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Montag, 17. Oktober 2011, 18:52

JETZT! 3sat - Catching cancer - Infektionsgefahr Krebs? - Themenwoche: Diagnose Krebs

Erst jetzt entdeckt: heute um 20.15 Uhr kommt in 3sat ein Bericht über Krebs. Ob der gut ist, kann ich nicht abschätzen. Hier erst mal die Ankündigung bei der ARD:

http://programm.ard.de/TV/3sat/catching-…76875028057#top

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Catching cancer
Infektionsgefahr Krebs? - Themenwoche: Diagnose Krebs
3sat
Heute
20:15 - 21:10 (55 Min.)

Die Dokumentation ist eine spannende Spurensuche in der Welt der Forschung und eröffnet Perspektiven für die Diagnose und Behandlung einer der furchterregendsten Krankheiten der Gegenwart.

Jeder Dritte von uns wird in seinem Leben irgendwann eine Form von Krebs entwickeln - weltweit leben bereits 25 Millionen Menschen mit dieser Krankheit, und viele fragen sich, "warum ausgerechnet ich?" So auch Lisa Backhouse im australischen Brisbane. Die Fernsehmoderatorin erkrankte an Brustkrebs. Das Besondere an dem Fall: 15 ihrer Arbeitskolleginnen erging es genauso, doch bei keiner der Frauen konnten Umwelteinflüsse oder andere Risikofaktoren festgestellt werden. Dieses einzigartige Brustkrebs-Aufkommen weckte das Interesse der Wissenschaftler weltweit, denn ein Zufall konnte ausgeschlossen werden. Der Pathologe Glenn Francis aus Brisbane betrachtete die Fälle neu und trat mit seiner Hypothese, dass Brustkrebs durch einen Virus ausgelöst werden könnte, eine internationale Diskussion unter Forschern los. Skeptiker unter den Wissenschaftlern hegen starke Zweifel, andere forschen verstärkt an der Infektionstheorie. Die langjährigen Forschungsergebnisse von Professor Harald zur Hausen bestärken sie: 2008 erhielt der deutsche Wissenschaftler den Nobelpreis für Medizin, weil er belegt hatte, dass Gebärmutterhalskrebs von HP-Viren - Humanen Papillomviren - ausgelöst wird. Diese Erkenntnis machte den Weg frei für einen Impfstoff, mit dem bis heute etwa 20 Millionen Frauen weltweit gegen Gebärmutterhalskrebs geimpft worden sind. Aktuelle Studien verstärken die Annahme, dass zwischen dem Vorkommen bestimmter Viren und verschiedenen Formen von Leukämie, Brustkrebs und manchen Hirntumoren Zusammenhänge bestehen.

Jährlich erkranken rund eine halbe Million Deutsche an Krebs. Die Zahl der Patienten wird noch weiter ansteigen, denn Experten erwarten mit dem demografischen Wandel bis 2030 eine Zunahme der Krebserkrankungen um 50 Prozent. Kein Wunder, dass die Fragen, wie man mit Krebs leben kann, welche neuen Behandlungsmethoden es gibt und wie man als Nahestehender mit Krebspatienten umgeht, immer wichtiger werden. In der Themenwoche "Diagnose: Krebs" (17. - 23.10.2011) geht 3sat diesen Fragen in zahlreichen Dokumentationen, Reportagen, Magazinen und Filmen nach.
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Würde ich von Licht leben,
müßte ich grün sein.

2

Montag, 17. Oktober 2011, 20:58

Ein totaler Stuß und Vollschrott

Das ist ja nur blöde. Nach dem ersten Bericht kommt ein zweiter ("Hitec"), über Gentests.

Eine Aussage darin: "Man vererbt immer etwas. Das hat nichts mit Schuld zu tun." So ein Schwachsinn! Es ist bei bekannten Genfehlern eine ganz erhebliche Schuld, diesen Genfehler und damit die geistige Behinderung oder körperliche (vielleicht sogar gefährliche) Erkrankung an Kinder weiterzugeben.

Wenn man WEISS, daß man ein gefährliches Gen in sich hat, dann ist man für die Weitergabe UND FÜR DIE FOLGEN voll verantwortlich!

Diese Berichte anzugucken ist eine Zumutung. Welcher Analphabet hat die völlig sinnlosen Filmschnipsel reinschneiden lassen, wo man immer wieder ohne jede Erklärung oder jeden Zusammenhang Zellen sieht? Und dann erst diese völlig bundestagische Begleitmusik.


Nicht bloß, daß man krank ist, man wird von solchen Journalisten auch noch für vollblöd erklärt.
Würde ich von Licht leben,
müßte ich grün sein.

Alexandra1974

Anfänger

Beiträge: 1

Wohnort: z.Zt. Nienstädt

Beruf: Krankenkassenbetriebswirtin, Erfahrung in der Heilerziehungspflege

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3

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 17:29

Report

Das ist ja nur blöde. Nach dem ersten Bericht kommt ein zweiter ("Hitec"), über Gentests.

Eine Aussage darin: "Man vererbt immer etwas. Das hat nichts mit Schuld zu tun." So ein Schwachsinn! Es ist bei bekannten Genfehlern eine ganz erhebliche Schuld, diesen Genfehler und damit die geistige Behinderung oder körperliche (vielleicht sogar gefährliche) Erkrankung an Kinder weiterzugeben.

Wenn man WEISS, daß man ein gefährliches Gen in sich hat, dann ist man für die Weitergabe UND FÜR DIE FOLGEN voll verantwortlich!

Diese Berichte anzugucken ist eine Zumutung. Welcher Analphabet hat die völlig sinnlosen Filmschnipsel reinschneiden lassen, wo man immer wieder ohne jede Erklärung oder jeden Zusammenhang Zellen sieht? Und dann erst diese völlig bundestagische Begleitmusik.


Nicht bloß, daß man krank ist, man wird von solchen Journalisten auch noch für vollblöd erklärt.

4

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 21:50

Bei DocCheck gibt es einen interessanten Thread. Interessant ist dabei nicht der Artikel, sondern die teilweise völlig wirren Kommentare: da wird Diagnose geleugnet oder verweigert, mit dem vollen Bewußtsein der Vernichtung des Lebens von ganzen Familien. Das wird dann auch noch verniedlicht und/oder mit Notlügen kaschiert.

Um so mehr freue ich mich, daß zum Beispiel Kristin Basler solchem Irrsinn couragiert entgegentritt. Hier ist einer ihrer Kommentare:

http://news.doccheck.com/chde/article/20…dung-im-uterus/

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Kristin Basler

Ich sehe keinen Anlass, sich bewusst für das Großziehen eines Kindes mit schwerwiegender Krankheit zu entscheiden. Das Großziehen eines "gesunden" Kindes ist heutzutage schon mehr als schwer. Dazu kommt meist die finanzielle Belastung der Familie und der Gesellschaft, die schwerwiegende Krankheiten mit sich ziehen. Auf dieses Warum gibt es keine vernünftige Erklärung.

Erworbene Krankheiten/Behinderungen sind nicht beeinflussbar, alles andere schon!

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http://www.wikio.de
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