geliefert, aber egal, war sowieso alles ungeniessbar.

Das ich die ganzen Wochen Durchfall hatte(von den Einläufen u. dem Quark), hat auch keinen der Ärzte oder Schwestern interressiert.

Erst, als ich nach Hause wollte, um mal was anständiges zu essen, schrien sie Alarm: Ihr Kaliumspiegel ist zu niedrig,sie müssen noch hierbleiben.

Ach nee...........:flop:

Liebe Grüsse
Steffi


Aber jetzt bin ich vom Thema etwas "abgeschwiffen":grin:, sorry!

jako
05.09.08, 07:49
Mit Gefängnissen in Italien hatte ich noch keine Berührung, weiß aber von einer kurdischen Freundin, dass es auch in der Türkei so gehandhabt wird.

Das einzige Mal, dass ich in den letzten 50 Jahren ein Krankenhaus betreten habe, war in HH in einer psychiatrischen Klinik (der größten in HH, aber ich erinnere nicht den Namen), wo eine alte Freundin von mir behandelt wurde. Ich war entsetzt, was da den Kranken als Fraß vorgesetzt wurde. Tut mir leid, aber anders als so kann man es nicht ausdrücken. Ich selber habe gleich nach dem Krieg eine Ausbildung als Diätassistentin angefangen (heute nennt man diesen Beruf anders). Die Nahrungsmittel waren noch sehr knapp, aber mit dem bisschen, was uns zur Verfügung stand, haben wir ausgezeichnete Mahlzeiten hergerichtet, wie uns immer wieder von den Kranken bestätigt wurde. Ich frage mich, was denn die Verantwortlichen von dem Gesundheitswesen überhaupt kapieren, wenn sie nicht mal wissen, wie wichtig der Nahrungsfaktor für den Heilprozess ist.

Ein Grund mehr für mich, mich auch weiterhin nur selber zu behandeln.:grin::grin::grin:

Tschüß

jako

Orchidee
06.09.08, 15:40
Die wenigen Male, die ich im KH lag - übrigens in verschiedenen- hat ich noch nie Anlass zur Beschwerde. Immerhin gibt es doch Menuewahl. Ob Vollkost, vegetarische Kost oder Reduktionskost. Mir hat es geschmeckt und ich bin beileibe nicht jemand, der gerne und gut ißt.

Aber um auf das Thema "Gift in der Ernährung" zurückzukommen:
Trinken kann krank machen. Das las ich kürzlich.
Die wenigsten werden vermuten, daß auch Rückstände von Medikamenten im Wasser enthalten sein können. Sie gelangen über das Abwasser ins Grund-und Oberflächenwasser. Bei der Wasseraufbereituniologischem Weg können die Medikamentenrest nicht aus dem Abwasser beseitigt werden.
Bei der Wasseraufbereitung sind sie immer noch vorhanden.
Auf mechanisch-biologischem Weg können die Medikamentenreste nicht beseitigt werden. Bei der mechanisch-biologischen Abwasserreinigung werden beispielsweise Stickstoff und Phosphor eliminiert, nicht aber Rückstände von Medikamenten.
Das Land NRW startet in Duisburg ein Pilotproekt mittels einer Ozonanlage.
In wissenschaftlichen Beiträgen kommen Gutachter zu der Erkenntnis, daß organische Spurenstoffe dorch Ozonierung des Kläranlagenablaufs oder nachgeschaltete Absorptionsfilter eliminiert werden können.

Na ja, wenn wir fleissig weiter Leitungswasser trinken, können wir doch eigentlich nicht krank werden. Bei dem Medikamentencocktail ist bestimmt gegen jede Krankheit was drin.:gruebel:

Freundliche Grüße
Orchidee

EX-SURVIVOR
06.09.08, 16:11
Naja, wenn wir weiter fleissig Leitungswasser trinken,können wir doch eigentlich nicht krank werden.
Bei dem Medikamentencocktail ist bestimmt FÜR jede Krankheit was drin.

Liebe Orchidee, ich erkläre Deinen Satz, allerdings leicht abgewandelt, zu meinem persönlichen "Satz des Monats":grin::top:.

LG
Steffi:rofl:

Orchidee
06.09.08, 21:42
Einverstanden, Steffi :top:
Was so ein abgewandeltes Wort ausmachen kann.

Freundliche Grüße
Orchidee

Orchidee
07.09.08, 11:16
Hallo,
für viele Lebensmittel in Deutschland gelten ab 1. September großzügigere Grenzen für Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. In Folge einer schon vor drei Jahren beschlossenen EU-Verordnung werden alle natinalen Höchstwerte für Pestizide durch europäische Vorgaben ersetzt - und die sind häufig nicht so streng wie die deutschen.
Gestern erzählte mir mein "Gemüsemann", daß verschiededne Pestizide genutzt werden, so daß jeweils das einzelne nicht den Höchstwert überschreitet. Somit wird also Obst z. B. mit meheren Pestiziden gespritzt, als nur mit einem.
Clever gemacht und schon überschreitet man die Höchstgrenzen nicht.

Freundliche Grüße
Orchidee

Lotus
08.09.08, 11:54
Hallo , ich verschenke nur noch Obst und Gemüse aus meinem Garten , weil man es ja mit der Angst bekommen kann . Lotus

Carmen
18.09.08, 14:56
Neue Grenzwerte festgelegt

» Die EU lässt mehr Pestizide im Essen zu

Ohne große Beachtung der Öffentlichkeit wurden am 1. September europaweit neue Obergrenzen für Pestizidrückstände in Lebensmitteln festgelegt. Teilweise sind die Grenzwerte 60-mal höher als bisher.

Der ganze Text hier:

http://www.freizeitfreunde.de/de/editorial/aktuell_und_bewegend/brennpunkt/brennpunkt_artikel_12736.html

Liebe Grüße

Carmen

Andreas
13.01.09, 17:19
Hier auch mal ein paar gute Nachrichten:
EU mit weltweit strengster Gift-Verordnung (http://www.ftd.de/politik/europa/:Pestizid-Verbot-EU-mit-weltweit-strengster-Gift-Verordnung/460451.html?nv=cd-topnews)

Alex
15.06.09, 15:09
Zur Ergänzung des Eingangsbeitrags dieses Threads
-> Hier ein TV-Vortrag des dort erwähnten Buch-Autors:

Tele-Akademie
Aus Teufels Topf. Die neuen Risiken beim Essen
- Vortrag (D/2009) -

[Sender: 3sat] [Sonntag, 21.06.2009] [06:45 Uhr - 07:30 Uhr]
[Wiederholung auf 3sat am Montag, 22.06.2009 um 04:55 Uhr]

Lebensmittelskandale gehören inzwischen schon fast zu unserem Alltag. Die Weltgesundheitsorganisation warnte schon 1998 vor einer globalen Bedrohung durch ernährungsbedingte Krankheiten. Über 18 Kilo chemischer Zusatzstoffe nimmt jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr zu sich.
Hans-Ulrich Grimm hat jahrelang in der Welt der technischindustrialisierten Lebensmittelproduktion recherchiert und berichtet über seine Erfahrungen und Erkenntnisse. Grimm war bis 1996 Redakteur für den 'Spiegel' und arbeitet seitdem als freier Autor.

Gruß
Alex

Friedenstaube
18.06.09, 19:00
Hier auch mal ein paar gute Nachrichten:
EU mit weltweit strengster Gift-Verordnung (http://www.ftd.de/politik/europa/:Pestizid-Verbot-EU-mit-weltweit-strengster-Gift-Verordnung/460451.html?nv=cd-topnews)

Die Schlagzeile hört sich gut an, auch der Artikel gibt Anlass zur Hoffnung.

Ich hoffe natürlich dass sich unter den sofort zu verbietenden Pestiziden keine Brenneseljauche befindet. Wissen tue ich nix, Financial Times nennt leider keine Originalquell bzw. Nr. des EU-Dokumentes wo man was konretes nachlesen könnnte.

Aber wie gesagt : Hoffnung macht der Artikel.Vielleicht werden sie es da oben doch noch zum Guten richten.

LG
Ft